Niederschrift

über die 8. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West


am 24.04.2013
Saal der Partnerstädte, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund



(öffentlich)

Sitzungsdauer: 16:00 - 19:35 Uhr


Anwesend:

I. Mitglieder der Bezirksvertretung

Ballhausen, Erika
Cramer, Astrid


Fibitz, Hans-Ulrich
Fischer, Jochen
Fuß, Friedrich Bezirksbürgermeister
Harlinghausen, Albrecht
Haus, Gerda
Henke, Michael
Himmelmann, Ralf
Katsougris, Emanuel
Klausmeier, Kathrin
Meyer, Olaf
Meyn Dr., Matthias
Schlifka, Karl Hans 2. stellv. Bezirksbürgermeister
Stoltze, Ralf 1. stellv. Bezirksbürgermeister
Tapper, Uwe Jakob
Tigges, Jörg
Wenzel, Ulrike

Entschuldigt ist:
Bärbel Foth

II. Mitglieder des Rates
---

III. Mitglieder des Seniorenbeirats

Pelle, Ellen

IV. Mitglieder des Integrationsrates

---

V. Verwaltung

Frau Hoppe 51/4 – zu TOP 2.1, 7.1, 7.2, 7.3 und 7.6


Herr Skaliks 57/FABIDO – zu TOP 7.4
Herr Schirmer 66/1-1 – zu TOP 9.1
Herr Nolte 66/2-1 – zu TOP 9.2
Christina Fichtenau 33/GF BV-Innenstadt
Michael M. Rohde Geschäftsführer Bezirksvertretung IN-West

VI. Gäste

Herr Schmitt Polizeiinspektion 1 / Bezirksdienst
Herr Tötjer Polizeiinspektion 1 / Bezirksdienst

Veröffentlichte Tagesordnung:

Tagesordnung (öffentlich)

für die 8. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West,
am 24.04.2013, Beginn: 16:00 Uhr,
Saal der Partnerstädte, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund


1. Regularien

1.1 Benennung eines BV-Mitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW

1.3 Feststellung der Tagesordnung

1.4 Genehmigung der Niederschrift über die 6. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 06.03.2013

1.5 Genehmigung der Niederschrift über die 7. Sitzung (Sondersitzung) der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 20.03.2013

2. Anregungen und Beschwerden

2.1 Kinder- und Jugendspielplatz Große-Heim-Straße, In-West;
hier: Umbau des Bolzplatzes
Anregung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07548-12-E2)

2.2 Lärmbelästigung durch HEM Tankstelle Am Hartweg
Anregung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09627-13)

3. Finanzen und Liegenschaften



3.1 Jahresabschlussbericht 2012 über den Umsetzungsstand der BV-Maßnahmen und die Verwendung der Finanzmittel
Kenntnisnahme / Beschluss der Restmittel
(Drucksache Nr.: 09131-13)
- lag zur Sitzung am 06.03.2013 und 20.03.2013 vor -

3.1.1 Haushaltsmittel (Restmittel - Stand 20.03.2013)
Mitteilung Geschäftsführung
(Drucksache Nr.: 09131-13-E1)

3.1.2 Reinoldus- und Schiller-Gymnasium; hier: Sport- und Spielgeräte
(40) / Kenntnisnahme - Aufhebung Beschluss und Neufassung
(Drucksache Nr.: 02187-10-E12)

3.1.3 Schulwegsicherung im Tremoniapark; hier: Kostenaufstellungen
(65) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09131-13-E2)

3.1.4 Grabanlage im Westpark
Anregung / Kenntnisnahme ggf. Beschluss
(Drucksache Nr.: 09624-13)

3.1.5 Schachprojekt Gutenberg-Grundschule
Mitteilung / Beschluss
(Drucksache Nr.: 09645-13)

3.2 Haushaltsmittel der Bezirksvertretung Innenstadt West - konsumtiv; hier: Etat für Jugendmaßnahmen nach konkreten Anträgen StA 51 "Jugendforum Innenstadt-West"
Mitteilung 51 / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08242-12-E13)

3.3 Aufbewahrungscontainer für die Kinderferienspiele im Schulte-Witten-Haus
Mündliche Berichterstattung der Geschäftsführung / Aufhebung des Beschlusses und Neufassung
- Beschluss zum Haushalt vom 22.11.2011 - TOP 3.2 - Drucksache Nr.: 05744-11 -

4. Bürgerdienste und öffentliche Ordnung

4.1 Einsatzkonzept Ordnungspartnerschaften
Überweisung: Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden aus der öffentlichen Sitzung vom 05.02.2013
(Drucksache Nr.: 07977-12-E2)

4.2 Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für die Dortmunder Innenstadt West (City und Dorstfeld) am 06.10.2013, 03.11.2013 und 01.12.2013
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08875-13)

4.2.1 hierzu -> Mitteilung OB Sierau
(Drucksache Nr.: 08875-13-E1)


4.3 Wahllokale im Stadtbezirk für die Bundestagswahl am 22. September 2013
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09500-13)

5. Schule

5.1 Informationen zu den Ergebnissen des Anmeldeverfahrens an den weiterführenden Schulen der Stadt Dortmund zum Schuljahr 2013/14
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09461-13)

6. Kultur, Sport und Freizeit

7. Kinder und Jugend

7.1 Konzeption für den Bereich Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes
Mündliche Berichterstattung - Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08129-12)
- lag zur Sitzung am 06.03.2013 vor -

7.2 Jugendbude Dorstfeld
Mündliche Berichterstattung - Kenntnisnahme
- lag zur Sitzung am 20.03.2013 vor (siehe Protokoll vom 20.03.2013) -

7.3 Spielplatz Tremonia
Mündliche Berichterstattung - Kenntnisnahme
- lag zur Sitzung am 20.03.2013 vor (siehe Protokoll vom 20.03.2013) -

7.4 TEK Friedrich-Henkel; hier: Austausch Spielgeräte
Mündliche Berichterstattung - Kenntnisnahme
- lag zur Sitzung am 20.03.2013 vor (siehe Protokoll vom 20.03.2013) -

7.5 Angebotsstrukturen der Dortmunder Tageseinrichtungen für Kinder nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ab dem 01.08.2013
Überweisung: Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie aus der öffentlichen Sitzung vom 20.03.2013
(Drucksache Nr.: 09363-13)

7.6 Spielplatz Sengsbank
Antrag zur TO (SPD-Fraktion) / Beschluss
(Drucksache Nr.: 09648-13)

8. Soziales, Familie und Gesundheit

9. Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien

9.1 Straßenbenennung in Dortmund Innenstadt-West; hier: Platzfläche und Ortsfahrbahn Königswall
Mündliche Berichterstattung und Beschluss
(Drucksache Nr.: 02582-10-E3)
- lag zur Sitzung am 06.03.2013 vor -


9.2 Bläserbrunnen auf dem Alten Markt
Mündliche Berichterstattung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07950-12)
- lag zur Sitzung am 14.11.2012 und 06.03.2013 vor -

9.3 Neuer Standort für das Spiegelzelt
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09151-13)

9.3.1 hierzu -> Schreiben des Herrn StR Lürwer (Dez6)
(Drucksache Nr.: 09151-13-E5)

9.3.2 hierzu -> Empfehlung: Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien aus der öffentlichen Sitzung vom 13.03.2013
(Drucksache Nr.: 09151-13)

9.4 Beteiligung der Öffentlichkeit zur Neufassung der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Dortmund zur Ausweisung von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsbestandteilen (Naturdenkmalverordnung - NDVO) für den Bereich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und der Geltungsbereiche der Bebauungspläne
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08674-12)

9.5 Stadtumbau Rheinische Straße, hier: Projekt "Stadträume erobern"
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09354-13)

9.6 Straßenreinigung Helmutstraße/Schmetowstraße
Antrag zur TO (SPD-Fraktion) / Beschluss
(Drucksache Nr.: 07307-12-E1)

10. Wirtschaftsförderung

10.1 Masterplan Wissenschaft
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 09180-13)

11. Mitteilungen

11.1 Widmung eines Verbindungsweges in Dortmund-Dorstfeld
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08400-12-E1)

11.2 Ausnahmegenehmigung zur Nutzung einer Fläche in einer öffentlichen Grünanlage; hier: Kletterevent am Kletterfelsen Dorstfeld am 29.06.2013
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09468-13)

11.3 Ausnahmegenehmigung zur Nutzung einer Fläche in einer öffentlichen Grünanlage; hier: Westparkfest vom 09.05. - 12.05.2013
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09622-13)

11.4 Widmung von Straßen in Dortmund-Innenstadt-West; hier: Park der Partnerstädte - Leonie-Reygers-Terrasse
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08360-12-E1)

11.5 Vergabe von Grundstücken für den Ausbau von Betreuungsplätzen
Stellungnahme der Verwaltung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08799-13-E3)

11.6 Fahrplanwechsel Juni 2013
Schreiben DSW21 / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09625-13)

11.7 Verkehrsführung Stübbenstraße
Stellungnahme der Verwaltung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07705-12-E1)

11.8 Feststellung von Baumschäden
(66/7) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09626-13)

11.9 Feststellung von Baumschäden
(65) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09626-13-E1)

11.10 Baubeginnanzeige
66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09623-13)

12. Anfragen


Der Bezirksbürgermeister Herr Friedrich Fuß eröffnet die Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West. Er stellt die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit der Bezirksvertretung fest.

