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Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Öffentlich-rechtliche Namensänderung

Der Name eines Menschen wird bei der Geburt durch die Eltern bestimmt. Nur in Ausnahmefällen und nur mit einem wichtigen Grund ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung zulässig.

Die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regeln im Grundsatz abschließend das Namensrecht in Deutschland. Sie sehen zahlreiche Möglichkeiten der Namensgestaltung und Namensführung vor (z.B. im Zusammenhang mit der Eheschließung oder Eheauflösung bzw. Geburtsbeurkundung oder durch Namenserteilung). Diese gesetzlichen Regelungen sind zum Teil bindend und können später nicht mehr geändert werden. Auskünfte über das personenstandsrechtliche (zivilrechtliche) Namensrecht erteilen die Standesämter. Die öffentlich-rechtliche Namensänderung schafft die Möglichkeit, einen anderen Namen, als es das Zivilrecht vorsieht, rechtmäßig führen zu können. Sie dient aber nicht der Korrektur der Bestimmungen des bürgerlichen Rechts, sondern soll nur in konkreten Härtefällen zum Tragen kommen. Deshalb ist nach dem Namensänderungsgesetz eine Änderung auf Antrag nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt. Jede Namensänderung dieser Art ist ein Einzelfall und kann nicht grundsätzlich beauskunftet werden. Es empfiehlt sich, stets einen Termin mit dem Standesamt zu vereinbaren, damit alle persönlichen Belange des Namensträgers in einem Beratungsgespräch berücksichtigt werden können. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann. Dabei bedarf es einer Abwägung der Interessen des/der Antragstellers/in mit denen der Allgemeinheit, welche insbesondere in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des bisherigen Namens begründet sind. Ein Nichtgefallen des Namens rechtfertigt keine Namensänderung.

Kontakt

Name der Behörde:
Bürgerdienste
Standesamt - Geburten, Eheschließungen und öffentlich-rechtliche Namensänderung
Aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Vorsprache bei den Bürgerdiensten ab dem 19.03.2020 nur in dringenden, nicht aufschiebbaren Notfällen und nach vorheriger telefonischer Rücksprache möglich. Durchführung von Eheschließungen: Vereinbarte Termine für Trauungen finden statt. Bitte berücksichtigen Sie, dass ab sofort der Zutritt zu den Trauzimmern in den städtischen Dienstgebäuden - sofern die räumlichen Gegebenheiten es zulassen - auf maximal 10 Personen inklusive Brautpaar und potentieller Trauzeugen beschränkt ist. Nicht angerechnet auf diese Personenzahl werden die eigenen bis zu 2 Jahre alten Kinder des Brautpaares, wenn sie im Kinderwagen liegen oder auf den Armen des Brautpaares getragen werden. Beim Betreten von Dienstgebäuden besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung. Es wird aus Rücksicht auf alle Anwesenden dringend empfohlen, auch während der Zeremonie einen Schutz zu tragen. Aufgrund der Größe des Ambienteortes "Altes Hafenamt" kann dort leider weiterhin lediglich das Brautpaar in Anwesenheit einer/s Standesbeamt*in getraut werden. Im Haus Rodenberg sind neben dem Brautpaar und dem/r Standesbeamt*in sieben zusätzliche Gäste erlaubt. Für weitere Informationen über eventuelle Restriktionen, die die Verantwortlichen der Ambienteorte auferlegen, kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Ansprechpartner Ihres Trauortes. Das Standesamt hat diesbezüglich keinerlei Eingriffsrecht. Kontaktdaten finden Sie hier: https://www.dortmund.de/de/rathaus_und_buergerservice/buergerdienste/standesamt/ambientetrauungen/index.html Wenn Sie - grippeähnliche Symptome haben und - Kontakt mit infizierten Personen hatten oder - in einem Risikogebiet waren, dürfen Sie das Standesamt nicht betreten, auch wenn Sie einen Termin haben! Anmeldungen von Eheschließungen und Terminieren neuer Eheschließungstermine: Rückfragen rund um das Thema Eheschließung können Sie per Mail an standesamt@stadtdo.de stellen. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anfrage eine Telefonnummer mit, unter der wir Sie bei Rückfragen erreichen können. Beantragung von Personenstandsurkunden: Urkunden können Sie per Mail über urkundenstelle@stadtdo.de beantragen. Eine persönliche Abholung von Personenstandsurkunden ist nicht möglich. Anmeldung von Geburten: Eine persönliche Anmeldung ist zurzeit nicht möglich. Bitte nutzen Sie den Holservice der Kliniken bzw. des Geburtshauses. Rückfragen rund um das Thema Anmeldung von Geburten können Sie per Mail an standesamt@stadtdo.de stellen. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anfrage eine Telefonnummer mit, unter der wir Sie bei Rückfragen erreichen können. Vaterschaftsanerkennungen: Bitte wenden Sie sich per Mail an standesamt@stadtdo.de, wir melden uns in dringenden Fällen zwecks Terminvereinbarung bei Ihnen. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anfrage eine Telefonnummer mit, unter der wir Sie bei Rückfragen erreichen können. Anmeldung von Sterbefällen: Bitte reichen Sie die Unterlagen zur Beurkundung von Sterbefällen nur noch per E-Mail über urkundenstelle@stadtdo.de oder per Fax über 0231 – 50 26015 ein. In der Ausnahmesituation wird auf die Vorlage der Originalunterlagen verzichtet. Für die Dauer der Ausnahmesituation sind Sie verpflichtet, die vertrauliche Todesbescheinigung (roter Schein) sowie die nichtvertrauliche Todesbescheinigung (grüner Schein) eigenverantwortlich an das Gesundheitsamt Dortmund (Rufnummer 0231/50-23537 ) weiterzuleiten. Die Anschrift für die Abgabe der Todesbescheinigungen lautet: Stadt Dortmund 53/1 Hoher Wall 9-11 44137 Dortmund Bitte verzichten Sie auch hier auf eine persönliche Vorsprache. Derzeit können nicht bearbeitet werden: - Antragsaufnahmen für Renten und Heilverfahren, Kontenklärung etc. - Anträge auf Namensänderungen oder Namenserklärungen - Anfragen zur Familienforschung - Nachbeurkundungen von Personenstandsfällen im Ausland inkl. aller erforderlichen Namenserklärungen Eine Vielzahl von Kontakten zwischen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern erfolgt über die Bürgerdienste, zu denen auch das Standesamt Dortmund gehört. Das Standesamt Dortmund beurkundet alle bedeutsamen Ereignisse im Leben eines Menschen, vom ersten Schrei als neuer Erdenbürger, über das "Ja-Wort" bei der Eheschließung, bis hin zum Tod. In der Innenstadt werden auch öffentlich-rechtliche Änderungen von Vor- und Familiennamen bearbeitet. Die Beurkundung von Sterbefällen erfolgt in der Innenstadt im Standort Löwenstraße 13. Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation: Bitte reichen Sie die Sterbefälle nur noch per Email über die Emailadresse: urkundenstelle@stadtdo.de oder per Fax über die Faxnummer 0231 – 50 26015 ein. Aufgaben des Standesamtes: • Anmeldungen der Eheschließungen und Trauungen • Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen • Beurkundung von Geburten • Erklärungen zur Namensführung (wie z. B. Wiederannahme eines Geburtsnamens oder Erklärung zum Ehenamen) • Vaterschafts- und Mutterschaftsanerkennungen • Nachbeurkundungen von Geburten, Eheschließungen und Lebenspartnerschaften im Ausland
Visitenkarte:
Telefon:

