Öffentliche Sitzung:
Sitzungsdauer: 15:05 - 17:05 Uhr
Anwesend sind:

1. Stimmberechtigte Mitglieder:

RM Manfred Jostes (CDU), Vorsitzender
RM Hendrik Berndsen (SPD)
RM Sabine Brauer (SPD)
RM Heinz W. Brunstein (CDU)
RM Franz-Josef Drabig (SPD)
RM Knud Follert (CDU)
RM Marzell Grote (CDU)
RM Helmut Harnisch (SPD)
RM Thomas Pisula (CDU) i. V. für RM Gerda Horitzky (CDU)
RM Walter Knieling (CDU)
RM Reinhold Giese (SPD) i. V. für RM Ingeborg Kräft (SPD)
RM Heide Kröger-Brenner (Bündnis90/Die Grünen im Rathaus)
RM Renate Weyer (SPD) i. V. für RM Reiner Kunkel (SPD)
RM Peter Werner Borris (SPD) i. V. für RM Monika Lührs (SPD)
RM Heinz Neumann (CDU)
RM Heinrich Ollech (SPD)
RM Ingrid Reuter (Bündnis90/Die Grünen im Rathaus)
RM Manfred Sauer (CDU)
RM Angela Schilling (SPD)
RM Dieter Schneider (CDU)
RM Brigitte Steins (SPD)
RM Friedhelm Siemund (SPD) i. V. für RM Jan Tech (SPD)
RM Manfred Zuch (CDU)
sB Birgit Pohlmann-Rohr (Bündnis90/Die Grünen im Rathaus)
sB Norbert Schilff (SPD)
sB Werner Georg Steden (CDU)
sB Norbert B. Weikert (CDU)


2. Beratende Mitglieder:

RM Detlef Münch

sE Hermann Oshege - Seniorenbeirat
sE Bayram Ucar - Ausländerbeirat

Herr Sigges - Dortmunder Stadtwerke AG
Herr Specht - Polizeipräsidium Dortmund
Reinhold Zühlke - Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde



3. Verwaltung:

Herr StR Sierau - 6/Dez.
Herr StD Fehlemann - 7/Dez.
Herr Pompetzki - 6/Dez.-Büro
Frau Helfer - 7/Dez. Büro
Herr Dr. Grote - 60/AL
Herr Ostholt - 61/AL
Herr Wilde - 61/stv. AL
Herr Schließler - 69/AL
Frau Skodzik - StA 01
Frau Kreutzkamp - StA 01

4. Gäste:

Herr M. Dreier zu TOP 3.2
Herr E. Dreier zu TOP 3.2
Herr Prof. Gerber - Architekturbüro Gerber Architekten zu TOP 3.2

Herr Petry - Architekturbüro Gerber Architekten zu TOP 3.2
Veröffentlichte Tagesordnung:

T a g e s o r d n u n g

für die 60. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
am 12.03.2003, Beginn 15:00 Uhr,
Ratssaal, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund


Öffentlicher Teil:

1. Regularien

1.1 Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW

1.3 Feststellung der Tagesordnung

2. Angelegenheiten von besonderer Bedeutung
- unbesetzt -

3. Angelegenheiten des Stadtplanungsamtes

3.1 a) Städtebauliche Rahmenplanung B 1
Beschluss
(Drucksache Nr.: 03732-02)
- Die Vorlage ist in der Sitzung am 22.01.2003 eingebracht worden.

Hinweis: Die Bezirksvertretungen Hombruch, Lütgendortmund, Innenstadt-West,
Brackel und Aplerbeck haben die Vorlage einstimmig beschlossen.


b) Rahmenplanung B 1 / Sicherung städtebaulicher Qualitäten im Bereich
Schnettkerbrücke

Antrag der SPD-Fraktion
(Drucksache Nr.: 03732-02AT)

- Der Antrag wurde am 22.01.2003 im AUSW verteilt, einstimmig beschlossen und
den anderen Gremien zur Beratung zugegangen.

- Der Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung hat die Vorlage am
12.02.2003 zur Kenntnis genommen.

c) Auszug aus der Sitzung des AUSW am 22.01.2003

3.2 a) Amiens-Tower
Vorschlag zur TO mit Bitte um Stellungnahme (Fraktion B'90/Die Grünen)

(Drucksache Nr.: 03891-03)
Die Bitte um Stellungnahme wurde zur Sitzung am 19.02.2003 versandt.

b) Bauleitplanung; Bebauungsplan In W 114 - Platz von Amiens - und Bebauungsplan 117 - Freistuhl -;
hier: - Aufhebung von Beschlüssen In W 114, Information zur Weiterführung des Verfahrens 117,
- Neufassung des Aufstellungsbeschlusses und Beschluss zur Bürgerbeteiligung In W 114,
- Errichtung eines Hochhauses (Amiens-Tower) und Gestaltung öffentlicher Flächen

Beschluss
(Drucksache Nr.: 03906-03)
Anlagen: Übersichtspläne zum Bebauungsplan 117 und IN W 114 sowie Lageplan, Ansichten und Erdgeschossgrundriss

3.3 Änderungen Nr. 21 bis 23 des Bebauungsplanes Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost -
hier: Entscheidung über das Ergebnis der Bürgeranhörung und Offenlegungsbeschluss

Beschluss
(Drucksache Nr.: 03820-03)

- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck am 25.02.2003 über einen abweichenden Beschluss

3.4 Bauleitplanung; Bebauungsplan Scha 119 - Obernkirchenstraße / Gleiwitzstraße -
hier: I. Aufhebung von Beschlüssen, II. Information zur Veränderungssperre

Beschluss
(Drucksache Nr.: 03859-03)

3.5 Teilnahme der Stadt Dortmund am europaweiten Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto" am 22.09.2003
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 03894-03)

4. Angelegenheiten des Bauordnungsamtes
- unbesetzt -

5. Angelegenheiten des Umweltamtes

5.1 Energetische Verwertung von Biomasse
Beschluss
(Drucksache Nr.: 03694-02)

5.2 Ankauf und ökologische Entwicklung einer Fläche im Brackeler Feld
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 03936-03)

6. Angelegenheiten des Amtes für Wohnungswesen
- unbesetzt -

7. Angelegenheiten des Hochbaus

7.1 Erweiterung der Marie-Reinders-Realschule
hier: Umbau Altgebäude (2. Bauabschnitt)

Empfehlung
(Drucksache Nr.: 03705-02)