1. Regularien

zu TOP 1.1
Benennung eines BV-Mitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Frau Klausmeier benannt.





zu TOP 1.2
Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW

Der Vorsitzende weist auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW hin und bittet, dieses zu beachten, sofern es im Einzelfall zutreffen sollte.

zu TOP 1.3
Feststellung der Tagesordnung

Die Tagesordnung wird wie veröffentlicht festgestellt.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion melden für die folgenden Tagesordnungspunkte Beratungsbedarf an:

TOP 3.1 Jahresabschlussbericht 2012 über den Umsetzungsstand der BV- Maßnahmen und die Verwendung der Finanzmittel
(Drucksache Nr.: 09131-13)

TOP 3.1.1 Haushaltsmittel (Restmittel Stand 20.03.2013)
(Drucksache Nr.: 09131-12-E1)

TOP 3.1.2 Reinoldus- und Schiller-Gymnasium; hier: Sport- und Spielgeräte
(Drucksache Nr.: 02187-10-E12)

TOP 3.1.3 Schulwegsicherung im Tremoniapark; hier: Kostenaufstellung
(Drucksache Nr.: 0931-13-E2)

TOP 3.1.4 Grabanlage Westpark
(Drucksache Nr.: 09624-13)

TOP 3.1.5 Schachprojekt Gutenberg-Grundschule
(Drucksache Nr.: 09645-13)

TOP 3.2 Haushaltsmittel der Bezirksvertretung Innenstadt-West – konsumtiv;
hier: Etat für Jugendmaßnahmen nach konkreten Anträgen StA 51
„Jugendforen Innenstadt-West“
(Drucksache Nr.: 09645-13)

TOP 3.3 Aufbewahrungscontainer für die Kinderferienspiele im
Schulte-Witten-Haus
(Drucksache Nr.: 05744-11)

Die SPD-Fraktion bittet um Behandlung des Tagesordnungspunktes 3.3 „Aufbewahrungscontainer für die Kinderferienspiele“, da die Maßnahme sehr dringlich ist.

Es werden einstimmig die Tagesordnungspunkte 3.1, 3.1.1, 3.1.2, 3.1.3, 3.1.4, 3.1.5, und 3.2 (Haushalt) in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 verschoben.

Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten in diesem Zusammenhang um Mitteilung der Verwaltung bezüglich des aktuellen Standes der konsumtiven und investiven Mittel der Bezirksvertretung Innenstadt-West bis zur nächsten Sitzung. Der Stadtkämmerer hat mitgeteilt, dass den Bezirksvertretungen Mittel zurückgegeben werden, die noch unter Vorbehalt stehen. Daher wird bis zum 05.06.2013 um Mitteilung definitiver Zahlen gebeten.

Die Geschäftsführung informiert darüber, dass tagesaktuelle Zahlen nicht vorgelegt werden können. Auch der neue Quartalsbericht, welcher zur Sitzung am 05.06.2013 vorliegen wird, wird keine tagesaktuellen Zahlen enthalten. Nach Auskunft der Fachverwaltung ist dies so nicht leistbar.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion beauftragen daraufhin die Geschäftsführung bis zur nächsten Sitzung beim Kämmerer zu eruieren, inwieweit die unter Vorbehalt stehenden Mittel mittlerweile freigegeben sind. Bevor Beschlüsse zum Haushalt gefasst werden, wird es als notwendig angesehen, dass Mittel beschlossen werden, die tatsächlich zur Verfügung stehen.

Die SPD-Fraktion zieht ihren Antrag TOP 9.2.1 „Öffentliche Sitzgelegenheiten in der City erhalten und erneuern“ (Drucksache Nr.: 07950-12-E1) zurück.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West sind sich darüber einig, die Punkte mit Berichterstattungen vorzuziehen.

Mit diesen Änderungen wird die Tagesordnung einstimmig genehmigt.

zu TOP 1.4
Genehmigung der Niederschrift über die 6. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 06.03.2013

Die Niederschrift über die 6. Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 06.03.2013 wird einstimmig genehmigt.

zu TOP 1.5
Genehmigung der Niederschrift über die 7. Sitzung (Sondersitzung) der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 20.03.2013

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bemängeln, dass der Anlass der Sondersitzung und die Antworten der Verwaltung nicht voll umfänglich im Protokoll Niederschlag gefunden haben. Es sollte der tatsächliche Sachstand und der Umstand, warum die Umsetzungen der Maßnahmen so noch nicht erfolgt sind verdeutlicht werden.

Folgende Zusätze werden von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion zur Niederschrift mitgeteilt:

Seite 6 der Niederschrift:

Aufstellung von Hundetoiletten:
Hier fehlt die Darstellung der Verwaltung, dass man auf Grundlage des Antrages der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion zunächst versucht hat flächendeckend für die ganze Stadt eine Lösung zu finden. Es scheiterte daran, dass eine Gesamtlösung flächendeckend für die Stadt nicht gefunden werden konnte. Dieser Umstand soll so im Protokoll vermerkt werden, da die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion dies zum Anlass nehmen werden, eine Diskussion zu führen, dass, wenn die Bezirksvertretung eine Maßnahme für den Bereich Innenstadt-West beschlossen hat, welche so gut ist, das die Verwaltung beschließt, diese flächendeckend für die gesamte Stadt umzusetzen und feststellt, dass die Umsetzung nicht erfolgen kann, dann ist es aber nicht der richtige Weg, dass diese Maßnahme für Bereich Innenstadt-West ohne Information und evtl. Lösung nicht umgesetzt wird.

Seite 7 der Niederschrift:

Park der Partnerstädte – Aufstellung von Exponaten:

Hier fehlt die Angabe der zeitlichen Entwicklung. Es ist nicht nur die Begründung, dass zur Zeit ein Widmungsverfahren stattfindet, so dass sich die Zuständigkeit ändert, sondern, dass mitgeteilt wurde, dass aufgrund der Frage, wann denn wer tatsächlich zuständig ist, ein Verfahren was offensichtlich über Monate bzw. Jahre gedauert hat, ohne das die Bezirksvertretung darüber informiert wurde dazu geführt hat, dass die Maßnahme nicht umgesetzt wurde.

Seite 9 der Niederschrift:

FABIDO Maßnahmen:
Hier fehlt die entscheidende Information, dass Herr Skaliks mitgeteilt hat, dass FABIDO aufgrund des Sondertermins zum ersten Mal festgestellt hat, dass ein solches System existiert. Auch diese Aussage ist Anlass hier noch einmal genauer nachzufragen. Herr Skaliks hat in der Sitzung mitgeteilt, dass FABIDO nicht gewusst hat, dass es ein solches System gibt, deshalb stehen alle Maßnahmen auf „Beschluss“ und der Status nicht aktualisiert wurde. Denn viele Maßnahmen waren laut Herrn Skaliks in der Sitzung ja bereits abgearbeitet.

Die Aussage ist deshalb so wichtig, als dass die Maßnahmen nicht richtig ausgewiesen wurden, so dass dann vorhandene Restmittel nicht als Information an die Bezirksvertretung weitergeleitet wurden und somit auch nicht neu belegt werden konnten.

Seite 12 der Niederschrift:

Jugendamt Maßnahmen – Berichterstattung Herr Thomas:

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Zusatz nicht gegen den Berichterstatter Herrn Thomas gerichtet ist. Herr Thomas hat berichtet, dass er unmittelbar vor Beginn der Sitzung erfahren hat, dass er der Bezirksvertretung Innenstadt-West über die Maßnahmen Bericht erstatten muss und sich aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit zum großen Teil außer Stande sah Bericht zu erstatten. Es kann nicht richtig sein, dass der Berichterstatter erst wenige Stunden vor der Sitzung erfährt, dass er in einem politischen Gremium Bericht erstatten soll. Auch dies ist Anlass politisch nachzuhacken.

