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Lärmaktionsplanung

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Gewerbe- & Industrielärm

Denkt man an Gewerbe- und Industrielärm, so meint man zuerst den Lärm, der von großen Gewerbe-, und Industrieanlagen ausgeht. Aber auch kleinere Betriebe, etwa Handwerksbetriebe, verursachen Lärm. Der Begriff des Gewerbe- und Industrielärms umfasst weiterhin den Lärm der Produktion, des innerbetrieblichen Transports sowie den Lärm des Liefer- und Kundenverkehrs.

Im Zuge der Umgebungslärmkartierung wurde der Lärm der von IVU-Anlagen ausgeht berechnet. Der Begriff IVU-Anlagen ist auf die seinerzeit geltende IVU-Richtlinie zurückzuführen (siehe Hinweis). Die Daten für die zu berechnenden Anlagen wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zur Verfügung gestellt.

Die Lärmkartierung der Stadt Dortmunder ergab, dass der Industrielärm die Interventionswerte (LDEN 70 dB(A) / LNight 60 dB(A)) nicht erreicht und somit die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes nicht erforderlich ist.

Der von Gewerbe- und Industrieanlagen ausgehende Lärm benötigt allerdings auch keine gesonderte Betrachtung im Zuge der Lärmaktionsplanung, da in der bestehenden deutschen Gesetzgebung deutlich strengere Vorgaben vorhanden sind. 

Den Schutz vor Gewerbe- und Industrielärm gewährleistet das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm).

Lärmprobleme können unabhängig von der Lärmaktionsplanung jederzeit gemeldet werden. 


Hinweis:
Die Industrieemissionsrichtlinie (Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 24. November 2010 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung)) ersetzt die bisherige Genehmigungsgrundlage für Industrieanlagen in EU-Mitgliedsländern, u.a. die sogenannte IVU-Richtlinie (2008/1/EG).

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