8. Angelegenheiten des Amtes für Tiefbau und Straßenverkehr
- unbesetzt -

9. Angelegenheiten des Regiebetriebes 'Stadtgrün'
- unbesetzt -

10. Angelegenheiten des Stadtbahnbauamtes

10.1 Umbau und Erweiterung der Stadtbahnanlagen Hauptbahnhof - Sachstandsbericht
- Mündlicher Bericht


11. Angelegenheiten des Werksausschusses

11.1 Städtische Immobilienwirtschaft
- unbesetzt -

11.2 Friedhöfe Dortmund
- unbesetzt -

12. Dezernatsübergreifende Aufgaben

12.1 Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept Hörde (InSEKt)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 03844-03)

Zur Information:
Auf die Bitte des Aktionskreises "DER BEHINDERTE MENSCH IN DORTMUND" erhalten Sie eine Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen vom 29.10.2002.
Die Sitzung wird vom Vorsitzenden - Herrn RM Manfred Jostes - eröffnet. Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt der Vorsitzende fest, dass zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen fristgemäß eingeladen wurde, und dass der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschlussfähig ist.

N i e d e r s c h r i f t

über die 60. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
am 12.03.2003
Ratssaal, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund



Öffentliche Sitzung:

Sitzungsdauer: 15:05 - 17:05 Uhr

Anwesend sind:

1. Stimmberechtigte Mitglieder:

RM Manfred Jostes (CDU), Vorsitzender
RM Hendrik Berndsen (SPD)
RM Sabine Brauer (SPD)
RM Heinz W. Brunstein (CDU)
RM Franz-Josef Drabig (SPD)
RM Knud Follert (CDU)
RM Marzell Grote (CDU)
RM Helmut Harnisch (SPD)
RM Thomas Pisula (CDU) i. V. für RM Gerda Horitzky (CDU)
RM Walter Knieling (CDU)
RM Reinhold Giese (SPD) i. V. für RM Ingeborg Kräft (SPD)
RM Heide Kröger-Brenner (Bündnis90/Die Grünen im Rathaus)
RM Renate Weyer (SPD) i. V. für RM Reiner Kunkel (SPD)
RM Peter Werner Borris (SPD) i. V. für RM Monika Lührs (SPD)
RM Heinz Neumann (CDU)
RM Heinrich Ollech (SPD)
RM Ingrid Reuter (Bündnis90/Die Grünen im Rathaus)
RM Manfred Sauer (CDU)
RM Angela Schilling (SPD)
RM Dieter Schneider (CDU)
RM Brigitte Steins (SPD)
RM Friedhelm Siemund (SPD) i. V. für RM Jan Tech (SPD)
RM Manfred Zuch (CDU)
sB Birgit Pohlmann-Rohr (Bündnis90/Die Grünen im Rathaus)
sB Norbert Schilff (SPD)
sB Werner Georg Steden (CDU)
sB Norbert B. Weikert (CDU)


2. Beratende Mitglieder:

RM Detlef Münch

sE Hermann Oshege - Seniorenbeirat
sE Bayram Ucar - Ausländerbeirat

Herr Sigges - Dortmunder Stadtwerke AG
Herr Specht - Polizeipräsidium Dortmund
Reinhold Zühlke - Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde



3. Verwaltung:

Herr StR Sierau - 6/Dez.
Herr StD Fehlemann - 7/Dez.
Herr Pompetzki - 6/Dez.-Büro
Frau Helfer - 7/Dez. Büro
Herr Dr. Grote - 60/AL
Herr Ostholt - 61/AL
Herr Wilde - 61/stv. AL
Herr Schließler - 69/AL
Frau Skodzik - StA 01
Frau Kreutzkamp - StA 01

4. Gäste:

Herr M. Dreier zu TOP 3.2
Herr E. Dreier zu TOP 3.2
Herr Prof. Gerber - Architekturbüro Gerber Architekten zu TOP 3.2

Herr Petry - Architekturbüro Gerber Architekten zu TOP 3.2


Veröffentlichte Tagesordnung:
T a g e s o r d n u n g

für die 60. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen,
am 12.03.2003, Beginn 15:00 Uhr,
Ratssaal, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund


Öffentlicher Teil:

1. Regularien

1.1 Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW

1.3 Feststellung der Tagesordnung

2. Angelegenheiten von besonderer Bedeutung
- unbesetzt -

3. Angelegenheiten des Stadtplanungsamtes

3.1 a) Städtebauliche Rahmenplanung B 1
Beschluss
(Drucksache Nr.: 03732-02)
- Die Vorlage ist in der Sitzung am 22.01.2003 eingebracht worden.

Hinweis: Die Bezirksvertretungen Hombruch, Lütgendortmund, Innenstadt-West,
Brackel und Aplerbeck haben die Vorlage einstimmig beschlossen.


b) Rahmenplanung B 1 / Sicherung städtebaulicher Qualitäten im Bereich
Schnettkerbrücke

Antrag der SPD-Fraktion
(Drucksache Nr.: 03732-02AT)

- Der Antrag wurde am 22.01.2003 im AUSW verteilt, einstimmig beschlossen und
den anderen Gremien zur Beratung zugegangen.

- Der Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung hat die Vorlage am
12.02.2003 zur Kenntnis genommen.

c) Auszug aus der Sitzung des AUSW am 22.01.2003

3.2 a) Amiens-Tower
Vorschlag zur TO mit Bitte um Stellungnahme (Fraktion B'90/Die Grünen)

(Drucksache Nr.: 03891-03)
Die Bitte um Stellungnahme wurde zur Sitzung am 19.02.2003 versandt.

b) Bauleitplanung; Bebauungsplan In W 114 - Platz von Amiens - und Bebauungsplan 117 - Freistuhl -;
hier: - Aufhebung von Beschlüssen In W 114, Information zur Weiterführung des Verfahrens 117,
- Neufassung des Aufstellungsbeschlusses und Beschluss zur Bürgerbeteiligung In W 114,
- Errichtung eines Hochhauses (Amiens-Tower) und Gestaltung öffentlicher Flächen