Die Geschäftsführung verweist hier auf die dazu gemachten Ausführungen in der Niederschrift auf Seite 12 – letzter Absatz.

Diese Ausführungen reichen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion nicht aus.

Herr Dr. Meyn bemerkt zu Seite 5 der NiederschriftVinckeplatz -, dass sein Statement inhaltlich zu diesem Thema zu kurz ist und der Sinn nicht nachvollziehbar. Es ist nur ausführlich aufgeführt, was Herr RM Daskalakis zu dem Thema Personalabbau und Arbeitsverdichtung gesagt hat. Er bittet um ausführliche Wiedergabe der inhaltlichen Diskussionen.

Hierzu führt die Geschäftsführung aus, dass Herr RM Daskalakis seine Ausführungen zu Protokoll gegeben hat.

Herr Dr. Meyn gibt zu diesem Punkt zu Protokoll:

„Herr Dr. Meyn ist der Auffassung, dass in der Stadtverwaltung Dortmund Arbeitsverdichtung und Personalabbau zu zeitlichen Verzögerungen in der Bearbeitung von Aufträgen seitens der Bezirksvertretung Innenstadt-West geführt haben.“

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion merken hierzu an, dass der jeweilige Protokollant die Gewichtungen in der Niederschrift selbst selektiert.

Die Geschäftsführung bittet darum, dass die jeweiligen Wortbeiträge, die im Protokoll aufgeführt werden sollen, angemeldet werden mit dem Zusatz „Ich gebe zu Protokoll“.


Frau Wenzel teilt mit, dass sie großes Unbehagen hat, dass Protokoll zu genehmigen. Es ist noch nicht vollständig und Bedarf noch der Sorgfalt, was die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion im Protokoll vermerkt haben möchten. Dies muss noch gewichtet werden. Das Protokoll bildet nicht die Sitzung ab, denn die tatsächliche Intension ist nicht abgebildet.

Die SPD-Fraktion teilt hierzu mit, dass immer dann die Diskussion um nicht aufgeführte Wortbeiträge im Protokoll entsteht, wenn sich jemand nicht ausreichend dort gewürdigt fühlt. Es wurde sich daher darauf verständigt, dass es Ergebnisprotokolle gibt und über Anträge und Anfragen Dokumentationen erfolgten. Originäre Erkenntnisse müssen natürlich festgehalten werden. Die Grauzone ist, was an persönlichen Wortbeiträgen aufgeführt wird. Es wäre sinnvoll, wenn die Kernaussagen festgehalten werden. Dies trifft für die vergangenen Niederschriften zu.

Frau Klausmeyer weist auf die bewährte Form hin und bittet um Genehmigung des Protokolls. Eine Korrektur der Niederschrift ist möglich. Dies wird von Herrn Stoltze unterstützt.

Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU-Fraktion bitten um Sitzungsunterbrechung. Die Sitzung wird von Herrn Bezirksbürgermeister Fuß unterbrochen.

Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion teilen mit, dass sie die Genehmigung der Niederschrift auf die nächste Sitzung vertagen möchten. Zur Klarheit wird nachgefragt, ob die Anmerkungen im Protokoll aufgeführt werden. Dies wird von der Geschäftsführung bejaht, denn die Begründungen dienen zur Verständigung der Vertagung des Protokolls.

Dieser Verfahrensweise wird bei 10 Ja-Stimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion und Herr Dr. Meyn), 1 Gegenstimme (Herr Tapper) und 7 Enthaltungen (SPD-Fraktion) mehrheitlich zugestimmt.

Darüber hinaus weist die Geschäftsführung ausdrücklich auf die eindeutige Verfahrensweise des § 29 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt, seine Ausschüsse, Kommissionen und die Bezirksvertretungen vom 31.03.2011 hin, sollte die Bezirksvertretung eine andere Regelung treffen wollen, muss sie darüber beschließen.

2. Anregungen und Beschwerden

zu TOP 2.1
Kinder- und Jugendspielplatz Große-Heim-Straße, In-West;
hier: Umbau des Bolzplatzes
Anregung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07548-12-E2)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion beantragen einen Ersatzbolzplatz für Jugendliche in machbarer Nähe einzurichten.

Frau Hoppe informiert, dass der Bolzplatz jetzt umgestaltet werden soll. Das Tiefbauamt muss für die Verlagerung einen Baum fällen. Danach soll mit der Umgestaltung begonnen werden. Sie bittet den Antrag an den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie zu richten.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten Frau Hoppe um Mitteilung der jeweiligen Zwischenergebnisse.

Herr Dr. Meyn erinnert an die geführte Diskussion und den Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt-West, dass ein Ersatzstandort geschaffen werden soll, möglicherweise auf dem Gelände des Tremoniaparkes.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West bittet einstimmig den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie einen Beschluss zu fassen, dass ein adäquater Ersatz für den alten Bolzplatz (Zielrichtung Jugendliche) in machbarer Nähe eingerichtet werden soll.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Anregung zur Kenntnis.

zu TOP 2.2
Lärmbelästigung durch HEM Tankstelle Am Hartweg
Anregung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09627-13)

Die SPD-Fraktion bittet um Vorlage des Schreibens des Umweltamtes Hagen. (Siehe Anlage zum Protokoll)

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Anregung zur Kenntnis.

3. Finanzen und Liegenschaften

zu TOP 3.1
Jahresabschlussbericht 2012 über den Umsetzungsstand der BV-Maßnahmen und die Verwendung der Finanzmittel
Kenntnisnahme / Beschluss der Restmittel
(Drucksache Nr.: 09131-13)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 3.1.1
Haushaltsmittel (Restmittel - Stand 20.03.2013)
Mitteilung Geschäftsführung
(Drucksache Nr.: 09131-13-E1)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 3.1.2
Reinoldus- und Schiller-Gymnasium; hier: Sport- und Spielgeräte
(40) / Kenntnisnahme - Aufhebung Beschluss und Neufassung
(Drucksache Nr.: 02187-10-E12)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 3.1.3
Schulwegsicherung im Tremoniapark; hier: Kostenaufstellungen
(65) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09131-13-E2)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 3.1.4
Grabanlage im Westpark
Anregung / Kenntnisnahme ggf. Beschluss
(Drucksache Nr.: 09624-13)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 3.1.5
Schachprojekt Gutenberg-Grundschule
Mitteilung Gutenberg-Grundschule / Beschluss
(Drucksache Nr.: 09645-13)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 3.2
Haushaltsmittel der Bezirksvertretung Innenstadt West - konsumtiv; hier: Etat für Jugendmaßnahmen nach konkreten Anträgen StA 51 "Jugendforum Innenstadt-West"
Mitteilung 51 / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08242-12-E13)

Der Tagesordnungspunkt wird in die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-West am 05.06.2013 vertagt. (Siehe TOP 1.3)






zu TOP 3.3
Aufbewahrungscontainer für die Kinderferienspiele im Schulte-Witten-Haus

Die Geschäftsführung teilt den Mitgliedern der Bezirksvertretung Innenstadt-West nach Rücksprache mit dem Liegenschaftsamt mit, dass im Rahmen eines Ortstermins im Schulte-Witten-Park kein geeigneter Standort zur Aufstellung der Container gefunden werden konnte. Bei diesem Termin wurden auch schon einige Ersatzstandorte genannt. Es gab mehrere Alternativstandorte, wie z. B. der Schulhof des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums und ein Brachgelände an der Hallerey. Nach Prüfung der Standorte hat sich der Schulhof des ehem. Schulgeländes Teutoburger Straße als geeignet ergeben. Die Bezirksvertretung Innenstadt-West wird gebeten, die Mittel für den Standort an der Teutoburger Straße umzuwidmen.

Herr Meyer teilt mit, dass der Kinderferienspielverein einen Nutzungsvertrag mit dem Liegenschaftsamt geschlossen hat. Dem Verein steht auf dem Schulhof eine Fläche von 50 qm zur Verfügung. Auf dieser Fläche standen bereits Container, so dass keine Fundamente mehr anzubringen sind. Er betont noch einmal die Dringlichkeit der Aufstellung der Container und bemängelt die Kommunikationswege.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bemängeln die Art des Verfahrens und bitten zukünftig um Vorlage einer schriftlichen Mitteilung der Fachverwaltung. Evtl. hätte im Austausch auch ein anderer Standort gefunden werden können. Mit Blick auf den Pragmatismus wird der vorgeschlagenen Umwidmung zugestimmt.

