Niederschrift

über die 6. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften


am 25.06.2010
Ratssaal, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund


Öffentliche Sitzung

Sitzungsdauer: 13:00 - 16:55 Uhr

Anwesend:

1. Stimmberechtigte Mitglieder:

Rm Ulrich Monegel (CDU)


Rm Jutta Starke (SPD)
Rm Erwin Bartsch (CDU)
Rm Hendrik Berndsen (SPD)
Rm Jürgen Böhm (CDU)
Rm Dr. Jürgen Brunsing (B 90/Die Grünen)
Rm Dirk Goosmann (SPD)
Rm Helmut Harnisch (SPD)
Rm Mario Krüger (B 90/Die Grünen)
Rm Lars Rettstadt (FDP/BL)
Rm Ute Pieper i.V. für Rm Ulrike Matzanke (SPD)
Rm Benedikt Penning (CDU)
Rm Thomas Pisula (CDU)
Rm Martina Stackelbeck i.V. für Rm Birgit Pohlmann-Rohr (B 90/Die Grünen)
Rm Olaf Radtke (SPD)
Rm Udo Reppin (CDU)
Rm Roland Spieß (SPD)
Rm Utz Kowalewski i.V. für Rm Wolf Stammnitz (Die Linke)
Rm Michael Taranczewski (SPD)
Rm Petra Zielazny (FDP/BL)

2. Verwaltung:

StK Jörg Stüdemann


Raphael Lacher – 2/Dez
Jürgen Wissmann – StA 20
Matthias Schulte – StA 20
Gerd Mehlgarten – StA 20
Siegfried Reinecke – StA 20
Stefan Heynen – StA 20
Björn Schneider-Leyendecker – StA 20
Kirsten Leidecker – StA 20
Georg Bollmann – StA 21
Lothar Staschik – StA 23
Bodo Schneider –StA 23
Aiko Wichmann – StA 19
Cornelia Irle – StA 1
Fred Borchardt – StA 10
Elisabeth Hoppe – StA 51
Hans-Jürgen Harder – StA 51
Klaus Wiener – Personalagentur
Peter Hobrecht – EB 52
Heiko Rottinghaus – StA 61
Siegfried Flenner – StA 65
Ludger Onnebrink – StA 65
Dr. Christian Falk – StA 66
Jörg Thurm – StA 66
Burkhard Klüh – EB 68
Peter Buschkamp – EB 68
Gabriele Kilian – StA 69
Thomas Ellerkamp – 8/WF

3. Gäste:

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Veröffentlichte Tagesordnung:

T a g e s o r d n u n g

für die 6. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften,
am 25.06.2010, Beginn 13:00 Uhr,
Ratssaal, Rathaus, Friedensplatz 1, 44135 Dortmund

Öffentlicher Teil:


1. Regularien

1.1 Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW

1.3 Feststellung der Tagesordnung

1.4 Genehmigung der Niederschrift über die 5. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften am 20.05.2010

2. Finanzen

2.1 2. Managementbericht
mündlicher Bericht/ Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 01428-10)

2.2 Beratung des Haushaltsplanentwurfes 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 00821-10)
Die Unterlagen wurden Ihnen bereits zur Sitzung des Ausshusses am 20.05.2010 zugestellt.
hierzu -> Stellungnahme der Verwaltung
(Drucksache Nr.: 00821-10-E1)
hierzu -> Empfehlung: Bezirksvertretung Eving aus der öffentlichen Sitzung vom 05.05.2010
(Drucksache Nr.: 00677-10)
hierzu -> Vorschlag zur TO / Bitte um Stellungnahme (Fraktion B'90/Die Grünen)
(Drucksache Nr.: 01476-10)

2.3 Entscheidungen über den Haushaltsbegleitbeschluss

2.3.1 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
ukunftsabkommen Dortmund
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01260-10)

2.3.2 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010 (Behindertenfahrdienst)
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01208-10)

2.3.3 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Reduzierung der Bezirksverwaltungsstellen und der Stadtbezirke/Bezirksvertretungen
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01315-10)
hierzu -> Empfehlung: Bezirksvertretung Huckarde aus der öffentlichen Sitzung vom 26.05.2010
(Drucksache Nr.: 00677-10-E6)

2.3.4 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Aktualisierung im Rahmen des Rückstellungsmanagements
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01262-10)

2.3.5 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss / Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Plafonierung der Umlage an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01281-10)

2.3.6 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Begrenzung der investiven Kreditaufnahme auf 40 Mio. Euro jährlich ab 2011
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01288-10)

2.3.7 Verbesserungen im Bereich Zinsmanagement
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01263-10)

2.3.8 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss / Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Anhebung der Realsteuersätze für den Fall, dass es zu keiner Ertragsverbesserung im Zuge der Neufassung der Gemeindefinanzierung kommt
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01316-10)

2.3.9 Entgeltordnung für Leistungen der Stadt Dortmund in Darlehens- und Grundstücksgeschäften
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01191-10)

2.3.10 Vergnügungssteuersatzung der Stadt Dortmund für die Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen und das Angebot sexueller Handlungen
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01285-10)

2.3.11 Satzung über die Erhebung einer Abgabe auf entgeltliche Beherbergungen im Gebiet der Stadt Dortmund
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01284-10)

2.3.12 Satzung zur zweiten Änderung der Hundesteuersatzung der Stadt Dortmund
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01286-10)

2.4 Stadterneuerung: Ergänzung zum Jahresförderprogramm 2011
hier: EU - Ziel 2 - Landesprogramm Soziale Stadt NRW Dortmund – Nordstadt
Änderung des Antrags für das geänderte "Integrierte Handlungskonzept für die Dortmunder Nordstadt"
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01206-10)

2.5 Förderung der freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Dortmund zur Gewährleistung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01351-10)

3. Beteiligungen

3.1 Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01113-10)

3.2 Neuausrichtung der städtischen Hallenbäder
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01283-10)

3.3 Kulturbetriebe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01178-10)

3.4 Wirtschaftsplan des Theater Dortmund 2010/11 für die Zeit vom 01.08.2010 bis 31.07.2011
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 00766-10)

3.5 Friedhöfe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01119-10)

3.6 Eigenbetrieb FABIDO - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01383-10)


3.7 Abschluss eines Kooperationsvertrages über fünf Jahre zwischen der Stadt Dortmund und der JobCenterARGE über die Durchführung von Arbeitsgelegenheiten im Konzern Stadt Dortmund
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 00792-10)

3.8 Vertretung des Oberbürgermeisters im Aufsichtsrat der Dortmunder Hafen AG gemäß § 113 Abs.2 Satz 2 GO NRW
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01412-10)

4. Liegenschaften

4.1 Deutsches Fußballmuseum: Verlagerung des ZOB zur Baufeldfreimachung
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 16472-09)

4.2 Übernahme der Kanäle von der Emschergenossenschaft durch die Stadt Dortmund und die gleichzeitige Erstattung der Kanalbaukosten an die Emschergenossenschaft
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01213-10)

4.3 Kanal- und Straßenerneuerung Derner Straße
Beschluss
(Drucksache Nr.: 00367-10)

4.4 Stadterneuerung; Jahresförderprogramm 2011
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 00968-10)

4.5 Masterplan Wirtschaftsflächen 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01168-10)

4.6 Entwicklung von gewerblichen Flächen im Flughafenumfeld
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01259-10)

4.7 Stadtbahn Rhein-Ruhr in Dortmund
Ausführungsbeschluss Baulos 75 - niveaufreie Ausfädelung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01375-10)

4.8 Beendigung des Bebauungsplanverfahrens Ap 211 - Sölder Waldstraße
Empfehlung: Bezirksvertretung Aplerbeck aus der öffentlichen Sitzung vom 05.05.2010
(Drucksache Nr.: 00974-10)

4.9 Beendigung des Bebauungsplanverfahrens Ap 162n - Tulpenstraße
Empfehlung: Bezirksvertretung Aplerbeck aus der öffentlichen Sitzung vom 05.05.2010
(Drucksache Nr.: 00973-10)

5. Sondervermögen

5.1 Bericht für das Jahr 2009 und erster Quartalsbericht für das Jahr 2010 des Deponiesondervermögen der Stadt Dortmund
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 00893-10)
5.2 Sondervermögen "Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund" -
Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Beschluss/Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01361-10)

6. Sonstiges

6.1 IT-Ausstattung in den kommenden Haushaltsjahren
Stellungnahme der Verwaltung
(Drucksache Nr.: 01110-10-E2)


Die Sitzung wird vom Vorsitzenden - Herrn Ratsmitglied Monegel- eröffnet und geleitet.

Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt der Vorsitzende fest, dass zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften fristgemäß eingeladen wurde, und dass der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften beschlussfähig ist.


1. Regularien

zu TOP 1.1
Benennung eines Ausschussmitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Herr Harnisch benannt.

zu TOP 1.2
Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW

Der Vorsitzende weist auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW hin und bittet, dieses zu beachten, sofern es im Einzelfall zutreffen sollte.

zu TOP 1.3
Feststellung der Tagesordnung

Auf Vorschlag von Herrn Monegel (Vorsitzender, CDU) wird der TOP 4.4 – Stadterneuerung; Jahresförderprogramm 2011 – wegen des sachlichen Zusammenhangs vorgezogen und zusammen mit dem TOP 2.4 behandelt.

Außerdem schlägt Herr Monegel vor, folgende Punkte, die noch im Wege der Dringlichkeit eingereicht wurden, in die Tagesordnung aufzunehmen:

2.3.13 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Reduktion der Vereins- und Verbandsmitgliedschaften
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01489-10)

2.3.14 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010;
Forderungsmanagement optimieren inkl. Vollstreckungswesen (Unterhaltsvorschüsse)
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01402-10)

2.3.15 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Prüfung einer neuen Trägerstruktur für die Einrichtungen der Kinder- und Jugendförderung
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01410-10)
hierzu -> Empfehlung: Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie aus der öffentlichen Sitzung vom 16.06.2010
(Drucksache Nr.: 01410-10)

2.3.16 Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss / Verhinderung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Überprüfung der Kostenstrukturen und der Effizenz der Jugendhilfedienste
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01401-10)

2.3.17 Prüfung der Übertragung städtischer Bürogebäude innerhalb des Konzerns der Stadt Dortmund
- Ergänzung zum Haushaltsbegleitbeschluss -
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01598-10)

2.3.18 Haushaltsbegleitbeschlüsse, hier: Veräußerung von Flächen im Flughafenumfeld an DSW21
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01597-10)

2.3.19 Verkauf von städtischen Grundstücken, die bereits für Zwecke des Dortmunder Flughafens genutzt werden, insgesamt groß ca. 232.900 m² an die Flughafen Dortmund GmbH oder die DSW21 AG;
Rückkauf von Straßenflächen (verl. Zeche-Norm-Str.), insgesamt groß ca. 45.200 m² aus dem Eigentum der Flughafen Dortmund GmbH
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01580-10)

2.3.20 Reduzierung von Personalaufwand durch fremdfinanzierte Einsatzmöglichkeiten durch die Personalagentur
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 01541-10)

2.6 Controllingbericht zum Umsetzungsstand der Maßnahmen des Projektes Haushalt 2010
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 01499-10)

2.7 Dringliche Investitionen der Feuerwehr im Jahre 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01532-10)

3.9 Konzept für die Verpflegung in Dortmunder Kindertageseinrichtungen im Eigenbetrieb FABIDO
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01455-10)
hierzu -> Empfehlung: Betriebsausschuss FABIDO aus der öffentlichen Sitzung vom 24.06.2010
(Drucksache Nr.: 01455-10)

3.10 Gründung einer Servicegesellschaft "SHDO Service GmbH" durch die Städt. Seniorenheime Dortmund gGmbH
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01554-10)

4.10 Fahrbahnerneuerung OWIIIa - Mallinckrodtstraße (stadteinwärts)
Beschluss
(Drucksache Nr.: 01447-10)

4.11 Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund-Eving
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01534-10)

4.12 PHOENIX See
- Übertragung des Eigentums am künftigen PHOENIX See an die Stadt Dortmund
- Übernahme des Betriebs und der Unterhaltung des PHOENIX Sees durch die
Stadt Dortmund, Investitions- und Bewirtschaftungskosten
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01647-10)

Nach vorangegangener Diskussion sind sich die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften darüber einig, dass der TOP 2.2 –Beratung des Haushaltsplanentwurfs 2010- und die unter Punkt 2.3 –Entscheidungen über den Haushaltsbegleitbeschluss- aufgeführten Tagesordnungspunkte in einer Sondersitzung abschließend beraten werden sollen. In der heutigen Sitzung sollen zu diesen Punkten lediglich Fragen gestellt werden.

Die unter TOP 2.3.20 vorgeschlagene Vorlage -Reduzierung von Personalaufwand durch fremdfinanzierte Einsatzmöglichkeiten durch die Personalagentur- wird von der Verwaltung zurückgezogen. Eine überarbeitete Fassung der Vorlage soll zur nächsten Sitzung vorgelegt werden.

Mit diesen Änderungen wird die Tagesordnung festgestellt.

zu TOP 1.4
Genehmigung der Niederschrift über die 5. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften am 20.05.2010

Die Niederschrift über die 5. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften am 20.05.2010 wird einstimmig genehmigt.

2. Finanzen

zu TOP 2.1
2. Managementbericht
mündlicher Bericht/ Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 01428-10)

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) erläutert die aktuelle Haushaltssituation anhand eines Folienvortrages (Die Folienpräsentation ist der Niederschrift als Anlage 1 beigefügt).

Da der Haushalt immer noch hoch defizitär sei, mahnt Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) im Hinblick auf einige positive Entwicklungen an, bei den Sparanstrengungen jetzt keinesfalls nachzulassen sondern diese eher noch zu verstärken.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach, ob, bzw. in welchem Umfang, die Mehreinnahmen im Bereich der Gewerbesteuer durch Vorauszahlungen entstanden seien.

Herr Reppin (CDU) fragt, ob die bei der Gewerbesteuer festzustellenden leichten Differenzen zwischen den Angaben im Managementbericht und dem Ergebnisplan durch unterschiedliche Stichtage begründet seien.

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) und Herr Bollmann (Fachbereichsleitung Stadtkasse) erklären, dass die Differenzen durch unterschiedliche Stichtage entstanden seien, und dass die Gewerbesteuermehreinnahmen nicht im Zusammenhang mit Vorauszahlungen entstanden seien.

zu TOP 2.2
Beratung des Haushaltsplanentwurfes 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 00821-10)

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) bittet die noch nicht beantwortete Anfrage seiner Fraktion (DS-Nr.: 00821-10-E8) zum Thema Erträge aus Finanzanlagen in Höhe von 77,5 Mio. €, soweit möglich, in dieser Sitzung zu beantworten. Außerdem bittet Herr Krüger darzustellen, über welche Einzelmaßnahmen das Ziel zur Erreichung der Reduzierung der Personalaufwendungen umgesetzt werden soll. Er bittet im Weiteren um Erläuterungen zu den geplanten Erträgen aus Unternehmensbeteiligungen. Zu dem Punkt Steigerung der Einnahmen aus Unterhaltsvorschüssen bittet Her Krüger um Aufklärung, warum statt der ursprünglich geplanten 1 Mio. € nur noch 300.000 € ausgewiesen werden.