Beschluss
(Drucksache Nr.: 03906-03)
Anlagen: Übersichtspläne zum Bebauungsplan 117 und IN W 114 sowie Lageplan, Ansichten und Erdgeschossgrundriss

3.3 Änderungen Nr. 21 bis 23 des Bebauungsplanes Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost -
hier: Entscheidung über das Ergebnis der Bürgeranhörung und Offenlegungsbeschluss

Beschluss
(Drucksache Nr.: 03820-03)

- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck am 25.02.2003 über einen abweichenden Beschluss

3.4 Bauleitplanung; Bebauungsplan Scha 119 - Obernkirchenstraße / Gleiwitzstraße -
hier: I. Aufhebung von Beschlüssen, II. Information zur Veränderungssperre

Beschluss
(Drucksache Nr.: 03859-03)

3.5 Teilnahme der Stadt Dortmund am europaweiten Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto" am 22.09.2003
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 03894-03)

4. Angelegenheiten des Bauordnungsamtes
- unbesetzt -

5. Angelegenheiten des Umweltamtes

5.1 Energetische Verwertung von Biomasse
Beschluss
(Drucksache Nr.: 03694-02)

5.2 Ankauf und ökologische Entwicklung einer Fläche im Brackeler Feld
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 03936-03)

6. Angelegenheiten des Amtes für Wohnungswesen
- unbesetzt -

7. Angelegenheiten des Hochbaus

7.1 Erweiterung der Marie-Reinders-Realschule
hier: Umbau Altgebäude (2. Bauabschnitt)

Empfehlung
(Drucksache Nr.: 03705-02)

8. Angelegenheiten des Amtes für Tiefbau und Straßenverkehr
- unbesetzt -

9. Angelegenheiten des Regiebetriebes 'Stadtgrün'
- unbesetzt -

10. Angelegenheiten des Stadtbahnbauamtes

10.1 Umbau und Erweiterung der Stadtbahnanlagen Hauptbahnhof - Sachstandsbericht
- Mündlicher Bericht


11. Angelegenheiten des Werksausschusses

11.1 Städtische Immobilienwirtschaft
- unbesetzt -

11.2 Friedhöfe Dortmund
- unbesetzt -

12. Dezernatsübergreifende Aufgaben

12.1 Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept Hörde (InSEKt)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 03844-03)

Zur Information:
Auf die Bitte des Aktionskreises "DER BEHINDERTE MENSCH IN DORTMUND" erhalten Sie eine Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen vom 29.10.2002.

Die Sitzung wird vom Vorsitzenden - Herrn RM Manfred Jostes - eröffnet.

Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt der Vorsitzende fest, dass zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen fristgemäß eingeladen wurde, und dass der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschlussfähig ist.





1. Regularien

zu TOP 1.1
Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Herr RM Grote benannt.

zu TOP 1.2
Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NW

Der Ausschussvorsitzende, Herr RM Jostes, weist auf das Mitwirkungsverbot hin.

zu TOP 1.3
Feststellung der Tagesordnung

Herr RM Jostes macht den Vorschlag, den mündlichen Bericht unter Tagesordnungspunkt 10.1 Umbau und Erweiterung der Stadtbahnanlagen Hauptbahnhof - Sachstandsbericht im Anschluss an TOP 3.2 zu behandeln.

Die Tagesordnung wird in dieser geänderten Form festgestellt.


2. Angelegenheiten von besonderer Bedeutung
- unbesetzt -

3. Angelegenheiten des Stadtplanungsamtes

zu TOP 3.1
a) Städtebauliche Rahmenplanung B 1 (Drucksache Nr.: 03732-02)
- Die Vorlage ist in der Sitzung am 22.01.2003 eingebracht worden.

b) Antrag der SPD-Fraktion vom 21.01.2003 mit der Bezeichnung "Rahmenplanung B 1 / Sicherung städtebaulicher Qualitäten im Bereich Schnettkerbrücke
(Drucksache-Nr. 03732-02AT)

- Der Antrag wurde am 22.01.2003 im AUSW verteilt und einstimmig beschlossen und ist den anderen Gremien zur Beratung zugegangen.

c) Auszug aus der Sitzung des AUSW am 22.01.2003

siehe Anlage

Herr Wilde informiert darüber, dass am 20.03.2003, um 18.30 Uhr, im Hörsaal der Fachhochschule die Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt wird und lädt zur Teilnahme ein.

Nach Angaben des Herrn Zühlke bedauert der Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde, dass in dem die Rahmenplanung begleitenden Arbeitskreis eine Beteiligung der Naturschutzverbände nicht vorgesehen sei.

Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen hat in der Sitzung des AUSW am 22.01.2003 einstimmig folgenden Antrag der SPD-Fraktion vom 21.01.2003 mit der Bezeichnung "Rahmenplanung B 1/Sicherung städtebaulicher Qualitäten im Bereich Schnettkerbrücke" beschlossen:


"Da der Schnettkerbrücke und ihrer Umgebung in der Rahmenplanung B1 eine hohe städtebauliche Wirkung beigemessen wird, sind hohe gestalterische Anforderungen an den Neubau legitim. Das gilt auch in ihrem Zusammenwirken mit den einzubringenden Lärmschutzelementen.
Der AUSW beschließt daher, den Landesbetrieb und die Verwaltung aufzufordern, diese Qualitätsziele im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbes mit unterschiedlichen architektonischen Entwürfen sicherzustellen. Die Ergebnisse sollen dem AUSW präsentiert werden."


Ergänzt durch den am 22.01.2003 beschlossenen Antrag der SPD-Fraktion beauftragt der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen einstimmig die Verwaltung, mit dem vorliegenden Entwurf der städtebaulichen Rahmenplanung B1 eine Bürgerbeteiligung (Aushang und öffentliche Veranstaltung) durchzuführen.

zu TOP 3.2
Bauleitplanung; Bebauungsplan In W 114 - Platz von Amiens - und Bebauungsplan 117 - Freistuhl -;
hier:

- Aufhebung von Beschlüssen In W 114, Information zur Weiterführung des Verfahrens 117,
- Neufassung des Aufstellungsbeschlusses und Beschluss zur Bürgerbeteiligung In W 114,
- Errichtung eines Hochhauses (Amiens-Tower) und Gestaltung öffentlicher Flächen
(Drucksache Nr.: 03906-03)

- Vorschlag zur TO der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 04.02.2003 mit der Bezeichnung "Amiens-Tower" (Drucksache Nr.: 03891-03)

Frau RM Kröger-Brenner sieht durch die vorgelegte Verwaltungsvorlage "Bauleitplanung; Bebauungsplan In W 114 - Platz von Amiens - und Bebauungsplan 117 - Freistuhl -; hier: - Aufhebung von Beschlüssen In W 114, Information zur Weiterführung des Verfahrens 117, - Neufassung des Aufstellungsbeschlusses und Beschluss zur Bürgerbeteiligung In W 114, - Errichtung eines Hochhauses (Amiens-Tower) und Gestaltung öffentlicher Flächen" (Drucksache Nr.: 03906-03) die Bitte um Stellungnahme der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen als erledigt an.