Die SPD-Fraktion unterstützt die Aussage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion. Die Begründungen zur Ersatzstandortsuche sind sehr fadenscheinig. Dieses Verfahren müsste im Hinblick auf die Zukunft nach betrachtet werden.

Die Geschäftsführung weist daraufhin, dass bei dem Ortstermin Teilnehmer aller Fraktionen zugegen waren, bis auf Herrn Dr. Meyn, der diesen Termin nicht wahrnehmen konnte. Die Fachverwaltung hat pragmatisch versucht, eine schnelle Lösung zur Aufstellung der Container zu finden. Die Transparenz in Punkto Kommunikation zur Findung des neuen Standortes ist verbesserungswürdig.

Herr Tapper bekräftigt die Ausführungen der Geschäftsführung. Bei dem Ortstermin wurde plausibel ausgeführt, warum die Container nicht im Schulte-Witten-Park aufgestellt werden sollten. Er führt aus, dass die Vorschläge gemeinsam geprüft worden sind und somit Konsens bestanden hat. Eine Zwischennachricht hätte durchaus erfolgen können.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West hebt einstimmig den alten Beschluss auf und beschließt einstimmig, dass die Mittel in Höhe von 19.000 Euro für die Anschaffung von zwei Aufbewahrungscontainer (22 Fuß) mit Standort ehem. Schulgelände an der Teutoburger Straße verwendet werden können.

4. Bürgerdienste und öffentliche Ordnung


zu TOP 4.1
Einsatzkonzept Ordnungspartnerschaften
Überweisung: Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden aus der öffentlichen Sitzung vom 05.02.2013 / Beschluss
(Drucksache Nr.: 07977-12-E2)

Die Fraktion Bündnis 90/DieGrünen und die CDU-Fraktion bitten um Berichterstattung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 05.06.2013 zum Thema Schichtleiterebene mit der Fragestellung, welche konkreten Aufgaben die Schichtleitungen übernehmen und warum überhaupt die Einführung einer Schichtleitung notwendig ist. Aus der Vorlage ist dies nicht erklärend zu erlesen. Sie bitten um Vertagung der Vorlage in die nächste Sitzung.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West stimmen diesem Verfahren einstimmig zu.

zu TOP 4.2
Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für die Dortmunder Innenstadt West (City und Dorstfeld) am 06.10.2013, 03.11.2013 und 01.12.2013
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08875-13)

zu TOP 4.2.1
Genehmigung verkaufsoffener Sonntage für die Dortmunder Innenstadt West (City und Dorstfeld) am 06.10.2013, 03.11.2013 und 01.12.2013; hier: Behandlung der Vorlage ohne Empfehlung des Ausschusses für Bürgerdienste, Öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden
Mitteilung OB Sierau
(Drucksache Nr.: 08875-13-E1)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion möchten im Rahmen einer mündlichen Berichterstattung durch die Rechtsdezernentin erläutert haben, wie der Sachstand bezüglich des von Herrn Steitz zugesicherten zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag für den Stadtbezirk Innenstadt-West ist.

Die SPD-Fraktion verweist ergänzend auf die neue Beschlusslage der Landesregierung sowie auf die bisherige Beschlussfassung der Bezirksvertretung Innenstadt-West zu diesem Sachverhalt. Sie bittet aufgrund der neuen Rechtslage um Darstellung der zukünftigen Einbindung der Bezirksvertretung Innenstadt-West in den Prozess der Festlegung von verkaufsoffenen Sonntagen.

Die Geschäftsführung weist daraufhin, dass der von Herrn Steitz zusätzlich zugesagte verkaufsoffene Sonntag für den Bereich außerhalb des Walles (Dorstfeld) noch zusätzlich zur Vorlage beantragt werden kann und muss. Nach der Sitzung ist dies vor dem Hintergrund der dann geltenden neuen Gesetzeslage nicht mehr möglich.


Beschluss:

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich bei 11 Ja-Stimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, Herr Dr. Meyn), 6 Gegenstimmen (SPD-Fraktion) und 1 Enthaltung (Frau Haus) mit den oben genannten Zusätzen folgende Beschlussfassung.

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, aus Anlass und in Verbindung mit den Veranstaltungen „Pfefferpotthastfest“, „Hansemarkt“ und „Weihnachtsmarkt“ auf Grundlage des § 6 Ladenöffnungsgesetz (LÖG) für die Verkaufsstellen im Stadtbezirk Innenstadt-West die Ladenöffnung an den Sonntagen 06.10.2013, 03.11.2013 und 01.12.2013 in der Zeit von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr freizugeben.

Darüber hinaus nimmt die Bezirksvertretung Innenstadt-West das Schreiben von Herrn Oberbürgermeister Sierau zur Kenntnis.

zu TOP 4.3
Wahllokale im Stadtbezirk für die Bundestagswahl am 22. September 2013
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09500-13)

Beschluss:

Die Bezirksvertretung nimmt die geplanten Wahllokale zur Kenntnis und

a) es werden keine Änderungsvorschläge gemacht.

5. Schule

zu TOP 5.1
Informationen zu den Ergebnissen des Anmeldeverfahrens an den weiterführenden Schulen der Stadt Dortmund zum Schuljahr 2013/14
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09461-13)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis

6. Kultur, Sport und Freizeit

7. Kinder und Jugend





zu TOP 7.1
Konzeption für den Bereich Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes
Mündliche Berichterstattung - Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08129-12)

Frau Hoppe berichtet wie folgt zur mündlichen Anfrage vom 06.03.2013:

Haus der Kultur, Freizeit und Bildung (Rheinische Straße 135):

Für die Nutzung des Hauses gibt es einen Verwaltungsvorstandsbeschluss der besagt, dass die DOGEWO (Generalunternehmer) die Sanierung und den Umbau vornehmen wird. Erst im Dezember hatte das Jugendamt Zugriff auf die Immobilie und konnte dann mit den Detailplanungen beginnen. Im Dezember hat eine erste Beteiligungsaktion mit Jugendlichen für das Erdgeschoss stattgefunden, bei der ein Banner gefertigt wurde, der die Nutzung des Hauses nach außen verdeutlichen soll.

Geplant ist, dass im Erdgeschoss eine Jugendkultureinrichtung angeboten wird. Auch hier werden wieder Jugendlichen des Quartiers eng eingebunden. Der Verwaltungsvorstand hat beschlossen, dass die Durchführung mit einem Jugendberufshilfeträger durchgeführt werden soll, um Jugendliche intensiv mit einzubeziehen.

In der ersten Etage wird das Respektbüro einziehen. Das sieht das Jugendamt als gutes Signal für die Demokratieförderung an. Das sind die Maßnahmen des ersten Bauabschnittes, der nach Auskunft der DOGEWO etwa 5 Monate in Anspruch nehmen wird.
Im zweiten Bauabschnitt 2014 soll dann die 2. Etage und das Dachgeschoss ausgebaut werden. Als Nutzung werden hier Seminarräume angedacht. Diese können u. a. vom Respektbüro, Jugendkulturbüro, aber auch von Initiativen und Verbänden der Jugendarbeit genutzt werden.

Jugendforen:
Die Jugendforen sind vom Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie beschlossen worden, d. h., dass ein Jugendforum in jedem Stadtbezirk dezentral durchgeführt werden soll. Dieses Jugendforum wird vom Fachreferenten als Geschäftsführer mit den Jugendlichen initiiert. Am 10.04.2013 hat das erste Jugendforum der Innenstadt-West stattgefunden. Das zweite Jugendforum soll im Rahmen der Formel Respekt stattfinden. Die Jugendlichen haben eine breite Palette von Themen benannt. Da die Jugendforen mit den Bezirksvertretungen verzahnt sind, ist eine enge Anbindung gegeben. Frau Hoppe bietet an, in regelmäßigen Abständen zu berichten.




Arbeitsgruppe „Finanzen und Personal:
Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie hat die Umsetzung des Konzeptes beschlossen, nach dem die Bezirksvertretungen ihre Voten abgegeben haben. Die Arbeitsgruppen sind dabei Teilkonzepte zu erarbeiten. Der Bereich Personal und Finanzen hat noch nicht stattgefunden und diesbezüglich muss noch eine Rückkopplung mit der Fachbereichsleitung des Jugendamtes erfolgen, inwieweit die Neu-/Umstrukturierung des Jugendamtes und die Konzeptentwicklung sich dann im Gleichschritt bewegen.