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) erläutert, man habe bei den Personalkosten zunächst die Ansätze der Vorjahre als Grundlage genommen, wohlwissend, dass diese bezogen auf die Fachbereichsbudgets nicht auskömmlich sein würden. Zum Gesamtausgleich der Personalkosten habe man beim virtuellen Amt 16 zunächst Mittel in Höhe von rd. 20 Mio. € veranschlagt. Die Mittel habe man mittlerweile bis auf wenige Ausnahmen entsprechend auf die Fachbereichsbudgets verteilt, sodass die tatsächlichen Personalkosten der Fachbereiche mit ihren jeweiligen Personalkostenbudgets in Übereinstimmung gebracht worden seien. Herr Stüdemann verweist darauf, dass mit dem nächsten Managementbericht für die Fachbereiche andere Fachressortbudgets ausgewiesen würden, die allein aus diesem Umstand resultierten.
Zu den Erträgen aus Unternehmensbeteiligungen gibt Herr Stüdemann an, dass man hier in den letzten Tagen einige Verabredungen getroffen habe, die noch einen weiteren ergebnisverbessernden Effekt hätten. Außerdem soll ein Lenkungsausschuss, bestehend aus dem Oberbürgermeister, dem Kämmerer und dem Vorstandsvorsitzenden von DSW21 gebildet werden, der demnächst ein weitergehendes Maßnahmenpaket für die Jahre 2011 und 2012 entwickeln und vorlegen werde. Eine genaue Auflistung könne man dann erstellen, wenn die entsprechenden Gremien der jeweiligen Unternehmen über die Angelegenheiten die notwendigen Beschlüsse gefasst hätten.
Hinsichtlich der geplanten Veräußerung von Liegenschaften erläutert Herr Stüdemann, dass dieser Komplex sich aus den Komponenten Veräußerung von Grundstücken im Gebiet des Flughafens für Gewerbeansiedlungen, Veräußerung von sachzielfreiem Grundbesitz, der nicht für die Aufgabenerledigung der Verwaltung benötigt wird oder Nutzungsüberlassungen an Dritte zusammensetze.
Zum Thema Einnahmen aus Unterhaltsvorschüssen bestätigt Herr Stüdemann, dass sich der geplante Ansatz von 1 Mio. € auf 300.000 € gemindert habe. Im Rahmen der Gesamtbetrachtungen sei es aber gelungen, an anderer Stelle im Bereich der wirtschaftlichen Jugendhilfe Verbesserungen zu erzielen, so dass sich per Saldo wieder eine Verbesserung von annähernd 1 Mio. € ergebe.

Im Weiteren erläutert Herr Stüdemann einige Nachfragen von Herrn Krüger zu den schriftlich vorliegenden Antworten der Verwaltung auf die Anfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Herr Reppin (CDU) fragt nach, ob die Vorschläge aus den noch zu behandelnden Vorlagen zum Haushaltsbegleitbeschluss bereits in den neu vorgelegten Ergebnisplan eingeflossen seien und ob, wenn einem der Vorschläge nicht gefolgt würde, das gesamte Zahlenwerk unbrauchbar würde.

Herr Stüdemann bestätigt, dass alle Vorschläge zum Haushaltsbegleitbeschluss bei der Veranschlagung bereits berücksichtigt worden seien. Dies bedeute, dass bei Veränderungen entsprechende Kompensationen erfolgen müssen.

Herr Reppin bittet darum, dass die Verwaltung zu den vorliegen Anträgen der Fraktionen die haushaltsrelevanten Auswirkungen ermitteln und darstellen solle.

Herr Stüdemann sagt dies zu.

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) verweist auf die im Budget der Immobilienwirtschaft deutlich zurückgefahrenen Rückstellungen für die Instandhaltung der Gebäude. Seiner Meinung nach könne man das eine gewisse Zeit machen, irgendwann hole es einen aber wieder ein. Herr Rettstadt fragt nach, ob durch die geplanten Umstrukturierungen dauerhaft Einsparungen erzielt würden oder ob nicht Mehrbedarfe entstünden, die in einigen Jahren zu entsprechenden Kostenerhöhungen führten.

Herr Stüdemann führt aus, dass man das Immobilienthema systemisch angehen müsse. Hier seien mehrere Szenarien in Betracht zu ziehen. Hierzu gehöre die Frage, welche Erträge über Buchwert erzielt werden könnten sowie die Analyse der Instandhaltungssituation. Dann sei die Frage nach den voraussichtlichen Reinvestitionsbedarfen zu stellen. Hier befürchte er, dass der mögliche Investitionskreditrahmen nicht ausreichen werde, um alle Immobilien ordentlich instand zu halten. Im Hinblick auf die im Kindertagesstätten- und Schulbereich zu erwartenden großen Anstrengungen werde man bei der notwendigen Priorisierung vermutlich dazu neigen, Verwaltungsimmobilien nach hinten zu schieben. Dies tue den Gebäuden nicht gut. Dann gebe es noch die personalstrategische Frage, wie bei einem zu erwartendem Wachstum des Personalkörpers für Kindertagesstätten, Erziehungsberufe und Schulen bei gleichzeitig deutlichem Abnehmen der Gesamtbeschäftigtenzahl die Arbeit bewältigt werden soll. Hier müsse man den Immobilienbestand mit der wahrscheinlichen Personalentwicklung synchronisieren. Zur Zeit würden daher Modelle entwickelt, wie man mit den voraussichtlich geringer werdenden Reinvestitionsmöglichkeiten klarkomme ohne dass die genutzten Immobilien in einen untragbaren Instandhaltungszustand gerieten.

Herr Kowalewski (Die Linke) fragt hinsichtlich des Zinsrisikos nach, wie mit der Problemlage umgegangen werden solle, wenn sich das Zinsniveau höher entwickle als prognostiziert. Er verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die geplante Rücklagenentnahme nur knapp unter der 5 %-Grenze liege.

Herr Stüdemann erklärt, dass die ursprünglich für das letzte Quartal prognostizierte Zinsentwicklung auf 2 – 3 % nun nicht mehr prognostiziert werden könne. Vielmehr bliebe die Zinsentwicklung deutlich darunter. Außerdem habe man über ein Volumen von rd. 500 Mio. € eine Reihe von Zinssicherungsverfahren gebildet, um so negative Entwicklungen abzufangen. Er rechne damit, zukünftig auf den Stand von 2009 mit einem Zinsniveau um 4 % zu kommen. Man werde daher noch Verfahren zur Verbesserung des Zinsmanagements wie z.B. Cash-Pooling vorschlagen um damit ein Ausschlagen des Zinsniveaus entsprechend parieren zu können.

2.3 Entscheidungen über den Haushaltsbegleitbeschluss

zu TOP 2.3.1
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Zukunftsabkommen Dortmund
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01260-10)

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) äußert seine Ansicht, dass sich die in der Vorlage beschriebenen Erträge aus Unternehmensbeteiligungen so nicht realisieren lassen und dass daher die Vorlage bis zur nächsten Sitzung noch überarbeitet werden solle.