Herr Prof. Gerber stellt anhand von Fotos das auf dem Platz von Amiens geplante Hochhaus vor, das seiner Meinung nach die räumliche Situation an dieser Stelle verbessern wird. Der Stellenwert wird voraussichtlich noch weiter durch die Veränderungen an der Kampstraße erhöht werden. Das Gebäude ist in der Form einer Linse vorgesehen, weil dies der wirtschaftlichste Grundriss eines Gebäudes sei. Alle Außenflächen der Fassade sind belichtete Büroräume. Innen liegen die Bereiche, die kein natürliches Licht brauchen, z. B. Aufzüge, Treppenhäuser, WC's.
Das Erdgeschoss könnte für Läden, Shops und ein Café genutzt werden, so dass das Gebäude nicht nur Bürohaus wäre. Im obersten Geschoss solle ein Gastraum, eine Kantine, entstehen. Das Gebäude endet in einer Kimme, einer eingekerbten Dachkonstruktion. Das Gebäude wird mit 21 - 22 Etagen ca. 89 m hoch werden. Die Fassade wird aus offenen und geschlossenen Flächen bestehen. Modellfotos stellen die Ansicht vom Freistuhl, zum Westfalenforum, zum Platz von Amiens und vom Bahnhof her dar.

Herr RM Harnisch hält das Gebäude für eine Aufwertung der Platzsituation, es mache die Architekturvielfalt in Dortmund sichtbar. Durch das Gebäude ergeben sich auch Chancen, so dass Herr RM Harnisch die Verwaltung um Klärung bittet, ob die Fassade des Westfalenforums an das neue und die anderen umliegenden Gebäude angepasst werden könne. Auch wenn das Gebäude vom City-Konzept abweicht, ist es nach Auffassung des Herrn RM Harnisch in seiner Form eine Bereicherung für die Stadt.

Für Herrn RM Follert passt dieses Gebäude sehr gut an diese Stelle, es setze Akzente. Er findet die Sichtachsenschließung vom Königswall zum Westfalenforum positiv, genau wie die höhere Frequenz durch die Mitarbeiterschaft, die im RWE-Turm arbeiten wird.


Frau RM Reuter fordert eine Verbesserung der räumlichen Situation und der Aufenthaltsqualität im Umfeld des geplanten Gebäudes. Es ist weiterhin Barrierefreiheit sicherzustellen. Frau RM Reuter macht darauf aufmerksam, dass dort derzeitig eine Rampe für behinderte Menschen vorhanden sei. Vom alten Platz von Amiens erkennt sie keine attraktive Wegebeziehung zur Kampstraße, nur durch Gastronomie im neuen Gebäude wird ihres Erachtens keine Belebung des Platzes entstehen. Sie befürchtet Unwegbarkeiten mit dem Vertragspartner in Sachen US Lease.
Frau RM Reuter bittet um Klärung, ob es möglich sei, das Dach für Photovoltaik oder andere regenerative Energien zu nutzen und ggf. die Fenster entsprechend in Anspruch zu nehmen.

Herr RM Sauer stellt dar, dass der Entwurf sehr interessant sei und auch die innere Aufteilung gefalle. Die Bahnhofsnähe reizt seines Erachtens dazu, das Auto stehen zu lassen und den ÖPNV zu nutzen. Die Wegebeziehung verläuft seiner Meinung nach auch heute schon von der Kampstraße zum Freistuhl.

Herr RM Münch hofft darauf, dass die Realisierung des Projektes für Ungewöhnliches genutzt werden kann. Der neue Turm könnte als Landmarke gelten und z. B. durch eine Statue auf dem Dach zur Attraktivitätssteigerung beitragen.

Herr Prof. Gerber erklärt zu den verschiedenen Fragen, dass das Hochhaus sich durch die Tiefgarage schieben und auf natürlichem Boden gegründet wird. Die Tiefgarage wird überarbeitet werden und funktionstüchtig sein. Die Größe ist noch nicht bekannt. Zu den Anregungen zum Dach erläutert Herr Prof. Gerber, dass durch die Kimme nichts mehr auf dem Dach stehen kann. Ob eine Reklame befestigt wird, ist noch nicht klar. Herr Prof. Gerber gibt an, dass durch einen Kran vom Dach aus die Reinigung der Fassade vorgenommen wird.

Herr StR Sierau findet aus Sicht der Verwaltung erfreulich, dass diese Investition an dieser Stelle und in einer gestalterisch anspruchsvollen Form erfolgen wird. Damit bekennt sich seines Erachtens RWE Gas zum Standort Dortmund, Herr StR Sierau sieht hier einen Zusammenhang zum neuen Dortmunder Bahnhof, u. a. entsteht eine attraktive Nahverkehrssituation. Das in 1999 vom Rat beschlossene City-Konzept erfüllt seine Funktion, auf mögliche Standorte aufmerksam zu machen. Es kann und wird in diesem Fall von einem Investoren oder Architekten städtebaulich weiterinterpretiert. Zur Umfeldgestaltung gibt Herr StR Sierau an, dass die Verwaltung sich um diese Thematik kümmert.

Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen sieht die Vorlage als eingebracht an und wird sie am 02.04.2003 erneut behandeln.