Frau Hoppe teilt auf Nachfrage mit, dass der Verwaltungsvorstand 166.000 Euro für den Umbau des ersten Bauabschnittes, ein Sachkostenbudget in Höhe von 50.000 Euro und eine Planstelle für das Jahr 2013 beschlossen hat. Der Mitarbeiter ist von Scharnhorst bereits in die Rheinische Straße gewechselt. Für das Jahr 2014 und somit für den zweiten Bauabschnitt gibt es noch keine finanzielle Zusage.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion regen an die Jugendlichen des Stadtbezirkes direkt anzuschreiben, um möglichst viele Jugendliche zu erreichen, die nicht irgendwie vernetzt sind. Frau Hoppe nimmt die Anregung auf.

zu TOP 7.2
Jugendbude Dorstfeld

Frau Hoppe berichtet zur Jugendbude, dass im November 2011 der Beschluss „Spielgeräte Jugendbude“ mit einem Betrag in Höhe von 54.619 Euro gefasst wurde.

Im Wechsel zwischen den Fachreferenten ist die Maßnahmen nicht mehr aktualisiert worden. Herr Thomas hat die Maßnahme recherchiert. Hierbei hat er die Plätze aufgesucht und Frau Hoppe mitgeteilt, dass in Dorstfeld aus seiner Sicht kein Bedarf besteht.

Die SPD-Fraktion weist daraufhin, dass ein Gesamtbetrag in Höhe von 69.619 Euro für das Dezernat 7 zur Verfügung gestellt wurde, für eben solche Maßnahmen.

Die Geschäftsführung merkt an, dass ein Großteil der von der SPD-Fraktion angesprochenen zur Verfügung gestellten Mittel umgewidmet wurde für die Neuschaffung des Bolzplatzes im Schulte-Witten-Park.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion berichten, dass die Idee im Rahmen einer Ferienspielaktion und im Einvernehmen mit Mitarbeitern des Jugendamtes entstanden ist. Die Situation hat sich in Dorstfeld ihrer Meinung nach nicht so dramatisch verändert, so dass der Bedarf einer Jugendbude aus ihrer Sicht noch gegeben ist.

Frau Hoppe teilt auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion die Definition einer Jugendbude mit: Eine Jugendbude ist ein offener Treff/Unterstand (nach drei Seiten offen) für Jugendliche. Dies ist ein Treffpunkt im öffentlichen Raum.

Frau Hoppe berichtet weiter, dass unter der Leitung der ehem. Fachreferentin die Jugendbude Thema für den Schulte-Witten-Park und den Wilhelmplatz war. Nach Ansiedlung des CVJM hat sich die Situation in Dorstfeld verändert. Herr Thomas sieht als Alternative den Westpark oder das Kreuzviertel.

Die SPD-Fraktion schlägt als alternativen Standort den Kletterfelsen vor, da sich dort größere Gruppen von Jugendlichen aufhalten. Es wird darum gebeten, die Jugendlichen zu beteiligen.

Diesem Vorschlag kann sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion anschließen. Sie halten einen übereilten Beschluss für nicht sinnvoll und schlagen vor, die Angelegenheit zu vertagen, um einen geeigneten Standort zu suchen.

Herr Bezirksbürgermeister Fuß schlägt folgendes Verfahren vor:

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West bittet das Jugendamt ein Beteiligungsverfahren einzuleiten und in der Sitzung am 03.07.2013 per Berichterstattung die Ergebnisse vorzustellen.

Diesem Vorschlag stimmen die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West einstimmig zu.

zu TOP 7.3
Spielplatz Tremonia

Frau Hoppe teilt mit, dass es zu der Maßnahme „Spielplatz Tremonia“ Beteiligungsverfahren gegeben hat. Darüber hinaus wurden Gespräche mit Anwohnern geführt.

Weiterhin ist der Boden nochmals beprobt worden. Aufgrund der Ergebnisse wird der Spielplatz weiter Richtung Osten (nahe der Wohnbebauung) verlegt. Die Ausschreibungen für die landschaftsgärtnerischen Arbeiten und der Spielgerätewettbewerb sind in der Woche vom 15.04. – 19.04.2013 veranlasst worden.

Auf Nachfrage der SPD-Fraktion teilt Frau Hoppe mit, dass auch Gespräche mit den Anwohner des neuen Standortes geführt wurden und kein Widerstand erkennbar war.

Weiterhin informiert Frau Hoppe auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion, dass aufgrund der Ausschreibungsfristen kein Baubeginn genannt werden kann.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die mündlichen Ausführungen von Frau Hoppe zur Kenntnis.







zu TOP 7.4
TEK Friedrich-Henkel; hier: Austausch Spielgeräte

Herr Skaliks informiert die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West ergänzend zum Sachstand vom 20.03.2013 darüber, dass die Sprossenwand in der Einrichtung bespielbar ist und nicht ersetzt werden muss. (Siehe Foto – Anlage zum Protokoll)

Herr Skaliks teilt weiterhin mit, dass die aktuellen Sachstände nun in der Tabelle eingepflegt sind und bietet an, eine weitere Tabelle zur nächsten Sitzung am 05.06.2013 vorzulegen. (Siehe Anlage zum Protokoll)

zu TOP 7.5
Angebotsstrukturen der Dortmunder Tageseinrichtungen für Kinder nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ab dem 01.08.2013
Überweisung: Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie aus der öffentlichen Sitzung vom 20.03.2013
(Drucksache Nr.: 09363-13)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Überweisung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie zur Kenntnis.

zu TOP 7.6
Spielplatz Sengsbank
Antrag zur TO (SPD-Fraktion) / Beschluss
(Drucksache Nr.: 09648-13)

Frau Hoppe teilt auf Nachfrage mit, dass bei jeder Umsetzung eines Spielgerätes der TÜV prüfen muss.

Die SPD-Fraktion gibt noch erläuternde Informationen zum Antrag, wie z. B. das Fällen eines Baumes aus Sicherheitsgründen. Die Schließung eines Spielplatzes ist gut abzuwägen, jedoch ist das Vorhalten eines nicht dem Zweck entsprechend genutzten Spielplatzes nicht sinnvoll.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion sind der Meinung, dass Spielplätze die bereits bestehen auf jeden Fall zu erhalten sind. Es wird bemerkt, dass der Spielplatz Sengsbank für die kleineren Kinder gedacht ist und der am Kletterfelsen für ältere Kinder. Es müsste eher eine Attraktivitätssteigerung erfolgen, wie z. B. Erneuerung der Spielgeräte. Es wird auf Generationswechsel innerhalb der Bewohnerschaft hingewiesen und eine Grünfläche lädt auch zu Gelagen ein.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten um Sitzungsunterbrechung.

Herr Bezirksbürgermeister Fuß unterbricht die Sitzung.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion teilen mit, dass sie den Spielplatz dort erhalten möchten. Durch eine Attraktivitätssteigerung u. a. von Spielmöglichkeiten oder Aufstellen von Bänken soll die Frequentierung des Spielplatzes angehoben werden.

Die SPD-Fraktion hält diese Positionierung für nicht nachvollziehbar, da es keinen Sinn mache, Spielplätze vorzuhalten, die offensichtlich nicht mehr genutzt werden.

Herr Dr. Meyn unterstützt die Meinung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion, da er die Haltung der SPD-Fraktion für alternativlos und verfrüht hält. Es gibt so viele Nutzungsmöglichkeiten, wie z. B. das Einrichten eines Hundeplatzes. (Anmerkung zu Protokoll)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West lehnt bei 7 Ja-Stimmen (SPD-Fraktion) und 11 Gegenstimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion und Herr Dr. Meyn) nachfolgenden Antrag der SPD-Fraktion ab:

Der Spielplatz in der Sengsbank wird aufgelöst. Die verwertbaren Spielgeräte sind auf den etwa 50m entfernten Spielplatz am Kletterfelsen zu verlegen. Die freiwerdende Fläche ist zu begrünen.