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) erläutert, dass es sich bei dem Beschluss um einen Auftrag des Rates an die Verwaltung handle, entsprechende Verhandlungen zu führen. Herr Stüdemann führt weiter aus, dass hierbei die genannte Zielgröße von 15 Mio. € politisch gewünscht sei.

zu TOP 2.3.2
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010 (Behindertenfahrdienst)
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01208-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.3
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Reduzierung der Bezirksverwaltungsstellen und der Stadtbezirke/Bezirksvertretungen
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01315-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.4
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Aktualisierung im Rahmen des Rückstellungsmanagements
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01262-10)

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) fragt nach, welche Rückstellungen hier gemeint seien.

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) erklärt, dass es sich um Rückstellungen handele, die im Zusammenhang mit anhängenden Prozessen zum Thema Vergnügungssteuersatzung gebildet worden seien. Da ein Großteil der Prozesse beendet sei, könnten die Rückstellungen entsprechend wieder aufgelöst werden.

zu TOP 2.3.5
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss / Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Plafonierung der Umlage an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01281-10)

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) fragt nach, wie sicher die Festsetzung der Umlage für die nächsten Jahre sei. Es handele sich ja um eine Umlage, die nicht von der Stadt Dortmund festgesetzt werde.

Herr Monegel (Vorsitzender, CDU) ist der Ansicht, dass man von einem Umlageverband durchaus verlangen könne, sich einzuschränken, wenn dies seine Umlagekommunen aufgrund der vorherrschenden Haushaltslage tun müssten. Politisch sollte dies von den Vertretern der Stadt Dortmund in die Gremien des Landschaftsverbandes transportiert werden.

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) verweist auf aktuelle Beschlüsse des Landschaftsverbandes, die Grundlage für die Haushaltsveranschlagung seien.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) hält es für sinnvoll und wünschenswert, hier einmal einen Vergleich mit den Haushaltsplanungen des Landschaftsverbandes anzustellen.

zu TOP 2.3.6
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Begrenzung der investiven Kreditaufnahme auf 40 Mio. Euro jährlich ab 2011
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01288-10)

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) wünscht sich eine Gegenüberstellung von ursprünglich geplanten und solchen Maßnahmen, die durch die Festlegung der Kreditermächtigung auf 40 Mio. € entfallen.

Frau Starke (SPD) erklärt, dass ihre Fraktion keine Ausweitung des Haushaltes wünsche. Die Anträge ihrer Fraktion würden nur darauf ausgerichtet sein, auf Maßnahmen aufmerksam zu machen, die eine hohe Priorität hätten.

Herr Reppin (CDU) nimmt Bezug auf den Redebeitrag von Herrn Krüger und erklärt, dass es hier nur um einen Kreditrahmen gehe, zu dem es auch in früheren Jahre nur eine Information gegeben habe, was hiermit finanziert werden soll. Die von Herrn Krüger geforderte Gegenüberstellung halte er im Übrigen für nicht entscheidungsrelevant.

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) erläutert, dass eine von Herrn Krüger geforderte Liste nicht herstellbar sei.

zu TOP 2.3.7
Verbesserungen im Bereich Zinsmanagement
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01263-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.8
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss / Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Anhebung der Realsteuersätze für den Fall, dass es zu keiner Ertragsverbesserung im Zuge der Neufassung der Gemeindefinanzierung kommt
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01316-10)

Auf eine Nachfrage von Herrn Rettstadt (FDP/Bürgerliste) erklärt Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) dass eine Steuererhöhung nur dann in Betracht kommen soll, wenn sich keine anderen Budgetverbesserungen ergäben.

Frau Starke (SPD) sieht den Beschlussvorschlag lediglich als Möglichkeit für den Stadtkämmerer, entsprechende Veranschlagungen im Haushaltsplan vornehmen zu können.
Es gebe auch keinen Automatismus, weil für eine Steuerfestsetzung noch eine entsprechende Satzung erforderlich sei, über die der Rat beschließen müsse.

Herr Reppin (CDU) hält die Vorlage für problematisch, weil die dort gewählten Formulierungen seiner Meinung nach genau diesen Automatismus suggerieren würden.

Herr Stüdemann konzediert, dass die Formulierung der Beschlussvorlage zu Missverständnissen führen kann und kündigt eine Überarbeitung bis zur nächsten Sitzung an.

zu TOP 2.3.9
Entgeltordnung für Leistungen der Stadt Dortmund in Darlehens- und Grundstücksgeschäften
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01191-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.10
Vergnügungssteuersatzung der Stadt Dortmund für die Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen und das Angebot sexueller Handlungen
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01285-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.11
Satzung über die Erhebung einer Abgabe auf entgeltliche Beherbergungen im Gebiet der Stadt Dortmund
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01284-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.12
Satzung zur zweiten Änderung der Hundesteuersatzung der Stadt Dortmund
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01286-10)

Auf Nachfragen von Herrn Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) und von Herrn Reppin (CDU) erklärt Herr Stüdemann (Stadtkämmerer), dass der geplante Verzicht auf die besondere Besteuerung von Zweit- und Dritthunden damit zu begründen sei, dass sich der hierfür notwendige Kontrollaufwand als völlig unwirtschaftlich darstelle. Außerdem weist Herr Stüdemann darauf hin, dass für den Fall der Ablehnung der neuen Steuersätze in jedem Fall aber der zweite Teil des Beschlussvorschlages zum Thema „gefährliche Hunde“ beschlossen werden müsse.

zu TOP 2.3.13
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Reduktion der Vereins- und Verbandsmitgliedschaften
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01489-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.14
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010;
Forderungsmanagement optimieren inkl. Vollstreckungswesen (Unterhaltsvorschüsse)
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01402-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.15
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss/Verhinderung der Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Prüfung einer neuen Trägerstruktur für die Einrichtungen der Kinder- und Jugendförderung
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01410-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.16
Entscheidung über den Haushaltsbegleitbeschluss / Verhinderung eines Haushaltssicherungskonzeptes 2010
Überprüfung der Kostenstrukturen und der Effizenz der Jugendhilfedienste
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01401-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.17
Prüfung der Übertragung städtischer Bürogebäude innerhalb des Konzerns der Stadt Dortmund
- Ergänzung zum Haushaltsbegleitbeschluss -
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01598-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.18
Haushaltsbegleitbeschlüsse, hier: Veräußerung von Flächen im Flughafenumfeld an DSW21
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01597-10)

Herr Krüger bittet um Angabe der betroffenen Flächen zu diesem TOP und zu TOP 2.3.19.

Herr Staschik (Fachbereichsleitung Liegenschaftsamt) sagt eine Nachlieferung der Angaben zur nächsten Sitzung zu.

zu TOP 2.3.19
Verkauf von städtischen Grundstücken, die bereits für Zwecke des Dortmunder Flughafens genutzt werden, insgesamt groß ca. 232.900 m² an die Flughafen Dortmund GmbH oder die DSW21 AG;
Rückkauf von Straßenflächen (verl. Zeche-Norm-Str.), insgesamt groß ca. 45.200 m² aus dem Eigentum der Flughafen Dortmund GmbH
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01580-10)

- Keine Wortmeldung -

zu TOP 2.3.20
Reduzierung von Personalaufwand durch fremdfinanzierte Einsatzmöglichkeiten durch die Personalagentur
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 01541-10)

- Zurückgezogen -

zu TOP 2.4
Stadterneuerung: Ergänzung zum Jahresförderprogramm 2011
hier: EU - Ziel 2 - Landesprogramm Soziale Stadt NRW Dortmund – Nordstadt
Änderung des Antrags für das geänderte "Integrierte Handlungskonzept für die Dortmunder Nordstadt"
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01206-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
1. Der Rat der Stadt Dortmund stimmt den Änderungen des in Anlage 1 dargestellten
integrierten Handlungskonzepts für die Dortmunder Nordstadt zu und beauftragt das
Stadtplanungs- und Bauordnungsamt dieses zum Jahresförderprogramm (JFP) 2011
anzumelden.
Mit den Maßnahmen wird erst begonnen, wenn der Förderbescheid der Bezirksregierung
Arnsberg oder die Genehmigung zum vorzeitigen Beginn vorliegt.

zu TOP 4.4
Stadterneuerung; Jahresförderprogramm 2011
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 00968-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat beschließt die Zusammenfassung der Einzelprojekte zum Gesamtprogramm und beauftragt dass Stadtplanungs- und Bauordnungsamt diese Projekte zum Jahresförderprogramm (JFP) 2011 anzumelden.

