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Ehename/Familienname

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"Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!". Wir hingegen möchten schon wissen, wie Sie nach der Eheschließung heißen wollen. Das deutsche Namensrecht bietet dazu einige Wahlmöglichkeiten.

Grundsätzlich unterliegt der Name einer Person dem Recht des Staates, dem die Person angehört (Art. 10 EGBGB). Da die rechtlichen Vorschriften Namensführung in der Ehe in jedem Land unterschiedlich sind, kann an dieser Stelle nur das deutsche Ehenamensrecht erläutert werden. Zum ausländischen Namensrecht steht den Standesbeamten umfangreiche Literatur zu Verfügung, so dass bei Auslandsbeteiligung jeweils ein Beratungsgespräch beim Standesamt stattfinden sollte. Sind beide Ehegatten deutsche Staatsangehörige, findet auf die Namensführung ausschließlich § 1355 BGB Anwendung. Der genannte Paragraph wurde letztmals zum 06.02.2005 geändert, so dass heute folgende Regelungen gelten.
  1. Die Ehegatten sollen (müssen aber nicht) einen gemeinsamen Familiennamen (den sogenannten "Ehenamen") bestimmen. Tun sie dies nicht, so führen sie ihren zur Zeit der Eheschließung geführten Namen auch nach der Eheschließung weiter. So ist es also auch durchaus denkbar, dass Sie in einer neuen Ehe weiterhin Ihren Geburtsnamen oder den Namen aus einer Vorehe führen. In diesem Fall können Sie sogar bei bestehender Ehe- aber nur von beiden Ehegatten gemeinsam - noch "nachträglich" einen Ehenamen bestimmen. werden. Hierzu wenden Sie sich an das Heiratsstandesamt.
  2. Wird jedoch ein gemeinsamer Familienname (Ehename) bestimmt, kann dies entweder der Geburtsname oder der zur Zeit der Erklärung geführte Name eines Ehegatten sein. Ebenso ist es möglich, einen Doppelnamen, den man durch Hinzufügung seines Namens zum Ehenamen in der Vorehe erworben hat, an den neuen Ehegatten weiterzugeben.
  3. Wird ein Ehename bestimmt, kann der Ehepartner, dessen Name nicht Ehename geworden ist, noch die Möglichkeit, einen Doppelnamen zu führen:
Der Ehepartner kann dann dem Ehenamen
  • seinen Geburtsnamen voranstellen,
  • seinen Geburtsnamen anfügen,
  • seinen vor der Eheschließung geführten Namen voranstellen,
  • seinen vor der Eheschließung geführten Namen anfügen.
Wird dann von einem Ehepartner ein Doppelname geführt, so kann dieser durch Erklärung vor dem Standesamt widerrufen werden, so dass nur noch der Ehename geführt wird. Eine erneute Hinzufügung ist dann allerdings nicht mehr möglich. Dreifachnamen sind nicht zulässig. Wird eine Ehe durch Tod oder Scheidung aufgelöst, kann der Geburtsname oder auch der Name, der vor dieser Ehe geführt wurde, wieder angenommen werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihre Standesbeamtin oder Ihren Standesbeamten oder schreiben Sie uns unter der E-Mail-Adresse standesamt@stadtdo.de. Bitte geben Sie in Ihrer Mail auch Ihre Telefonnummer an.

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Name der Behörde:
Bürgerdienste
Standesamt - Geburten, Eheschließungen und öffentlich-rechtliche Namensänderung
Eine Vielzahl von Kontakten zwischen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern erfolgt über die Bürgerdienste, zu denen auch das Standesamt Dortmund gehört. Das Standesamt Dortmund beurkundet alle bedeutsamen Ereignisse im Leben eines Menschen, vom ersten Schrei als neuer Erdenbürger, über das "Ja-Wort" bei der Eheschließung, bis hin zum Tod. In der Innenstadt werden auch öffentlich-rechtliche Änderungen von Vor- und Familiennamen bearbeitet. Die Beurkundung von Sterbefällen erfolgt in der Innenstadt im Standort Löwenstraße 13. Aufgaben des Standesamtes: • Anmeldungen der Eheschließungen und Trauungen • Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen • Beurkundung von Geburten • Erklärungen zur Namensführung (wie z. B. Wiederannahme eines Geburtsnamens oder Erklärung zum Ehenamen) • Vaterschafts- und Mutterschaftsanerkennungen • Nachbeurkundungen von Geburten, Eheschließungen und Lebenspartnerschaften im Ausland
Visitenkarte:
Telefon:

0231/50-13331

Fax:

0231/50-10818

Email:

standesamt@stadtdo.de

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"Bürgerdienste
Standesamt - Geburten, Eheschließungen und öffentlich-rechtliche Namensänderung"

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Bürgerdienste
Standesamt - Urkundenstelle
Eine Vielzahl von Kontakten zwischen der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern erfolgt über die Bürgerdienste, zu denen auch das Standesamt Dortmund gehört. In den Geburten-, Heirats- und Sterberegistern werden alle Veränderungen vermerkt und fortgeführt. Nachträgliche Personenstandsurkunden können ausgefertigt werden. Aufgaben der Urkundenstelle des Standesamtes: • Ahnenforschung, soweit es sich um Anfragen handelt, die sich auf Geburtenregister der letzten 110 Jahre, Sterberegister der letzten 30 Jahre oder Ehe/Lebenspartnerschaftsregister der letzten 80 Jahre beziehen. Weitergehende Anfragen sind an das Stadtarchiv (www.stadtarchiv.dortmund.de) zu richten. • Nachträgliche Ausstellung im Rahmen der örtlichen Zuständigkeit von Personenstandsurkunden • Beurkundung von Sterbefällen • Nachbeurkundungen von Sterbefällen aus dem Ausland
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Standesamt - Urkundenstelle"

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Ehename/Familienname Grundsätzlich unterliegt der Name einer Person dem Recht des Staates, dem die Person angehört (Art. 10 EGBGB). Da die rechtlichen Vorschriften Namensführung in der Ehe in jedem Land unterschiedlich sind, kann an dieser Stelle nur das deutsche Ehenamensrecht erläutert werden. Zum ausländischen Namensrecht steht den Standesbeamten umfangreiche Literatur zu Verfügung, so dass bei Auslandsbeteiligung jeweils ein Beratungsgespräch beim Standesamt stattfinden sollte. Sind beide Ehegatten deutsche Staatsangehörige, findet auf die Namensführung ausschließlich § 1355 BGB Anwendung. Der genannte Paragraph wurde letztmals zum 06.02.2005 geändert, so dass heute folgende Regelungen gelten.
  1. Die Ehegatten sollen (müssen aber nicht) einen gemeinsamen Familiennamen (den sogenannten "Ehenamen") bestimmen. Tun sie dies nicht, so führen sie ihren zur Zeit der Eheschließung geführten Namen auch nach der Eheschließung weiter. So ist es also auch durchaus denkbar, dass Sie in einer neuen Ehe weiterhin Ihren Geburtsnamen oder den Namen aus einer Vorehe führen. In diesem Fall können Sie sogar bei bestehender Ehe- aber nur von beiden Ehegatten gemeinsam - noch "nachträglich" einen Ehenamen bestimmen. werden. Hierzu wenden Sie sich an das Heiratsstandesamt.
  2. Wird jedoch ein gemeinsamer Familienname (Ehename) bestimmt, kann dies entweder der Geburtsname oder der zur Zeit der Erklärung geführte Name eines Ehegatten sein. Ebenso ist es möglich, einen Doppelnamen, den man durch Hinzufügung seines Namens zum Ehenamen in der Vorehe erworben hat, an den neuen Ehegatten weiterzugeben.
  3. Wird ein Ehename bestimmt, kann der Ehepartner, dessen Name nicht Ehename geworden ist, noch die Möglichkeit, einen Doppelnamen zu führen:
Der Ehepartner kann dann dem Ehenamen
  • seinen Geburtsnamen voranstellen,
  • seinen Geburtsnamen anfügen,
  • seinen vor der Eheschließung geführten Namen voranstellen,
  • seinen vor der Eheschließung geführten Namen anfügen.
Wird dann von einem Ehepartner ein Doppelname geführt, so kann dieser durch Erklärung vor dem Standesamt widerrufen werden, so dass nur noch der Ehename geführt wird. Eine erneute Hinzufügung ist dann allerdings nicht mehr möglich. Dreifachnamen sind nicht zulässig. Wird eine Ehe durch Tod oder Scheidung aufgelöst, kann der Geburtsname oder auch der Name, der vor dieser Ehe geführt wurde, wieder angenommen werden. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihre Standesbeamtin oder Ihren Standesbeamten oder schreiben Sie uns unter der E-Mail-Adresse standesamt@stadtdo.de. Bitte geben Sie in Ihrer Mail auch Ihre Telefonnummer an.
"Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!". Wir hingegen möchten schon wissen, wie Sie nach der Eheschließung heißen wollen. Das deutsche Namensrecht bietet dazu einige Wahlmöglichkeiten. "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!". Wir hingegen möchten schon wissen, wie Sie nach der Eheschließung heißen wollen. Das deutsche Namensrecht bietet dazu einige Wahlmöglichkeiten.