Begründung:

Der Spielplatz an der Sengsbank wird als Spielplatz nur noch sporadisch genutzt. Die drei, in einem Sandkasten platzierten, Spielgeräte bieten Kindern offensichtlich keinen Anreiz zum Spielen. Der attraktivere Platz am Kletterfelsen wird dagegen sehr gut besucht. Auch der in der Sengsbank ansässige Kindergarten nutzt diesen Platz. Ungenutzte Spielplätze müssen aber durch nicht unerhebliche Mittel unterhalten werden. Hinzu kommt es bei dem Spielplatz an der Sengsbank durch den alten Baumbestand zu erhöhten Kosten zur Gewährleistung der Sicherheit. Die nach einer Schließung frei werdenden Mittel sind bei der jetzigen Haushaltslage sicherlich besser zu nutzen.



8. Soziales, Familie und Gesundheit

9. Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien

zu TOP 9.1
Straßenbenennung in Dortmund Innenstadt-West; hier: Platzfläche und Ortsfahrbahn Königswall
Mündliche Berichterstattung und Beschluss
(Drucksache Nr.: 02582-10-E3)

Herr Schirmer informiert die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West darüber, dass bei dem bereits gefassten Beschluss nicht der gesamte Bereich der Ortsfahrbahn bei der Umbenennung berücksichtigt wurde, sondern nur ein Teilbereich von der Katharinentreppe ausgehend Richtung Wallstraße. Es fehlt der Teilbereich über die Wallstraße hinausgehend bis zur Höhe des Gebäudes des Studieninstitutes. Dieser Bereich müsste noch ergänzend beschlossen werden. Anhand eines Planes verdeutlicht Herr Schirmer die räumliche Situation. Herr Schirmer verweist auf die Abwägungen bei Straßenumbenennungen von Anliegerinteressen und dem Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auf Nachfrage von Herrn Fischer teilt Herr Schirmer mit, dass Privatgrundstücke hier als Plätze mit blauen Schildern benannt werden können.

Die SPD-Fraktion ist in der Diskussion immer davon ausgegangen, dass der Platz für das Fußballmuseum namentlich und damit auch die Anschrift des Gebäudes Platz der Deutschen Einheit lauten. Der Platz selber ist keine Größe die eine postalische Anschrift benötigt. Daraus ergibt sich die Umbenennung der Ortsfahrbahn. Ansonsten hätte es eine solche Diskussion zur Umbenennung nicht gegeben. Daher wird die Zweiteilung des Beschlusses nicht ganz gesehen.

Herr Bezirksbürgermeister Fuß teilt hierzu mit, dass Umbenennung der Ortsfahrbahn notwendig ist, da keine Sichtachse mehr gegeben ist. Der Königswall ist nicht mehr eindeutig und die kleine Straße nicht mehr einsehbar.

Auf Nachfrage von Herrn Tigges teilt Herr Schirmer mit, dass die Hausnummern zukünftig von innen nach außen verlaufen und, dass der vorherige Platz mit seiner Nutzung keine eigenständige Benennung hatte. Die Ortsfahrbahn hat eine eigenständige Benennung, so dass eine Umbenennung erfolgen muss. Bei der alten Platznutzung wäre es eine Erstbenennung.

Die SPD-Fraktion äußert ihre Verwunderung darüber, dass sie davon ausgegangen ist, dass der Teil der Ortsfahrbahn Wall, welcher von der Katharinentreppe bis zur Wallstraße geht, umzubenennen ist in Platz der Deutschen Einheit und daraus resultiert, dass auf der einen Seite der Eingang das Fußballmuseums ist und somit auch die Anschrift Platz der Deutschen Einheit hat. Das der Platz in einem eigenständigen Verfahren einen eigenen Namen bekommen und aus diesem Namen heraus eine postalische Anschrift werden kann, war in der Vergangenheit nicht Gegenstand der Debatte. Aus ihrer Sicht ist es daher Folge richtig, dass, wenn das Fußballmuseum die Anschrift Platz der Deutschen Einheit haben soll, dieser Teil der Straße umbenannt werden muss. Daher ist die Abwägung der Interessen in diesem Sinne auch richtig. Nach Auskunft von Herrn Schirmer stellt sie fest, dass bei dieser Erkenntnis ein solcher Druck zur Benennung nicht entstanden wäre. Nach dem nun der erste Bereich benannt ist, kann jetzt nur noch der zweite Teil auch umbenannt werden.

Die SPD-Fraktion bittet die Fachverwaltung schriftliche Auskunft folgender mündlicher Anfrage:

Wie kommt es zur Namensbildung eines Gebäudes und welche Seite des Gebäudes ist entscheidend für die Namensnennung?

Herr Schirmer konkretisiert den noch zu beschließenden Teil: Die Ortsfahrbahn Königswall - Wallstraße hinausgehend bis zur Höhe des Gebäudes Studieninstitut – wird umbenannt und erhält zukünftig den Namen „Platz der Deutschen Einheit“.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließt die Ergänzung zur Benennung der Ortsfahrbahn, wie von Herrn Schirmer konkretisiert, einstimmig bei 2 Enthaltungen (Herr Stoltze, Herr Fischer).


zu TOP 9.2
Bläserbrunnen auf dem Alten Markt
Mündliche Berichterstattung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07950-12)

Herr Nolte teilt mit, dass er dem Gremium aus dem Grund einen Plan vorlegen kann, weil die anliegenden Gaststättenbetreiber gemeinsam aufgetreten sind und durch einen Architekten auf Grundlage dieses übergeordneten Planes (siehe Anlage zum Protokoll) ihre Interessen haben zusammenfassen lassen.

Anhand des Planes erläutert Herr Nolte den Mitgliedern der Bezirksvertretung Innenstadt-West, dass der östliche Teil (Verlauf Betenstraße) einen roten Querstrich hat. Dort ist das Betrachtungsende des Planes. Alles was nördlich und südlich der Betenstraße erstreckt ist nicht Teil des Planes und nicht abgestimmt. Dort sind auch Straßenmöblierungen eingetragen, die aber zu einem guten Teil in die Feuerwehrflächen hineinragen. Die Flächen nördlich hin zum Hellweg und südlich zur Brauhausstraße hin müssen noch einmal überprüft werden, da die die Rettungswege überprüft werden.

Die Feuerwehr hat auf dem Marktplatz in einer Art Umfahrt ihre Belange in den Plan eingetragen, die aus verschiedenen Komponenten bestehen: 1. Die Anfahrt als solche und 2. Die Art der Rettung von Personen, die sich in den Gebäuden befinden. (Blaue Fläche Bereich Leiterwagen, gestrichelte Flächen für Handflächenleiter)

Der Plan ist insofern nicht ganz richtig, da das Werk die Bäume und Bänke nicht richtig wieder gibt, die nördlichsten der drei Bänke an der Baumgruppe entfallen. Diese Bänke ragen in den Rettungsweg hinein und können nicht wieder aufgestellt werden. Die Bänke befanden sich über den Winter in einer Werkstatt zur Aufbesserung und sind wieder aufgestellt oder werden in den nächsten Tagen wieder aufgestellt.

Neben den Belangen der Feuerwehr, die entsprechenden Rettungswege frei zu halten, hat das Tiefbauamt auch die Belange der Allgemeinheit berücksichtigt bzw. insbesondere geprüft, ob Wegebeziehungen möglich sind. Im westlichen Teil des Marktes ist die Konzentration vor dem Thüringer gering, im östlichen Teil eher konzentriert. Der Bereich dort ist in der Mitte grün gekennzeichnet, dieser Bereich ist als Verbindung / als Querung gedacht, um zur Betenstraße zu kommen.

Der Brunnen ist an der nördlichen, östlichen und südlichen Seite frei. Zur westlichen Seite ist ein Maß von 1,5 Meter Breite eingetragen.

Die Planung ist aus der Sicht des Architekten eine Optimalplanung, die jetzt den einzelnen Betreibern vorliegt. Die Betreiber haben noch Kleinigkeiten zu berücksichtigen, was den Geschäftsbetrieb angeht. Hier müssen sie Anträge an das Tiefbauamt stellen, die im Einzelnen abgestimmt werden können. Gestaltungsfragen sind nicht berücksichtigt worden, werden zu einem späteren Zeitpunkt betrachtet. Zurzeit haben die Betreiber keine schriftliche Erlaubnis, mündlich ist vereinbart, dass ein vertretbares Maß eingehalten werden muss, ohne das dies geahndet wird.
Auf Nachfrage des Herrn Bezirksbürgermeister Fuß teilt Herr Nolte mit, dass der Plan den Betreibern bekannt ist, die Betreiber erhalten selbst den Plan nicht, jeder Betreiber erhält nur einen Auszug.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion weisen daraufhin, dass eine Breite von 1,5 m zu gering ist. Die westliche Seite des Brunnens wird nicht frei zugänglich sein. Es muss möglich sein, dass der Bläserbrunnen frei zugänglich ist. Das Interesse der Allgemeinheit muss höher bewertet werden. Sie halten die Einseitigkeit der Interessen für nicht glücklich und sehen die Freihaltung der Wegebeziehung und die Fläche um den Brunnen als wichtiger an.