Der Rat nimmt die Bewilligungen zum Jahresförderprogramm 2009 zur Kenntnis.

Der Rat nimmt den aktuellen Sachstand zum Jahresförderprogramm 2010 zur Kenntnis.

zu TOP 2.5
Förderung der freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Dortmund zur Gewährleistung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01351-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt zur Sicherstellung des notwendigen Angebots an Kindergartenplätzen in Dortmund zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz, die Träger der evangelischen und katholischen Tageseinrichtungen für Kinder sowie den Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt und das Deutsche Rote Kreuz im laufenden Kindergartenjahr bis zum 31.07.2010 mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 1.218.500 € über die gesetzliche Betriebskostenförderung hinaus zu bezuschussen.

zu TOP 2.6
Controllingbericht zum Umsetzungsstand der Maßnahmen des Projektes Haushalt 2010
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 01499-10)

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) bittet, diesen TOP und den TOP 2.7 in der nächsten Sitzung zu behandeln.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften verschiebt die Behandlung des Tagesordnungspunktes in die nächste Sitzung.

zu TOP 2.7
Dringliche Investitionen der Feuerwehr im Jahre 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01532-10)

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften verschiebt die Behandlung des Tagesordnungspunktes in die nächste Sitzung.

3. Beteiligungen

zu TOP 3.1
Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01113-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit fasst gemäß § 7 der Betriebssatzung der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund folgenden Beschluss:

Die Geschäftsleitung der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund wird entlastet.

Der Rat der Stadt Dortmund fasst gemäß § 6 der Betriebssatzung der Sport- und Freizeitbetriebe folgende Beschlüsse:
Der Jahresabschluss der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund 31.12.2009 abschließend mit einer Bilanzsumme von 136.555.408,08 € sowie einem Jahresverlust von 1.390,27 € und der Lagebericht 2009 werden festgestellt.
Der Jahresverlust in Höhe von 1.390,27 € und der Verlustvortrag aus dem Geschäftsjahr 2008 in Höhe von 349.865,59 € werden durch Auflösung der Allgemeinen Rücklage i.H.v. 41.085,39 € abgedeckt. Der verbleibende Verlust i.H.v. 310.170,47 € wird aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen.
Der Betriebsausschuss wird entlastet.

zu TOP 3.2
Neuausrichtung der städtischen Hallenbäder
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01283-10)

Herr Stüdemann (Stadtkämmerer) stellt einführend die wesentlichen Punkte der Vorlage heraus und bittet die Ausschussmitglieder um Zustimmung.

Herr Dr. Brunsing (Bündnis 90/Die Grünen) erklärt, dass seine Fraktion mit den Preiserhöhungen nicht einverstanden sei und die Vorlage ablehnen werde.

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) gibt an, dass sich seine Fraktion enthalten werde.

Herr Kowalewski (Die Linke) signalisiert die Ablehnung seiner Fraktion.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion Die Linke bei Stimmenthaltung der Fraktion FDP/Bürgerliste, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.
Der Rat der Stadt stimmt der Vorgehensweise zur schrittweisen Erweiterung des mit der Sportwelt Dortmund gGmbH geschlossenen Betriebsführungsvertrages um die Hallenbäder in Brackel, Hombruch, Lütgendortmund und Mengede zu. Die Verwaltung wird ermächtigt, entsprechende Verhandlungen zu führen. Vorab ist vorrangig zu klären, ob ein örtlicher Verein ggf. bereit ist, die Betriebsführung für ein Bezirkshallenbad zu übernehmen.
Der Rat der Stadt ist damit einverstanden, dass die zentralen Bäder Südbad, Westbad und Nordbad zukünftig weiterhin in städtischer Eigenregie durch die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund betrieben werden. Dabei ist das Personalmodell mit der Einrichtung eines Springerpools zu realisieren.
Der Rat der Stadt Dortmund stimmt einer Erhöhung der Eintrittsgebühren - wie unter 3.1.3 der als Anlage beigefügten Sachdarstellung ausgeführt - und der damit verbundenen Veränderung der Bestimmungen zum Entgelttarif zur Benutzungs- und Entgeltordnung für die Badeeinrichtungen der Stadt Dortmund vom 11.09.2008 zum 01.10.2010 zu.

zu TOP 3.3
Kulturbetriebe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01178-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig bei Enthaltung der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit fasst gemäß § 7 der Betriebssatzung der Kulturbetriebe Dortmund folgenden Beschluss:

Die Geschäftsleitung der Kulturbetriebe Dortmund wird entlastet.

Der Rat der Stadt Dortmund fasst gem. § 6 der Betriebssatzung der Kulturbetriebe Dortmund folgende Beschlüsse:
1. Der Jahresabschluss der Kulturbetriebe Dortmund zum 31.12.2009, abschließend mit einer Bilanzsumme in Höhe von 70.840.232,12 € und einem Jahresgewinn in Höhe von 5.028,06 €, und der Lagebericht 2009 werden festgestellt.

2. Der Jahresgewinn in Höhe von 5.028,06 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3. Der Betriebsausschuss wird entlastet.

zu TOP 3.4
Wirtschaftsplan des Theater Dortmund 2010/11 für die Zeit vom 01.08.2010 bis 31.07.2011
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 00766-10)

Herr Dr. Brunsing (Bündnis 90/Die Grünen) signalisiert die Ablehnung seiner Fraktion.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bei Enthaltung der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss

Der Rat der Stadt beschließt den Wirtschaftsplan 2010/11 des Theater Dortmund für die Zeit vom 01.08.2010 bis 31.07.2011, der sich zusammensetzt aus:
- dem Erfolgsplan 2010/11 mit einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 30.138.315
Euro (
Anlage 1)
- dem Vermögensplan 2010/11 in Höhe von 1.018 T€ (Anlage 2)
- der Stellenübersicht (Anlage 3)

sowie:

- die Finanzplanung (Anlage 4)
- die Übersicht über die von der Betriebsleitung vorgeschlagenen Eintrittspreise ab
der Spielzeit 2010/11 (
Anlage 5)
- den Erfolgsplan nach Sparten (Anlage 6)
- den Produkt- und Leistungsplan 2010/11 (Anlage 7)

Die Verwaltung wird ermächtigt, dem Theater bei Bedarf im Rahmen einer Liquiditätshilfe notwendige Betriebsmittel im Vorgriff auf das folgende Wirtschaftsjahr bereitzustellen; damit ist keine Zuschusserhöhung verbunden.

Der Rat der Stadt stimmt den von der Betriebsleitung vorgeschlagenen Eintrittspreisen der Spielzeit 2010/11 (Anlage 5) zu. Bei Sonderveranstaltungen wird die Betriebsleitung ermächtigt, marktorientierte Eintrittspreise zu erheben.

