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Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Der Name eines Menschen wird bei der Geburt durch die Eltern bestimmt. Nur in Ausnahmefällen und nur mit einem wichtigen Grund ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung zulässig.

Die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regeln im Grundsatz abschließend das Namensrecht in Deutschland. Sie sehen zahlreiche Möglichkeiten der Namensgestaltung und Namensführung vor (z.B. im Zusammenhang mit der Eheschließung oder Eheauflösung bzw. Geburtsbeurkundung oder durch Namenserteilung). Diese gesetzlichen Regelungen sind zum Teil bindend und können später nicht mehr geändert werden. Auskünfte über das personenstandsrechtliche (zivilrechtliche) Namensrecht erteilen die Standesämter. Die öffentlich-rechtliche Namensänderung schafft die Möglichkeit, einen anderen Namen, als es das Zivilrecht vorsieht, rechtmäßig führen zu können. Sie dient aber nicht der Korrektur der Bestimmungen des bürgerlichen Rechts, sondern soll nur in konkreten Härtefällen zum Tragen kommen. Deshalb ist nach dem Namensänderungsgesetz eine Änderung auf Antrag nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt. Jede Namensänderung dieser Art ist ein Einzelfall und kann nicht grundsätzlich beauskunftet werden. Es empfiehlt sich, stets einen Termin mit dem Standesamt zu vereinbaren, damit alle persönlichen Belange des Namensträgers in einem Beratungsgespräch berücksichtigt werden können. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann. Dabei bedarf es einer Abwägung der Interessen des/der Antragstellers/in mit denen der Allgemeinheit, welche insbesondere in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des bisherigen Namens begründet sind. Ein Nichtgefallen des Namens rechtfertigt keine Namensänderung.

Kontakt

Name der Behörde:
Bürgerdienste
Standesamt - Geburten, Eheschließungen und öffentlich-rechtliche Namensänderung
Eine Vielzahl von Kontakten zwischen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern erfolgt über die Bürgerdienste, zu denen auch das Standesamt Dortmund gehört. Das Standesamt Dortmund beurkundet alle bedeutsamen Ereignisse im Leben eines Menschen, vom ersten Schrei als neuer Erdenbürger, über das "Ja-Wort" bei der Eheschließung, bis hin zum Tod. In der Innenstadt werden auch öffentlich-rechtliche Änderungen von Vor- und Familiennamen bearbeitet. Die Beurkundung von Sterbefällen erfolgt in der Innenstadt im Standort Löwenstraße 13. Aufgaben des Standesamtes: • Anmeldungen der Eheschließungen und Trauungen • Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen • Beurkundung von Geburten • Erklärungen zur Namensführung (wie z. B. Wiederannahme eines Geburtsnamens oder Erklärung zum Ehenamen) • Vaterschafts- und Mutterschaftsanerkennungen • Nachbeurkundungen von Geburten, Eheschließungen und Lebenspartnerschaften im Ausland
Visitenkarte:
Telefon:

0231/50-13331

Fax:

0231/50-10818

Email:

standesamt@stadtdo.de

Dienstleister:

Internet:

"Bürgerdienste
Standesamt - Geburten, Eheschließungen und öffentlich-rechtliche Namensänderung"

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Öffentlich-rechtliche Namensänderung Die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regeln im Grundsatz abschließend das Namensrecht in Deutschland. Sie sehen zahlreiche Möglichkeiten der Namensgestaltung und Namensführung vor (z.B. im Zusammenhang mit der Eheschließung oder Eheauflösung bzw. Geburtsbeurkundung oder durch Namenserteilung). Diese gesetzlichen Regelungen sind zum Teil bindend und können später nicht mehr geändert werden. Auskünfte über das personenstandsrechtliche (zivilrechtliche) Namensrecht erteilen die Standesämter. Die öffentlich-rechtliche Namensänderung schafft die Möglichkeit, einen anderen Namen, als es das Zivilrecht vorsieht, rechtmäßig führen zu können. Sie dient aber nicht der Korrektur der Bestimmungen des bürgerlichen Rechts, sondern soll nur in konkreten Härtefällen zum Tragen kommen. Deshalb ist nach dem Namensänderungsgesetz eine Änderung auf Antrag nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt. Jede Namensänderung dieser Art ist ein Einzelfall und kann nicht grundsätzlich beauskunftet werden. Es empfiehlt sich, stets einen Termin mit dem Standesamt zu vereinbaren, damit alle persönlichen Belange des Namensträgers in einem Beratungsgespräch berücksichtigt werden können. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann. Dabei bedarf es einer Abwägung der Interessen des/der Antragstellers/in mit denen der Allgemeinheit, welche insbesondere in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des bisherigen Namens begründet sind. Ein Nichtgefallen des Namens rechtfertigt keine Namensänderung. Der Name eines Menschen wird bei der Geburt durch die Eltern bestimmt. Nur in Ausnahmefällen und nur mit einem wichtigen Grund ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung zulässig. Der Name eines Menschen wird bei der Geburt durch die Eltern bestimmt. Nur in Ausnahmefällen und nur mit einem wichtigen Grund ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung zulässig.

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Voraussetzungen

Nach dem Namensänderungsgesetz ist ein wichtiger Grund nachzuweisen. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann. Dabei bedarf es einer Abwägung der Interessen des/der Antragstellers/in mit denen der Allgemeinheit, welche insbesondere in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des bisherigen Namens begründet sind.

Unterlagen

Bitte sprechen Sie mit uns, bevor Sie entscheiden, ob sie die für den Einzelfall erforderlichen kostenpflichtigen Unterlagen beschaffen wollen. Sie erhalten bei Ihrer Vorsprache ein Informationsblatt mit der Angaben aller notwendigen vorzulegenden Unterlagen.

Fristen

ca. 3 bis 6 Monate

Rechtsgrundlagen

§ 3 Abs. 1 des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen -NamÄndG-
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