Weiterhin weisen sie daraufhin, dass das Tiefbauamt Verhandlungsführer ist. Ergebnis ist 100 % die Belange der Wirte. Das Tiefbauamt muss die Interessen der Allgemeinheit vertreten. Der kleine Block vor dem Cottons ist in Gänze völlig Fehl am Platze. Auf der Westseite der Brunnenseite ist eine freie Querung nicht möglich. Die Nordseite bis Südseite des Brunnens muss angstfrei begehbar sein, es reicht nicht aus, am Rande spazieren gehen zu können. Der freie Platz auf der linken Hälfte ist ein Versammlungs- / Aufenthaltsort und der muss außer den Ost-West-Verbindungen auch in der Mitte eine entsprechende Querung bieten. Das die farblich gekennzeichneten Flächen aneinander stoßen, geht völlig gegen Sinn des Beschlusses der Bezirksvertretung. Es wird ein maßstabgetreuer Plan benötigt.

Darüber hinaus sind sie der Meinung, dass ein breites Interesse der Bürgerschaft auch darin besteht, kommerzielle Plätze einzunehmen. Wichtig ist, dass um den Brunnen herum und in der Mitte des Platzes ein Durchgang vorhanden ist.

Sie bitten darum, dass das Quadrat vor dem Thüringer sehr nahe an den Bänken bei den Bäumen steht. Es ist für die Menschen nicht sehr angenehm, dass der öffentliche Raum sehr nahe dem kommerziellen Raum ist.

Auf Nachfrage der SPD-Fraktion merkt Herr Nolte an, dass die Betreiber bereits Gebühren zahlen.

Die SPD-Fraktion hat den Gesamteindruck, dass festgestellt wird, was das Optimum für die Gewerbetreibenden ist, dann wird als nächstes noch die Flächen für Feuerwehr und Polizei abgezogen. Die übrige Fläche bleibt dann für die Allgemeinheit. Diese öffentliche Fläche halten sie für zu gering.

Sie merken an, dass das Interesse der Gastronomen nicht gegen das Interesse der Bürger stehen muss und steht. Es muss eine Abwägung stattfinden. Ein Punkt der Abwägung ist, dass der komplette Brunnen frei ist. Wenn der kleine Block vor dem Cottons entfallen würde, ergibt sich ein Restplatz um den Brunnen herum. Der zweite Punkt ist der freie Durchgang durch die Mitte, so dass sich die beiden farbigen Flächen vor dem Cottons nicht berühren.

Sie regen an, dass die öffentlichen Flächen des Planes keine Restflächen sind. Diese müssen per Legende weiß ausgewiesen werden und müssen für Fußgänger freigehalten werden.

Herr Dr. Meyn hält es für erforderlich eine Mindestdurchgangsbreite für die Durchgangswege festzulegen. Er stellt den Antrag auf 2 Meter Mindestdurchgangsbreite.

Herr Bezirksbürgermeister Fuß unterbricht die Sitzung für eine Einwohnerfragestunde.

Der Eingeber verweist auf die Wichtigkeit von historischen Gebäuden oder Denkmälern in Dortmund. In Publikationen wie der „Metropole Dortmund“ wird der Bläserbrunnen hervorgehoben und es wäre sehr schade, wenn der Brunnen dann nicht komplett begehbar ist. Darüber hinaus weist er auf den Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt-West hin. Er verdeutlicht die Platzsituation und schließt sich der Meinung an, dass der genannte Block entfernt werden muss. Eine Durchlässigkeit des Platzes ist erforderlich. Eine verträgliche Lösung muss gefunden werden, denn die Gastronomie hat auch ihre Wichtigkeit.

Die SPD-Fraktion schlägt vor, den bereits gefassten Beschluss mit einem gemeinsamen Antrag zu konkretisieren: Der Brunnen bleibt absolut zu allen Seiten frei zugänglich, die öffentlichen Flächen werden weiß gekennzeichnet, die im Plan links eingezeichnete Fläche frei bleibt, mittig Richtung Ost-West befindet sich ein breiter Durchgang, der Block vor dem Thüringer wird an den Rand gerückt. Dann würde eine Sichtachse entstehen.

Herr Dr. Meyn begrüßt den gemeinsamen Antrag und zieht seinen Antrag zurück.

Herr Nolte ergänzt zu den Ausführungen, dass die Wege nördlich und südlich des Marktes
8,50 m breit sind und auch mit Vierergruppen zu passieren sind. Des Weiteren verweist er auf den Ratsbeschluss „Nutzungskonzept der Plätze in der City“ vom 31.01.2002 (Drucksache Nr.: 02057-01). Dieser besagt, dass der Platz attraktiv zu gestalten und ausdrücklich den Straßencafés vorzubehalten ist. Der Rat hat in seinem Beschluss auch ausgedrückt, dass die übrigen Plätze wie der Friedensplatz, Hansaplatz , Bereich Friedhof, Platz von Leeds etc. für Veranstaltungen nutzen. Den Alten Markt hat der Rat ausdrücklich bis auf zwei Veranstaltungen für die Nutzung der Straßencafés vorgesehen. Es ist dort eine Metropole gewünscht, bei der sich die Menschen treffen und eine Belebung stattfindet. Dies ist der Fall.

Die Fraktion Bündnis 90/DieGrünen und die CDU-Fraktion teilen mit, dass ihnen der Antrag der SPD-Fraktion einen Schritt zu weit geht. Übereinstimmung herrscht über die linke Fläche des Platzes, der Mittelgang (im Plan grün eingezeichnet) soll so breit sein, dass eine Vierergruppe Menschen mit Kinderwagen den Mittelgang gut passieren können. Dies ist Bedingung, da ansonsten genügend Platz zum passieren ist.

Die SPD-Fraktion stimmt diesem Vorschlag zu. Wichtig ist, mit einem einstimmigen Beschluss die Haltung der Bezirksvertretung Innenstadt-West zu bekunden.

Herr Bezirksbürgermeister Fuß fasst den Antrag wie folgt zusammen:

Die Verwaltung wird aufgefordert einen Plan zu erstellen und in der nächsten Sitzung am 05.06.2013 vorzulegen, der die geäußerten Wünsche der Bezirksvertretung Innenstadt-West einen rund herum freien Zugang zum Bläserbrunnen und einen breiten Querungsweg (weiße Linie) beinhaltet. Er verweist auf die Zuständigkeiten für den Alten Markt.
Diesem Antrag stimmen die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West einstimmig zu.

zu TOP 9.2.1
Öffentliche Sitzgelegenheiten in der City erhalten + erneuern
Antrag zur TO (SPD-Fraktion)
(Drucksache Nr.: 07950-12-E1)

Der Antrag wird vom Antragsteller zurückgezogen. (Siehe TOP 1.3)

zu TOP 9.3
Neuer Standort für das Spiegelzelt
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09151-13)

zu TOP 9.3.1
Neuer Standort für das Spiegelzelt
Schreiben des Herrn StR Lürwer (Dez6)
(Drucksache Nr.: 09151-13-E5)

zu TOP 9.3.2
Neuer Standort für das Spiegelzelt
Empfehlung: Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien aus der öffentlichen Sitzung vom 13.03.2013
(Drucksache Nr.: 09151-13)

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen das Schreiben von Herrn StR Lürwer und den Auszug des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien zur Kenntnis.

Die Verwaltungsvorlage hat sich mit Schreiben von Herrn StR Lürwer erledigt.

zu TOP 9.4
Beteiligung der Öffentlichkeit zur Neufassung der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Dortmund zur Ausweisung von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsbestandteilen (Naturdenkmalverordnung - NDVO) für den Bereich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und der Geltungsbereiche der Bebauungspläne
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08674-12)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion regen an, die Naturdenkmäler für die Öffentlichkeit kenntlich zu machen. Ggf. kann die Beschilderung durch Sponsoring finanziert werden. Es wird um Mitteilung der Fachverwaltung gebeten.