Der Rat der Stadt nimmt die Verfahrensweise hinsichtlich der Nutzung der Spielstätten des Theater Dortmund durch Dritte auf der Grundlage der Sachverhaltsdarstellung zur Kenntnis.

zu TOP 3.5
Friedhöfe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01119-10)

Herr Rettstadt (FDP) Bürgerliste verweist auf den dringenden Gebäudesanierungsbedarf und darauf, dass trotz großer Anstrengungen kein völlig ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden konnte. Er appelliert an den Stadtkämmerer, auch die Friedhöfe in seine Konsolidierungsbemühungen mit einzubeziehen.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig bei Enthaltung der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss

Der Rat der Stadt Dortmund fasst gemäß § 6 der Betriebssatzung der Friedhöfe Dortmund folgende Beschlüsse:

Der Jahresabschluss der Friedhöfe Dortmund zum 31.12.2009, abschließend mit einer Bilanzsumme von 75.355.185,46 EUR und einem Jahresverlust in Höhe von 55.602,23 EUR, sowie der Lagebericht 2009 werden festgestellt.

Der Jahresverlust in Höhe von 55.602,23 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen und aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 789.647,58 EUR gedeckt.

Der Betriebsausschuss wird entlastet.

zu TOP 3.6
Eigenbetrieb FABIDO - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01383-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig bei Enthaltung der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss

Der Rat der Stadt Dortmund fasst gemäß § 7 Abs. 1 lit. d und e der Betriebssatzung des Eigenbetriebes FABIDO folgende Beschlüsse:
1. Der Jahresabschluss von FABIDO zum 31.12.2009 wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 5.158.068,73 Euro festgestellt.

2. Der den Verlustvortrag von 5.155.924,42 Euro übersteigende Betrag von 2.144,30 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Der Betriebsausschuss wird entlastet.

zu TOP 3.7
Abschluss eines Kooperationsvertrages über fünf Jahre zwischen der Stadt Dortmund und der JobCenterARGE über die Durchführung von Arbeitsgelegenheiten im Konzern Stadt Dortmund
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 00792-10)

Herr Kowalewski (Die Linke) erklärt, dass seine Fraktion die Vorlage ablehnen werde.

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) begrüßt die Vorlage ausdrücklich.

Herr Taranczewski (SPD) signalisiert die Zustimmung seiner Fraktion

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat mehrheitlich gegen die Stimme der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss zu fassen:


Beschluss
Der Rat der Stadt beauftragt die Sozialverwaltung, einen Kooperationsvertrag mit der JobCenterARGE Dortmund über die Durchführung von Arbeitsgelegenheiten im Konzern Stadt Dortmund für den Zeitraum 2011 bis 2015 zu schließen.

zu TOP 3.8
Vertretung des Oberbürgermeisters im Aufsichtsrat der Dortmunder Hafen AG gemäß § 113 Abs.2 Satz 2 GO NRW
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01412-10)

- Keine Wortmeldung -

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt einstimmig bei Enthaltung der Stimme der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat beschließt, dass der Oberbürgermeister durch den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Herrn Udo Mager gemäß § 113 Abs. 2 Satz 2 GO NRW im Aufsichtsrat der Dortmunder Hafen AG vertreten wird.

zu TOP 3.9
Konzept für die Verpflegung in Dortmunder Kindertageseinrichtungen im Eigenbetrieb FABIDO
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01455-10)

Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lag folgende Empfehlung des Betriebsausschusses FABIDO vor:

zu TOP 2.7
Konzept für die Verpflegung in Dortmunder Kindertageseinrichtungen im Eigenbetrieb FABIDO
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01455-10)


Der Betriebsausschuss FABIDO empfahl mehrheitlich (10 Ja, 1 Nein) dem Rat der Stadt Dortmund, folgenden Beschluss zu fassen – wobei auf Seite 3 der Vorlage unter „Projektergebnis“ der letzte Satz gestrichen werden sollte (Eine Mittagsverpflegung von Kindern mit einer 25 Std. Betreuung ist nicht vorgesehen):
1. Eine Angebotsausweitung bis zu 1.001 Mahlzeiten für Kinder mit einer 35 Std. Betreuung in Kindertageseinrichtungen des städtischen Eigenbetriebs FABIDO im Rahmen einer wahlweisen Verpflegungsmöglichkeit ab dem 01.08.2011
2. Die Änderung der als Anlage beigefügten Entgeltordnung für die Erhebung von Verpflegungsentgelten in Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Dortmund mit Wirkung zum 01.08.2011 in folgenden Punkten:
a. Erhöhung der Verpflegungsbeiträge der Eltern um 0,20 € pro Mahlzeit (Erhöhung des Monatsbeitrages von derzeit 51 € auf 55 €).
b. Aufhebung der Erstattungsregelung (Betriebsschließung und Fehlzeiten), sowie jährliche Aktualisierung des Beitrags gemäß Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamtes mit Wirkung zum 01.08.2011
3. Die Sicherstellung der Angebotsausweitung in den Einrichtungen ohne Wirtschaftsküche durch ein externes Catering
4. Die Ausschreibung des Catering nach den Kriterien von optimiX (Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund, FKE)
5. Die Zertifizierung aller bestehenden Wirtschaftsküchen nach den Kriterien von optimiX.

Nach Beantwortung einer Nachfrage von Herrn Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) zum abweichenden Beschluss des Betriebsausschusses FABIDO durch Herrn Stüdemann (Stadtkämmerer) und Frau Matzanke (SPD) schlägt Herr Krüger vor, der Empfehlung des Betriebsausschusses FABIDO zu folgen.

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) schließt sich dem Vorschlag von Herrn Krüger an.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat einstimmig bei Enthaltung der Stimme der Fraktion Die Linke, folgenden Beschluss unter Einbeziehung der Empfehlung des Betriebsausschusses FABIDO zu fassen:

Beschluss
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt:
1. Eine Angebotsausweitung bis zu 1.001 Mahlzeiten für Kinder mit einer 35 Std. Betreuung in Kindertageseinrichtungen des städtischen Eigenbetriebs FABIDO im Rahmen einer wahlweisen Verpflegungsmöglichkeit ab dem 01.08.2011
2. Die Änderung der als Anlage beigefügten Entgeltordnung für die Erhebung von Verpflegungsentgelten in Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Dortmund mit Wirkung zum 01.08.2011 in folgenden Punkten:
a. Erhöhung der Verpflegungsbeiträge der Eltern um 0,20 € pro Mahlzeit (Erhöhung des Monatsbeitrages von derzeit 51 € auf 55 €).
b. Aufhebung der Erstattungsregelung (Betriebsschließung und Fehlzeiten), sowie jährliche Aktualisierung des Beitrags gemäß Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamtes mit Wirkung zum 01.08.2011
3. Die Sicherstellung der Angebotsausweitung in den Einrichtungen ohne Wirtschaftsküche durch ein externes Catering
4. Die Ausschreibung des Catering nach den Kriterien von optimiX (Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund, FKE)
5. Die Zertifizierung aller bestehenden Wirtschaftsküchen nach den Kriterien von optimiX.

zu TOP 3.10
Gründung einer Servicegesellschaft "SHDO Service GmbH" durch die Städt. Seniorenheime Dortmund gGmbH
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01554-10)

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften verschiebt die Behandlung dieses Tagesordnungspunktes in die nächste Sitzung.