10. Angelegenheiten des Stadtbahnbauamtes

zu TOP 10.1
Umbau und Erweiterung der Stadtbahnanlagen Hauptbahnhof - Sachstandsbericht
- Mündlicher Bericht

Herr Schließler stellt den aktuellen Sachstand zum Umbau und zur Erweiterung der Stadtbahnanlagen Hauptbahnhof anhand von Folien vor. Am 18.11.99 wurde im Rat der Beschluss gefasst, dass die Stadtbahnstation Hauptbahnhof funktional und gestalterisch aufgewertet werden soll. Als Element eines leistungsfähigen, attraktiven und damit zukunftsträchtigen Verkehrsknotenpunktes Dortmund Hauptbahnhof sind laut Ratsbeschluss folgende Planungsziele zu verfolgen:
- die Bahnsteigebene ist zu erweitern und zu verbreitern
- von der Fußgängerverteilerebene zur DB-Anlage ist eine bessere Verknüpfung herzustellen
- mögliche Stadtbahngleiserweiterungen mit Mittelbahnsteigen sind konzeptionell für die Zukunft zu sichern.

Herr Schließler beschreibt die Stadtbahn als Kellergeschoss des Hauptbahnhofes. Das bedeutet, dass die Bauwerke, die von oben kommen, neben, auf oder in der Stadtbahn gegründet werden müssen. Die Treppenhäuser als Verknüpfungen müssen zusammengeführt werden. Die Planung muss im Maßstab 1 : 100 stimmig sein
- funktional und gestalterisch
- konstruktiv und statisch
- bautechnisch (Baubarkeit, Logistik, Verkehrsführung während der Bauzeit).

Der vorgestellte Planungsstand von Februar 2003 entspricht dem mit den Dortmunder Stadtwerken abgestimmten und beim Land eingereichten Finanzierungsantrag vom 27.02.03. Ein Überlagerungsplan zeigt die Planung des 3do und der Stadtbahnanlagen. Zur Bahnhofsanlage zählt der Personentunnel der DB mit den Auf- bzw. Abgängen zu den Gleisen der DB. Hinzu kommen eine südliche neue Verknüpfung zur Stadtbahnanlage mit Fahrtreppen, festen Treppen und Aufzügen und eine zusätzliche nördliche Verbindung über Treppen, Fahrtreppen und Aufzug. Im Bahnhof ist damit ein Rundlauf und eine frühe Orientierung der Fahrgäste möglich.

Zur Bahnsteigerweiterung der Stadtbahn verdeutlicht Herr Schließler den Planungsstand anhand von Plänen, dass die Planung eine gleiche Breite für den gesamten stadtein- und -auswärts führenden Bahnsteig vorsieht. Die Verknüpfung zwischen Bahnhof und Stadtbahn wird so dargestellt, dass im südlichen Bereich sich die Verknüpfungsanlage in das Stadtbahnbauwerk hineinbewegt. Der Aufzug vom stadteinwärts führenden Stadtbahnsteig geht über die Verteilerebene direkt auf das Niveau des Personentunnels der DB. Auf der nördlichen Seite ist ein Aufzug, der von der Stadtbahnverteilerebene zur Ebene Personentunnel der DB geht. Zum Bahnsteig der Stadtbahn muss auf einen weiteren Aufzug zurückgegriffen werden.

Auf die Frage, wie ein solches Projekt gebaut wird, antwortet Herr Schließler, dass mit einem bergmännischen Vortrieb außerhalb des Bauwerks die Seitenbahnsteige und die Bahnsteigverbreiterungen aufzufahren sind, um nicht über die von Fußgängern frequentierten Bereiche zu gehen.

Um dem Auftrag des Rates nachzukommen, eine Konzeption zur Stadtbahngleiserweiterung zu erstellen, stellt Herr Schließler die Lösung vor, nicht nur einen Vortriebsstollen zur Bahnsteigverbreiterung anzulegen, sondern auch ein Stück des Gleistunnels im Bahnhofsbereich außerhalb des Bahnhofs bergmännisch zu errichten. Die Durchbrüche und Öffnungen zum vorhandenen Bahnsteig können so von außen geschaffen werden.

Herr Schließler gibt an, dass die Bahnsteigerweiterungen einschließlich von Verknüpfungsanteilen (bei erschwertem Bauen über die Verteilerebene) vorauss. ca. 23,7 Mio. Euro an Baukosten ergeben. Dieser Betrag wurde gegenüber dem Land bereits benannt. Hierfür besteht die grundsätzliche Förderaussage des Landes für das Stadtbahnprojekt. Die hier genannten "Verknüpfungsanteile" beinhalten die Kosten, die beim Umbau des Stadtbahnbauwerkes entstehen, aber sachlich zur Umgestaltung der DB-Anlage gehören.
Im Finanzierungsantrag sind in der zweiten Stufe 36,4 Mio. Euro für die Bahnsteigerweiterungen einschließlich Verknüpfungsanteile mit dem Rohbau für die östliche und westliche Gleisröhre im Bahnhofsbereich im unterirdischen Vortrieb außerhalb des vorhandenen Bahnhofsbauwerkes genannt. Die Stadt hat beim Land nachrichtlich angegeben, dass ein späteres Nachbauen der Gleisröhren Mehrkosten i. H. von 6 - 8 Mio. Euro gegenüber dem Mitbauen bei der Bahnsteigerweiterung verursachen wird.
Die Berechnung eines Vollausbaus von vier betriebsfertig angeschlossenen Gleisen im Stadtbahnbereich hat ein Gesamtvolumen von 59,9 Mio. Euro ergeben. Das Land hat die Ende Februar 2003 vorgelegten Antragsunterlagen als prüffähig anerkannt. Die beim Land eingereichten Unterlagen sollen eine höchstmögliche Förderung erlangen.


Herr Schließler erhofft sich von möglichen Gleiserweiterungen Verbesserungen auch bei Großveranstaltungen. Vergleichbare Großstadtbahnhöfe haben vier Gleisanlagen, die das frühe Sortieren der Fahrgäste auf entsprechende Linien und Einsatzzüge erlauben. Die Leistungsfähigkeit gerade im heute zweigleisigen Innenstadtabschnitt in Dortmund könnte dadurch erhöht werden.

Zum Stand des Projektes erläutert Herr Schließler, dass die Bahnsteigverbreiterung und die Verteilerebene als ein selbständiges, funktionsfähiges und baubares Projekt zu sehen sind. Eine Realisierung ist unabhängig von anderen Maßnahmen möglich. Es gibt eine gut gelöste, barrierefreie Verknüpfung zwischen der Stadtbahn und den DB-Anlagen, die sich treffen müssen.