Die SPD-Fraktion merkt zur Liste auf Seite 1 – OV026 an, dass auf dem Frerichswiese eine Rotbuche steht. Diese Rotbuche steht nach Meinung der SPD-Fraktion auch unter Denkmalschutz und fehlt in der Auflistung. Darüber hinaus stehen auf dem Wilhelmplatz Eichen und keine Buchen. Sie bitten die Änderungen in der Liste zu aufzunehmen.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Liste nicht korrekt ist. Das Naturdenkmal OV026 steht nicht in Scharnhorst, sondern im Stadtbezirk Innenstadt-West.

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, mit oben genannten Zusätzen, wie folgt zu beschließen:

Der Rat der Stadt

1. nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und
2. beschließt, die Neufassung der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Dortmund zur Ausweisung von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsbestandteilen (Naturdenkmalverordnung – NDVO) für den Bereich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und der Geltungsbereiche der Bebauungspläne des Stadtgebietes für die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen.

Rechtsgrundlage:
§ 42 a Abs. 2 in Verbindung mit § 27 c Landschaftsgesetz NRW


zu TOP 9.5
Stadtumbau Rheinische Straße, hier: Projekt "Stadträume erobern"
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09354-13)

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Innenstadt West beauftragt einstimmig die Verwaltung mit der Durchführung des Projektes „Stadträume erobern“ (ehem. Schulhöfe beleben) im Rahmen des Stadtumbaus Rheinische Straße zu beginnen.

zu TOP 9.6
Straßenreinigung Helmutstraße/Schmetowstraße
Antrag zur TO (SPD-Fraktion) / Beschluss
(Drucksache Nr.: 07307-12-E1)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion bitten die SPD-Fraktion den Antrag vorzulegen, wenn die entsprechende Verwaltungsvorlage zu den Straßenreinigungsgebühren vorliegt.

Die SPD-Fraktion merkt an, dass dies eine Anregung von Bürgern ist und eine Beantwortung zeitnah erfolgen sollte.

Herr Dr. Meyn unterstütz die Meinung der SPD-Fraktion, dass Anwohneranliegen auch zeitnah unterstützt werden sollten, wenn es, wie in diesem Fall begründet ist. Herr Dr. Meyn regt an die Anregung weiter zu leiten und zum nächstmöglichen Zeitpunkt umzusetzen.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion möchten die Anregung im Gesamtzusammenhang sehen. Ein Gesamtzusammenhang ist nur aus der Verwaltungsvorlage erkennbar.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion melden Beratungsbedarf an.

Der nachfolgende Antrag der SPD-Fraktion wird vertagt:

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West beschließt nachfolgenden Antrag der SPD-Fraktion:

Die Straßenreinigung in der Helmutstraße und in der Schmetowstraße wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt von zweimaliger auf einmalige Reinigung pro Woche umgestellt.

Begründung:

Die beiden Straßen sind wenig frequentierte (u. a. geringe Anwohnerzahl) kurze Straßen im alten Teil Dorstfelds. Eine einmalige Reinigung wird als ausreichend angesehen. Diese Maßnahme führt zu einer, wenn auch geringen, Entlastung der Anwohner.



10. Wirtschaftsförderung

zu TOP 10.1
Masterplan Wissenschaft
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 09180-13)

Herr Dr. Meyn gibt zum Masterplan Wissenschaft folgendes zu Protokoll:

„Der Masterplan Wissenschaft ist eine Ansammlung pseudowissenschaftlich neusprechformulierter Phrasen. Er bedeutet letztlich nichts anderes als aktivistische Alibipolitik und ist in wichtigen Aspekten, wie z. B. bei der studentischen Wohnraumproblematik bemerkenswert unpräzise. Die Problematik in Dortmund wohnender arbeitsloser Akademiker wird noch nicht einmal auch nur angesprochen.“






Beschluss:

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich bei
7 Ja-Stimmen (SPD-Fraktion), 5 Gegenstimmen (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Herr Dr. Meyn) und 6 Enthaltungen (CDU-Fraktion, Frau Cramer und Herr Fibitz) folgende Beschlussfassung:

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Masterplan Wissenschaft in der Fassung vom 15.02.2013 und beauftragt die Verwaltung, die Maßnahmenvorschläge in Zusammenarbeit mit den Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen, der Wirtschaft und den weiteren Partnern des Masterplanprozesses umzusetzen.

11. Mitteilungen

zu TOP 11.1
Widmung eines Verbindungsweges in Dortmund-Dorstfeld
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08400-12-E1)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Mitteilung des Tiefbauamtes zur Kenntnis.

zu TOP 11.2
Ausnahmegenehmigung zur Nutzung einer Fläche in einer öffentlichen Grünanlage; hier: Kletterevent am Kletterfelsen Dorstfeld am 29.06.2013
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09468-13)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Mitteilung des Tiefbauamtes zur Kenntnis.

zu TOP 11.3
Ausnahmegenehmigung zur Nutzung einer Fläche in einer öffentlichen Grünanlage; hier: Westparkfest vom 09.05. - 12.05.2013
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09622-13)

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen das Schreiben des Tiefbauamtes zur Kenntnis.

zu TOP 11.4
Widmung von Straßen in Dortmund-Innenstadt-West; hier: Park der Partnerstädte - Leonie-Reygers-Terrasse
(66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08360-12-E1)

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen die Mitteilung des Tiefbauamtes zur Kenntnis.
zu TOP 11.5
Vergabe von Grundstücken für den Ausbau von Betreuungsplätzen
Stellungnahme der Verwaltung / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08799-13-E3)

Frau Wenzel teilt mit, dass sie die Fragen für nicht genau beantwortet hält. Sie wird sich direkt mit der Fachverwaltung in Verbindung setzen.

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis.

zu TOP 11.6
Fahrplanwechsel Juni 2013
Schreiben DSW21 / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09625-13)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt die Mitteilung der DSW21 zur Kenntnis.

zu TOP 11.7
Verkehrsführung Stübbenstraße
Stellungnahme der Verwaltung / Kenntnisnahme u. Beschluss
(Drucksache Nr.: 07705-12-E1)

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die CDU-Fraktion sieht das Problem darin, dass das Anliegergebot nicht ordentlich durchgesetzt wird. Sie stellen den mündlichen Antrag, dass dieses Gebot von der Fachverwaltung durchgesetzt werden soll. Nach Prüfung wird um Mitteilung gebeten. Erst nach Vorliegen der Ergebnisse kann über verkehrliche Veränderungen beschlossen werden. Sollte sich herausstellen, dass das Anliegergebot nicht durchsetzbar ist, wäre auch das Straßenschild zu entfernen.

Den Beschlussvorschlag der Verwaltung lehnen die Mitglieder der Bezirksvertretung bei
3 Ja-Stimmen, 14 Gegenstimmen und 1 Enthaltung zum jetzigen Zeitpunkt ab.

Der mündliche Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion wird mehrheitlich bei 13 Ja-Stimmen, 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen zugestimmt.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung nehmen die Mitteilung von StR Lürwer zur Kenntnis.

zu TOP 11.8
Feststellung von Baumschäden
(66/7) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09626-13)





Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt folgende Baumfällanträge zur Kenntnis:

- Bolmkerweg
- Südwall
- Detmarstraße
- Humboldstraße
- Oberbank.


zu TOP 11.9
Feststellung von Baumschäden
(65) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09626-13-E1)

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-West nehmen den folgenden Baumfällantrag zur Kenntnis:

- Friedensplatz 3.

zu TOP 11.10
Baubeginnanzeige
66) / Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09623-13)

Die Bezirksvertretung Innenstadt-West nimmt folgende Baubeginnanzeige zur Kenntnis:

- Bauvorhaben: Kleppingstraße/Olpe Schachterneuerung.

12. Anfragen





Friedrich Fuß Kathrin Klausmeier Michael M. Rohde
Bezirksbürgermeister Mitglied der Bezirksvertretung Geschäftsführer

Anlagen:
(Siehe angehängte Datei: Liste für BV Maßnahmen Sitzung 24.04.13.pdf)FABIDO zu TOP 7.4 (Siehe angehängte Datei: Friedrich Henkel Weg Bilder.pdf)FABIDO zu TOP 7.4 (Siehe angehängte Datei: 13-03-22_4.001_VA_Bestuhlungsplan_Alter Markt gesamt_A2.pdf)Tiefbauamt zu TOP 9.2 (Siehe angehängte Datei: doc20130503093450.pdf)zu TOP 2.2