4. Liegenschaften

zu TOP 4.1
Deutsches Fußballmuseum: Verlagerung des ZOB zur Baufeldfreimachung
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 16472-09)

Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lag folgende Empfehlung des Ausschusse für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien vor:

zu TOP 4.5
Deutsches Fußballmuseum: Verlagerung des ZOB zur Baufeldfreimachung
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 16472-09)

Hierzu liegt vor:
- Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord vom 02.06.2010
- Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West vom 09.06.2010
- Zusatz-/Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen (Drucksache Nr. 16472-09-E1)

Folgende Ergänzung des Beschlussvorschlags aus der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord vom 02.06.2010 liegt vor:

„Vor dem Hintergrund, dass eine Realisierung des ZOB-Standortes an der „Expressgutabfertigung“ in absehbarer Zeit nicht realisierbar ist, soll die vorgeschlagene
Ausbauplanung mit Blick auf eine endgültige Standortlösung modifiziert und umgesetzt werden. Insbesondere kommt es der Bezirksvertretung darauf an, das der Zentrale Omnibus-Bahnhof an dem vorgesehenen Standort an der Steinstraße zwischen Kurfürstenstraße und Quadbeckstraße so gestaltet wird, das er im Ergebnis als eine Bereicherung für den Stadtbezirk wahrgenommen wird. Voraussetzung hierfür ist eine optimale und hochwertige Planung des Standortes.

Hierbei ist den Mitgliedern der Bezirksvertretung wichtig, dass die Ausbauplanung auf jeden Fall - Toilettenanlagen
- Aufenthaltsmöglichkeiten/Wartebereiche und Versorgungsangebote
- ausreichende Parkmöglichkeiten

beinhalten muss. Die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord erwartet, dass die modifizierte Ausbauplanung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord frühzeitig vorgestellt wird.“

Folgender Zusatz-/Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen liegt vor: (Drucksache Nr. 16472-09-E1):
1. „Die Verlagerung des ZOB erfolgt erst im engen zeitlichen Zusammenhang mit dem tatsächlichen Baubeginn für das Fußballmuseum.
2. Der Standort „Nördlicher Bahnhofsvorplatz“ wird zugunsten des Standorts „Expressgutabfertigung“ aufgegeben. Der in der Vorlage vorgesehene Standort erschwert in erheblichem Maß eine zukünftige Aufwertung des nördlichen Bahnhofsvorplatzes wie sie im Zusammenhang mit der Entwicklung des Hauptbahnhofs beschlossen wurde. Außerdem würde durch den ZOB die derzeitige Grünfläche zu mehr als der Hälfte versiegelt.“

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien schließt sich der vorgenannten Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord vom 02.06.2010 mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke an.

Der Zusatz-/Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache Nr. 16472-09-E1) wird durch den Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke abgelehnt.

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke den nachfolgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, die Verlegung des Zentralen Omnibus-Bahnhofes (ZOB) für Fernreisebusse an die Steinstraße zwischen Kurfürstenstraße und Quadbeckstraße umzusetzen. Gleichzeitig sollen die Bushaltestellen von drei Nahverkehrsbuslinien vom bisherigen ZOB auf die Südseite des Hauptbahnhofes in Höhe des Taxistandes verlegt werden.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) erklärt, dass seine Fraktion es für sinnvoller halte, die Maßnahme zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen, wenn zeitnah auch die entsprechenden Baufeldfreimachungen notwendig würden. Es sei klar, dass nach Verlagerung des zentralen Omnibusbahnhofs auf absehbare Zeit eine Neugestaltung des Bahnhofnordausganges nicht mehr möglich sei. Herr Krüger signalisiert die Ablehnung der Vorlage durch seine Fraktion.

Herr Pisula (CDU) äußert, dass seine Fraktion die Vorlage für sinnvoll halte und ihr unter Erinbeziehung der Empfehlung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien zustimmen werde. Die Befürchtungen von Herrn Krüger bezüglich einer Neugestaltung des Bahnhofnordausganges teile er nicht.

Herr Kowalewski (Die Linke) signalisiert die Ablehnung seiner Fraktion. Er befürchte, das sich ein solches Provisorium wie in anderen Fällen dort verfestigen werde.

Herr Harnisch (SPD) merkt an, dass es Sache der Ratsmitglieder sei, darauf zu achten, dass kein dauerhaftes Provisorium entstehe. Er erklärt, dass seine Fraktion der Vorlage zustimmen werde.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die Stimme der Fraktion Die Linke unter Einbeziehung der Empfehlung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien , folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung, die Verlegung des Zentralen Omnibus-Bahnhofes (ZOB) für Fernreisebusse an die Steinstraße zwischen Kurfürstenstraße und Quadbeckstraße umzusetzen. Gleichzeitig sollen die Bushaltestellen von drei Nahverkehrsbuslinien vom bisherigen ZOB auf die Südseite des Hauptbahnhofes in Höhe des Taxistandes verlegt werden.

zu TOP 4.2
Übernahme der Kanäle von der Emschergenossenschaft durch die Stadt Dortmund und die gleichzeitige Erstattung der Kanalbaukosten an die Emschergenossenschaft
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01213-10)

Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lag folgende Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vor:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die Fraktion Bündnis 90 /DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Dortmund bitten um Beratung und Beschlussfassung nachfolgenden Antrags:
In der Beschlussvorlage wird ausgeführt, dass „die Mehrauszahlung unter der Investitionsfinanzstelle im Rahmen der gegenseitigen Deckungsfähigkeit gem. § 8 der Haushaltssatzung durch Minderauszahlungen im Rahmen des vorhandenen Budgets des Teilfinanzplanes des PB 011 gedeckt wird. Es erfolgt keine Ausweitung des Budgets des StA 66.“
Daraus ableitend bitten wir um eine Darstellung der Investitionsmaßnahmen des StA 66, die zur Gegenfinanzierung der Mehraufwendungen mit Übernahme der Entwässerungsanlagen der Emschergenossenschaft zurückgestellt werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen
Bündnis 90 /DIE GRÜNEN

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) erläutert die Anfrage seiner Fraktion und bittet zu erklären, welche Maßnahmen des Tiefbauamtes zurückgestellt werden müssen, um die Deckungsmittel in Höhe von 16 Mio. € zu erreichen.

Herr Dr. Falk (Amt für Tiefbau und Straßenverkehr) erklärt, dass die Mittel aus einem Haushaltsansatz der Stadtentwässerung stammen ,der nicht ausgeschöpft werden könne. Ursache seien die Regelungen zur vorläufigen Haushaltsführung. Welche konkreten Maßnahmen hiervon betroffen sein werden könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Herr Penning (CDU) schließt sich für seine Fraktion den Fragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an. Außerdem fragt Herr Penning nach, ob die Maßnahme nicht in mehreren Raten abgewickelt werden könne. Er könne auch nicht erkennen, worin hier der Vorteil liege.

Herr Dr. Falk gibt an, dass die Maßnahmen, die aufgrund der vorläufigen Haushaltsführung nicht begonnen werden können, die folgenden Haushaltsjahre belasten würden. Die vorfristig an die Emschergenossenschaft gezahlten Erstattungen entlasten dagegen die künftigen Haushaltsjahre.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) gibt zu bedenken, dass der Investitionshaushalt kreditfinanziert ist. Es gebe keine belastbare Berechnung, aus der erkennbar sei, welcher wirtschaftliche Vorteil durch die Maßnahme entstehe. Herr Krüger bittet, den Punkt in die nächste Sitzung zu verschieben.