Als weitere Schritte neben dem laufenden Finanzierungsantrag fallen an: Die Ausführungsplanung, die Planung der Bauabläufe und die Zeitplanung sind aufzustellen. Die Kreuzungsvereinbarung mit der DB AG muss um diese vorgestellten Maßnahmen und den Punkt, wie die Maßnahmen unter Betrieb realisiert werden, aktualisiert werden. Ein Planfeststellungsverfahren nach Personenbeförderungsgesetz muss bei der Bezirksregierung in Arnsberg durchgeführt und das Projekt 3do weiterbegleitet werden.

Herr RM Follert erkennt an der Darstellung des Projektes, dass es im Zusammenhang mit 3do weitergehe. Im Zusammenhang mit dem Hauptbahnhof muss auf jeden Fall eine Qualitätsverbesserung der Verbindung Fernverkehr und ÖPNV bzw. des ÖPNV, der über die Bahngleise abgewickelt wird, erfolgen. Er sieht die zweite Anbindung im nördlichen Bereich mit der Anbindung und den zusätzlichen Fahrstühlen als positiv an. Umsteigemöglichkeiten werden vereinfacht. Herr RM Follert fordert Berichte auch über den Fortschritt des gesamten Bahnhofsprojektes.

Frau RM Reuter begrüßt die dargestellten Maßnahmen, da es sich um Verbesserungen des ÖPNV handelt. Eine behindertengerechte Verbindung im Norden und Süden ist zu schaffen.

Herr RM Harnisch sieht die Stadtbahnstation zunächst losgelöst vom Projekt 3do. Eine Verbreiterung der Bahnsteige hält er für dringend erforderlich, ein Nachbauen der Gleisröhren nach der Bahnsteigerweiterung sieht er als die schlechtere und kostenintensivere Lösung an.

Herr Schließler erklärt zum Zeithorizont für das 3. und 4. Gleis, dass es sich hier um eine längerfristige Maßnahme handelt. Gegenüber dem Land wird dazu eine standardisierte Bewertung für Verkehrswegeinvestition durchgeführt. Nur wenn der volkswirtschaftliche Nutzen nachgewiesen ist, bestehen Chancen auf eine Förderung.
Mit 3do sind die Schnittstellen abgestimmt, der Finanzierungsantrag von 3do ist entsprechend ausgerichtet. Die Fahr- und Verteilerebene der Stadtbahn sind unabhängig - auch zeitlich - von Maßnahmen des 3do zu realisieren, nur die Verknüpfung muss zusammenpassen. Der vorgelegte Finanzierungsantrag ist gestuft. Das Land hat rückgekoppelt, dass die Erschwernisse des Bauens durch die Verteilerebene für sich sprechen. Die Stadt Dortmund ist bemüht, das Land davon zu überzeugen, den erhöhten Betrag von 36,4 Mio. Euro in die Förderung zu übernehmen.
Gefördert werden können bei der Stadtbahn 90 % der zuwendungsfähigen Kosten und Planungskosten.
Zwischen dem Eisenbahn-Bundesamt und der Planfeststellungsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, ist abgestimmt worden, dass es ein Planfeststellungsverfahren nach Eisenbahnrecht beim Eisenbahn-Bundesamt und eines nach Personenbeförderungsrecht für die Stadtbahn bei der Bezirksregierung Arnsberg gibt. Die beiden Verfahren müssen in bestimmten Punkten zusammen passen, ansonsten handelt es sich hier um zwei getrennte Verfahren.


Herr StD Fehlemann erklärt zu US Lease, dass per Vertrag ein System verleast wurde. Der Leasinggeber hat Interesse daran, dass dieses System funktioniert. Beim Bahnhof gibt es mit der DB eine Kreuzungsvereinbarung, mit der der Leasinggeber zufrieden ist.
Wegen der unterirdischen Bahnhöfe, z. B. Kampstraße, müssen Grunddienstbarkeiten von der DB eingetragen sein. Die Grunddienstbarkeiten können parzellenscharf festgelegt werden. Der Leasingnehmer hat den Anspruch, wenn über den Tunnel hinweggebaut wird, entsprechend informiert zu werden.

Herr StR Sierau verweist darauf, dass es insbesondere wegen der Bahnhofsvorplätze noch Abstimmungsbedarf gibt. Auf Nachfragen wird der aktuelle Sachstand dargestellt.

Herr StR Sierau gibt an, dass der Rat am 06.03.2003 durch seine Beschlussfassung Abstand davon genommen hat, sich durch die Verwaltung berichten zu lassen. Von Seiten der DB und des Investors gibt es viel zu tun. Die Akteure, die zuständig sind, sollten entsprechende Fragen direkt beantworten.

Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt den mündlichen Bericht zur Kenntnis.


zu TOP 3.3
Änderungen Nr. 21 bis 23 des Bebauungsplanes Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost -
hier: Entscheidung über das Ergebnis der Bürgeranhörung und Offenlegungsbeschluss
(Drucksache Nr.: 03820-03)

- Auszug aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck am 25.02.2003 über einen abweichenden Beschluss
siehe Anlage

Herr Wilde erläutert zum abweichenden Beschluss der Bezirksvertretung Aplerbeck zur 23.
Änderung, dass es hier um die Festsetzung einer Wohngebietsfläche südlich der Herrenstraße gehe. In der hinteren Ausdehnung nimmt diese Festsetzung Bezug auf eine bereits durchgeführte Änderung, die eine Baugebietserweiterung auf bestimmten Grundstücken vorsieht. Die vorgesehene Änderung Nr. 23 führt nach Angaben des Herrn Wilde zu einer Erweiterung des Baugebietes nach Süden, aber nicht zu einer Erweiterung der Baumöglichkeiten. Die überbaubare Fläche ändert sich nicht, es handelt sich nur um eine planrechtliche Ausweisung.

Frau RM Kröger-Brenner bittet darum, dem Beschluss der Bezirksvertretung Aplerbeck zu folgen und die Änderung Nr. 23 abzulehnen.

Frau RM Brauer stimmt im Namen der SPD-Fraktion in allen Punkten der Verwaltungsvorlage zu und spricht sich für eine Gleichbehandlung der Anwohner und somit auch für die Änderung Nr. 23 aus.

