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Lärmaktionsplanung

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Was ist Umgebungslärm?

Mit dem Begriff „Umgebungslärm“ sind störende oder gesundheitsschädliche Geräusche im Freien gemeint. Darunter fällt Lärm, der von Straßenverkehr, Schienenverkehr, Flugverkehr sowie von Industrie-, und Gewerbeanlagen ausgeht. Nachbarschaftslärm (private Feiern, Musik etc.) gehört nicht dazu.

Mit der EU-Umgebungslärmrichtlinie gibt es erstmals seit Juli 2002 einen gemeinsamen europäischen Ansatz zur Minderung der Lärmbelastung für die Bevölkerung.

Das grundsätzliche Ziel der Richtlinie lautet dabei: „Die Gewährleistung eines hohen Gesundheits- und Umweltschutzniveaus ist Teil der Gemeinschaftspolitik, wobei eines der Ziele im Lärmschutz besteht.” Hierfür ist es notwendig „schädliche Auswirkungen, einschließlich Belästigung, durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern.”

Die Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie in das deutsche Recht erfolgte durch die Novellierung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG).

Die „Lärmminderungsplanung” wird in den Paragrafen 47a bis 47f des BImSchG, in der Verordnung über die Lärmkartierung (34. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz) sowie weiteren Vorschriften in Form von Erlassen, geregelt.

Diese Vorschriften verpflichten die Kreise und kreisfreien Städte, alle 5 Jahre den Umgebungslärm zu kartieren. Es entstehen sogenannte Lärmkarten. Für die Bereiche, in denen definierte Pegel überschritten werden, es also zu laut ist, muss ein Lärmaktionsplan aufgestellt werden. Der Lärmaktionsplan muss analog zur Lärmkartierung in einem fünfjährigen Rhythmus überarbeit bzw. erneuert werden.

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