0231/50-13331

Fax:

0231/50-10818

Email:

standesamt@stadtdo.de

Dienstleister:

Internet:

"Bürgerdienste
Standesamt - Geburten, Eheschließungen und öffentlich-rechtliche Namensänderung"

Öffnungszeiten:

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Mo:
7:00 - 12:00   13:30 - 16:00
Di:
7:00 - 12:00   13:30 - 16:00
Mi:
7:00 - 12:00
Do:
7:00 - 12:00   13:30 - 18:00
Fr:
7:00 - 12:00

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Friedensplatz 5
44135 Dortmund

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Öffentlich-rechtliche Namensänderung Die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) regeln im Grundsatz abschließend das Namensrecht in Deutschland. Sie sehen zahlreiche Möglichkeiten der Namensgestaltung und Namensführung vor (z.B. im Zusammenhang mit der Eheschließung oder Eheauflösung bzw. Geburtsbeurkundung oder durch Namenserteilung). Diese gesetzlichen Regelungen sind zum Teil bindend und können später nicht mehr geändert werden. Auskünfte über das personenstandsrechtliche (zivilrechtliche) Namensrecht erteilen die Standesämter. Die öffentlich-rechtliche Namensänderung schafft die Möglichkeit, einen anderen Namen, als es das Zivilrecht vorsieht, rechtmäßig führen zu können. Sie dient aber nicht der Korrektur der Bestimmungen des bürgerlichen Rechts, sondern soll nur in konkreten Härtefällen zum Tragen kommen. Deshalb ist nach dem Namensänderungsgesetz eine Änderung auf Antrag nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt. Jede Namensänderung dieser Art ist ein Einzelfall und kann nicht grundsätzlich beauskunftet werden. Es empfiehlt sich, stets einen Termin mit dem Standesamt zu vereinbaren, damit alle persönlichen Belange des Namensträgers in einem Beratungsgespräch berücksichtigt werden können. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann. Dabei bedarf es einer Abwägung der Interessen des/der Antragstellers/in mit denen der Allgemeinheit, welche insbesondere in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des bisherigen Namens begründet sind. Ein Nichtgefallen des Namens rechtfertigt keine Namensänderung. Der Name eines Menschen wird bei der Geburt durch die Eltern bestimmt. Nur in Ausnahmefällen und nur mit einem wichtigen Grund ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung zulässig. Der Name eines Menschen wird bei der Geburt durch die Eltern bestimmt. Nur in Ausnahmefällen und nur mit einem wichtigen Grund ist eine öffentlich-rechtliche Namensänderung zulässig.

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schriftlich

telefonisch

Gebühren

2,50 - 1.022 €

Voraussetzungen

Nach dem Namensänderungsgesetz ist ein wichtiger Grund nachzuweisen. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann. Dabei bedarf es einer Abwägung der Interessen des/der Antragstellers/in mit denen der Allgemeinheit, welche insbesondere in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des bisherigen Namens begründet sind.

Unterlagen

Bitte sprechen Sie mit uns, bevor Sie entscheiden, ob sie die für den Einzelfall erforderlichen kostenpflichtigen Unterlagen beschaffen wollen. Sie erhalten bei Ihrer Vorsprache ein Informationsblatt mit der Angaben aller notwendigen vorzulegenden Unterlagen.

Fristen

ca. 3 bis 6 Monate

Rechtsgrundlagen

§ 3 Abs. 1 des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen -NamÄndG-
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