Herr RM Follert folgt für die CDU-Fraktion dem Beschluss der Bezirksvertretung, die befürchte, dass aufgrund der Baugebietserweiterung zu einem späteren Zeitpunkt das Baugebiet eingeklagt und vergrößert werden könnte.


Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen beschließt mit Mehrheit der Stimmen der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Änderung Nr. 23 nicht zu folgen und mit dieser Einschränkung folgenden, in fett markierten geänderten Beschluss zu fassen:



II. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen hat das Ergebnis der nach § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) durchgeführten Bürgerbeteiligung geprüft und beauftragt die Verwaltung, das Satzungsverfahren zu den Änderungen Nr. 21 bis 23 und 22 des Bebauungsplanes Ap 129 - Aplerbecker Mark-Ost - unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bürgeranhörung fortzuführen.

Rechtsgrundlage:
§ 3 Abs. 1 BauGB in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NW S. 666, SGV NW 2023).

III. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen stimmt den geplanten Festsetzungen der Änderungen
Nr. 21 bis 23 und 22 des Bebauungsplanes Ap 129 -
Aplerbecker Mark-Ost - für die unter Ziffer 1 bis 3 dieser Vorlage näher beschriebenen Änderungsbereiche und der Begründung vom 28.08.2002 zu und beschließt die öffentliche Auslegung.

Rechtsgrundlage:
§ 3 Abs. 2 BauGB i. V. m. §§ 7 und 41 GO.

zu TOP 3.4
Bauleitplanung; Bebauungsplan Scha 119 - Obernkirchenstraße / Gleiwitzstraße -
hier: I. Aufhebung von Beschlüssen, II. Information zur Veränderungssperre
(Drucksache Nr.: 03859-03)


Auf Nachfrage stellt Herr Wilde dar, dass inzwischen ein Antrag auf Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes eingegangen sei und die Verwaltung derzeitig das Vorhaben mit dem Vorhabenträger soweit aufbereite, dass dem AUSW bald ein Einleitungsbeschluss vorgelegt werden könne.

Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen

I. beschließt einstimmig, die Beschlüsse des Rates vom 21.09.2000 zur Aufstellung des Bebauungsplanes Scha 119 - Obernkirchenstraße / Gleiwitzstraße - und den Beschluss zur Durchführung einer Bürgeranhörung aufzuheben.

Rechtsgrundlage:
§ 2 Abs. 4 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27.08.1997 (BGBl. I S. 2141, BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 1 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2023)

II. nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Veränderungssperre zur Kenntnis.

zu TOP 3.5
Teilnahme der Stadt Dortmund am europaweiten Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto" am 22.09.2003 (Drucksache Nr.: 03894-03)

Frau RM Kröger-Brenner bedauert, dass die Stadt Dortmund nicht dafür werben möchte, ohne Auto in die Stadt zu gelangen. In der Diskussion um den Masterplan Mobilität sollte solch eine weiche Maßnahme im Rahmen der Thematik Öffentlichkeitsarbeit angesprochen werden.

Herr RM Münch regt für den 22.09.2003 eine Aktion "Der Rat fährt Rad" an.


Nach Angaben des Herrn StR Sierau soll die Vorlage deutlich machen, dass für die Kosten eines solchen Aktionstagen keine Deckungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das Thema wird weiterverfolgt werden, z. B. auch im Rahmen des Masterplans Mobilität. Solch ein Aktionstag müsse laut Herrn StR Sierau aber nicht von der Verwaltung organisiert, sondern gesellschaftlich getragen werden.

Beschluss:
Der AUSW nimmt zur Kenntnis, dass für die Durchführung des Aktionstages "In die Stadt - ohne mein Auto" keine Finanzmittel zur Verfügung stehen.

4. Angelegenheiten des Bauordnungsamtes
- unbesetzt -

5. Angelegenheiten des Umweltamtes

zu TOP 5.1
Energetische Verwertung von Biomasse (Drucksache Nr.: 03694-02)

Frau sB Pohlmann-Rohr ist erfreut über die dargestellte Entwicklung zur Nutzung regenerativer Energien. Sie sieht in den in der Vorlage auch genannten Holzpelletheizungen einen kleinen, aber sich vergrößernden Markt.

Herr RM Drabig verdeutlicht, dass für das Biomassekraftwerk Lünen bereits Abfallstoffe verwendet werden, die im Bereich von Biomasse vorhanden sind, wie das Holz. Er sieht darin eine Möglichkeit, Primärenergie zu substituieren, so dass ein ökologischer Vorteil entsteht. Herr RM Drabig spricht sich eher für die Nutzung von Großtechnik statt für Kleinanlagen aus, um die Luft reiner zu halten. Gerade in Dortmund müsste unter dieser Prämisse geplant und genehmigt werden.

Herr Zühlke hat den Eindruck, dass die Dortmunder Waldflächen ökonomisiert werden. Es ist richtig, eine sinnvolle Verwertung von Biomasse vorzusehen, aber Totholz gehöre in den ökologischen Waldkreislauf. Der Waldkreislauf sollte nicht gestört werden.

Herr Dr. Grote bestätigt, dass bei der Errichtung von neuen thermischen Biomasseverwer- tungen auf die Vorschriften des Immissionsschutzes geachtet werden muss.
Er erläutert, dass Restholz unter 8 cm Durchmesser und Totholz im Wald verbleibt. Es ist nicht möglich, bei dem großen städtischen Grundbesitz jeden Stamm aus dem Wald zu holen. Die städtische Forstbewirtschaftung ist nach Umweltgesichtspunkten zertifiziert, die Zertifizierung beinhaltet auch, dass das Totholz unter ökologischen Gesichtspunkten im Wald verbleibt. Die Vorlage stellt die erneuerbare Energienutzung in den Vordergrund. Die Biomasseverwertung kann dabei keine tragende Säule der Energieverwertung im Stadtgebiet sein.

Herr StD Fehlemann gibt aufgrund der Anregung der Frau sB Pohlmann-Rohr, eine Informationsschrift für Häuslebauer über regenerative Energien zu fertigen, an, dass vor ca. einem halben Jahr eine städtische Broschüre herausgegeben wurde, um Bauherren zu informieren. Hierin sind auch Informationen über regenerative Energien enthalten.