Diesen Service erhalten Sie

persönlich

schriftlich

telefonisch

Gebühren

  • Erklärungen zur Namensführung, die nach der Eheschließung oder Auflösung der Ehe bestimmt werden kosten 33,- €.
  • Die Erteilung einer Bescheinigung über eine Namensänderung oder über eine namensrechtliche Erklärung zusätzlich 9 €.

Voraussetzungen

  • Zur Anmeldung der Eheschließung können Sie die "beabsichtigte" Namensführung erklären. Wirksam wird diese allerdings erst zur Eheschließung. Das heißt: sobald Sie beide "Ja" gesagt haben, ist die beabsichtigte Namensführung rechtswirksam geworden.
  • Sollten Sie keinen Ehenamen bestimmt haben, so können Sie nachträglich diese Bestimmung nachholen. Hierzu ist eine persönliche Vorsprache beider Ehegatten unter Vorlage der gültigen Personalausweise und der Eheurkunde erforderlich.
  • Sollte nach Auflösung der Ehe, die Wiederannahme des Geburtsnamens oder des vor der Eheschließung geführten Namens gewünscht sein, so ist eine persönliche Vorsprache unter Vorlage des gültigen Personalausweises, der Eheurkunde und des Nachweises der Auflöung der Ehe (Rechtskräftiges Scheidungsurteil/Aufhebungsurteil/Sterbeurkunde etc.) erforderlich.

Unterlagen

  • Sollten Sie keinen Ehenamen bestimmt haben, so können Sie nachträglich diese Bestimmung nachholen. Hierzu ist eine persönliche Vorsprache beider Ehegatten unter Vorlage der gültigen Personalausweise und der Eheurkunde erforderlich.
  • Sollte nach Auflösung der Ehe, die Wiederannahme des Geburtsnamens oder des vor der Eheschließung geführten Namens gewünscht sein, so ist eine persönliche Vorsprache unter Vorlage des gültigen Personalausweises, der Eheurkunde und des Nachweises der Auflöung der Ehe (rechtskräftiges Scheidungsurteil/ Aufhebungsurteil/ Sterbeurkunde etc.) erforderlich.

Fristen

Eine nachträgliche Ehenamensbestimmung oder Wiederannahme eines Namens nach Auflösung der Ehe kann jederzeit durchgeführt werden.

Rechtsgrundlagen

Art 10 EGBGB § 1355 BGB §§ 41 bis 43 PStG
Statistikbild zur Erfassung der anonymisierten Aufrufzahlen

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