Auf die Frage des Herrn RM Münch gibt Herr Dr. Grote an, dass die EDG die Menge von 20.400 t Brennstoff als Beigabe zur Beteiligung am Biomassekraftwerk in Lünen gewährleisten muss.

Herr RM Harnisch befürwortet die Biomasseverwertung.

Beschluss:
Der AUSW stimmt der Vorlage zu und beschließt einstimmig:

1. Der AUSW nimmt die Untersuchungen zur energetischen Verwertung von Biomasse zur Kenntnis und begrüßt die geplante Beteiligung der EDG am Projekt "BMK Biomassekraftwerk Lünen" als Maßnahme für den Klimaschutz. Mit der Beteiligung an diesem Projekt verpflichtet sich die EDG rund 20.400 Tonnen Biomasse jährlich zur energetischen Verwertung zu liefern. Diese Menge entspricht dem überwiegenden Teil des in Dortmund für die energetische Verwertung zur Verfügung stehenden Altholzpotenzials.

2. Sollte sich herausstellen, dass nach Einhaltung dieser Liefermenge noch naturbelassenes Holz in einer Größenordnung von 2000 - 3000 Tonnen für eine energetische Verwertung bereitsteht, kann ein geeigneter Standort für ein Holzheizwerk bis 3 MW gesucht werden. Für eine kleinere Anlage bis 500 kW reicht das Holz aus der Landschaftspflege des Regiebetriebs "Pflege öffentlicher Raum".

3. Die energetische Nutzung von Biomasse in Kleinanlagen durch Private ist durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit des Umweltamtes zu unterstützen.

zu TOP 5.2
Ankauf und ökologische Entwicklung einer Fläche im Brackeler Feld
(Drucksache Nr.: 03936-03)


Herr RM Münch gibt die Anregung, Sonnenplätze im Rahmen der Waldmantel- und Waldsaumentwicklung für bedrohte Reptilien vorzusehen.

Obwohl der Beirat bei der unteren Landschaftsbehörde die Thematik noch nicht beraten hat, begrüßt Herr Zühlke vorab die ökologische Aufwertung der Fläche.


Herr Dr. Grote widerspricht der Kritik des Herrn Zühlke, dass der Bereich nicht im Rahmen einer Gesamtbetrachtung begutachtet wurde. Das Umweltamt erstellt Landschaftspläne. Im Brackeler Feld hat sich bereits eine Ersatzmaßnahme neben dieser entwickelt, so dass das Umweltamt damit verdeutlicht, dass eine Gesamtbetrachtung durchaus angestellt wird.

Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

6. Angelegenheiten des Amtes für Wohnungswesen
- unbesetzt -

7. Angelegenheiten des Hochbaus

zu TOP 7.1
Erweiterung der Marie-Reinders-Realschule
hier: Umbau Altgebäude (2. Bauabschnitt) (Drucksache Nr.: 03705-02)


Herr RM Knieling begrüßt im Namen der CDU-Fraktion den Umbau der Schule, da er diesen für dringend erforderlich hält. Zu den Umbauarbeiten gehört auch eine behindertengerechte Aufzugsanlage. Herr RM Knieling macht darauf aufmerksam, dass behinderte Schüler an weiterführenden Schulen kaum beschult werden können, da die entsprechenden behindertengerechten Umbauten fehlen. Seines Erachtens sollten - auf die Stadtbezirke verteilt - entsprechend umgebaute Schulen vorhanden sein.

Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen empfiehlt einstimmig dem Rat der Stadt Dortmund, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Durchführung der Sanierungsmaßnahme:
Umbau des Altgebäudes (2. Bauabschnitt) im Rahmen der Erweiterung der Marie-Reinders-Realschule, Hochofenstr. 38 in DO-Hörde auf 3 Schulzüge mit Gesamtkosten von 2.060.000,00 ■.

Die Finanzierung stellt sich wie folgt dar:
Finanzposition HJ 2003 HJ 2004 HJ 2005
2200 5031 0000
Haushaltssoll 200.000,00 ■
1.900.000,00 0,00

Die Mittel sind im Haushaltsplan 2003/2004 veranschlagt.

Die Städtische Immobilienwirtschaft wird mit der Durchführung der Sanierungsmaßnahme beauftragt.


8. Angelegenheiten des Amtes für Tiefbau und Straßenverkehr
- unbesetzt -

9. Angelegenheiten des Regiebetriebes 'Stadtgrün'
- unbesetzt -

10. Angelegenheiten des Stadtbahnbauamtes

zu TOP 10.1
Umbau und Erweiterung der Stadtbahnanlagen Hauptbahnhof - Sachstandsbericht
- Mündlicher Bericht

Der mündliche Bericht zu TOP 10.1 ist im Anschluss an TOP 3.2 vorgestellt worden.

11. Angelegenheiten des Werksausschusses

11.1 Städtische Immobilienwirtschaft
- unbesetzt -


11.2 Friedhöfe Dortmund
- unbesetzt -


12. Dezernatsübergreifende Aufgaben

zu TOP 12.1
Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept Hörde (InSEKt) (Drucksache Nr.: 03844-03)

Herr RM Münch regt an, die nordöstlich des geplanten Naturschutzgebietsrandes vorhandenen Feuchtbereiche in das Naturschutzgebiet Fürstenbergholz zu integrieren oder als geschützten Landschaftsbestandteil auszuweisen.

Beschluss:
Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen nehmen den vorgelegten Entwurf des Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzeptes als Beratungs- und Diskussionsgrundlage für die weitere Entwicklung des Stadtbezirks und als Grundlage für die Flächennutzungsplan-Neuaufstellung im Rahmen ihrer Zuständigkeit gem. § 41 der
Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666, SGV NRW 2023) in Verbindung mit dem Delegationsbeschlusses des Rates vom 19.09.1996 zur Kenntnis.



J o s t e s G r o t e S k o d z i k
Vorsitzender Ratsmitglied Schriftführerin

(Vorbehaltlich nachträglicher Unterschriftsleistung zur Genehmigung vorgelegt.) Anlagen: (Siehe angehängte Datei: Auszug BV Aplerbeck zu TOP 3.3, AUSW 12.03.03.pdf) (Siehe angehängte Datei: zu TOP 3.1, AUSW 12.03.03.pdf)