Herr Wissmann (Fachbereichsleitung Stadtkämmerei) empfiehlt, die Maßnahme durchzuführen. Würden die Mittel der Stadtentwässerung nicht in Anspruch genommen, würden sie am Jahresende ohne die Möglichkeit der Übertragung ersatzlos entfallen. Es sei in jedem Fall besser, die Mittel für eine vorgezogene Zahlung an die Emschergenossenschaft zu nutzen, da man die Zahlung sowieso leisten müsse.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften verschiebt die Behandlung der Vorlage in die nächste Sitzung.


zu TOP 4.3
Kanal- und Straßenerneuerung Derner Straße
Beschluss
(Drucksache Nr.: 00367-10)

- Keine Wortmeldung-

Beschluss
Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften beschließt einstimmig, das im Beschluss mit der DS-Nr.: 08768-07 am 23.08.2007 beschlossene Gesamtinvestitionsvolumen für die Kanalerneuerung Derner Straße in Höhe von 800.000 Euro um 500.000 Euro auf 1.300.000 Euro zu erhöhen. Gleichzeitig beschließt der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften die Straßenerneuerung Derner Straße mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 600.000 Euro.

Die Finanzierung der Kanalerneuerung erfolgt aus der Investitionsfinanzstelle 66S01104014895 – Kanalerneuerung Derne – mit folgenden Auszahlungen:

Haushaltsjahr 2010: 10.000 Euro
Haushaltsjahr 2011: 800.000 Euro
Haushaltsjahr 2012: 490.000 Euro

Die Investition bedingt eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung in Höhe von 19.188 Euro, die im Rahmen der Gebührenkalkulation berücksichtigt wird, so dass die Erträge aus Gebühreneinnahmen den Aufwand decken.

Die Finanzierung der Straßenerneuerung erfolgt aus der Investitionsfinanzstelle 66_01202014329 – Straßenerneuerung Derner Straße – mit folgenden Auszahlungen:

Haushaltsjahr 2010: 30.000 Euro
Haushaltsjahr 2011: 300.000 Euro
Haushaltsjahr 2012: 270.000 Euro

Die Investition bedingt eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung in Höhe von 23.063 Euro.

zu TOP 4.5
Masterplan Wirtschaftsflächen 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01168-10)

Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lag folgende Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck vor:

zu TOP 11.3
Masterplan Wirtschaftsflächen 2010
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01168-10)

Die Bezirksvertretung Aplerbeck spricht sich mit 17 Ja-Stimmen bei 1 Enthaltung dagegen aus, die Fläche Buddenacker entsprechend der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Größe von 18 ha als Gewerbefläche zu entwickeln. Sie besteht darauf, dass die Fläche, wie von ihr bereits beschlossen, auf 9 ha begrenzt bleibt, da bei einer größeren Gewerbefläche der Quellverkehr das Straßennetz, auch im Stadtbezirk Aplerbeck, unzumutbar belasten würde.

Die Bezirksvertretung Aplerbeck empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund einstimmig, den „Masterplan Wirtschaftsflächen 2010“ zur Kenntnis zu nehmen und mit folgender Änderung zu 1.zu beschließen:


1. die Fläche Buddenacker entsprechend der im Flächennutzungsplan (FNP) ausgewiesenen Größe von 9 ha als Gewerbefläche zu entwickeln,
2. für den Bereich Osterschleppweg einschließlich der Fläche Asseln-Süd die Planung für die Umwidmung als gewerbliche Baufläche vorzubereiten.
3. für die Fläche Groppenbruch die Planung für ein interkommunales Gewerbegebiet vorzubereiten.


Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) gibt an, dass sich seine Fraktion wegen weiteren Beratungsbedarfs in dieser Sitzung enthalten werde.

Herr Harnisch (SPD) erklärt, dass seine Fraktion mehrheitlich für die Vorlage und gegen die Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck votieren werde. Auch der unter TOP 4.6 zu behandelnden Vorlage werde seine Fraktion mehrheitlich zustimmen.

Herr Kowalewski (Die Linke) signalisiert die Ablehnung seiner Fraktion.

Herr Pisula (CDU) erklärt, dass seine Fraktion der Vorlage zustimmen werde.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) äußert, dass seine Fraktion in der geplanten Maßnahme keine gute Entwicklung sehe. Hier finde Freiflächenverbrauch im großen Umfang statt.

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) begrüßt die geplante Entwicklung der Gewerbefläche und verbindet damit seine Hoffnung auf weitere Arbeitsplätze in der Stadt Dortmund.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lehnt die Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Stimme der Fraktion Die Linke und die Stimme des Herrn Spieß bei Enthaltung der Fraktion FDP/Bürgerliste ab.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt, mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Stimme der Fraktion Die Linke und die Stimme des Herrn Spieß bei Enthaltung der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den „Masterplan Wirtschaftsflächen 2010“ zur Kenntnis und beschließt:

1. die Fläche Buddenacker entsprechend der im Flächennutzungsplan (FNP) ausgewiesenen Größe von 18 ha als Gewerbefläche zu entwickeln,
2. für den Bereich Osterschleppweg einschließlich der Fläche Asseln-Süd die Planung für die Umwidmung als gewerbliche Baufläche vorzubereiten.
3. für die Fläche Groppenbruch die Planung für ein interkommunales Gewerbegebiet vorzubereiten.

zu TOP 4.6
Entwicklung von gewerblichen Flächen im Flughafenumfeld
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01259-10)

- Keine Wortmeldung -

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt, mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Stimme der Fraktion Die Linke und die Stimme des Herrn Spieß bei Enthaltung der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Die Planungsverwaltung wird beauftragt, die notwendigen planerischen Schritte einzuleiten, um die Flächen zwischen dem bestehenden GE-Gebiet Wickede-Süd und dem B-Plan-Bereich Br 174 –Asseln Süd- einer gewerblichen Nutzung zuzuführen. Ebenfalls soll die Realisierung des B-Planes Br.174 vorangetrieben werden.

zu TOP 4.7
Stadtbahn Rhein-Ruhr in Dortmund
Ausführungsbeschluss Baulos 75 - niveaufreie Ausfädelung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01375-10)

Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lag folgender Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vor:

Die Fraktion Bündnis 90 /DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Dortmund bitten um Beratung und Beschlussfassung des folgenden Antrags:

Die Ausschüsse für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien und Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfehlen dem Rat der Stadt Dortmund, die Maßnahme „niveaufreie Ausfädelung der Marsbruchstraße“ nicht weiter zu verfolgen und entsprechende Bauausführungsbeschlüsse bis auf weiteres zurückzustellen. Im Zusammenhang mit der Notwendigkeit zur Reduzierung des Kreditrahmens für Investitionsmaßnahmen und der Zahlungsverpflichtungen aus bereits vertraglich gebundenen Maßnahmen sind die verbliebenen minimalen finanzielle Investitionsspielräume stattdessen auf die Bereiche Jugend, Schule und Bildung zu konzentrieren.

Weiter lag dem Ausschuss folgende Empfehlung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien vor:

zu TOP 8.1
Stadtbahn Rhein-Ruhr in Dortmund
Ausführungsbeschluss Baulos 75 - niveaufreie Ausfädelung der Stadtbahn in die Marsbruchstraße
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01375-10)

Es liegt vor:
- Empfehlung aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck vom 22.06.2010
- Zusatz-/Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache Nr. 01375-10-E1)

Folgende Empfehlung aus der Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck vom 22.06.2010 liegt vor:

„Die Bezirksvertretung Aplerbeck bekräftigt nochmals einstimmig ihren Beschluss, eine planungsrechtlich gesicherte Fläche als öffentlichen Parkplatz im Bereich der Marsbruchstraße vor der B 1 für 50 – 70 Parkplätze festzusetzen, um die Parkplätze als Park-&Ride-Parkplätze nutzen zu können. Der Bedarf für diesen Park-& Ride-Parkplatz an der Marsbruchstraße ist gegeben, da in unmittelbarer Nähe keine ausreichenden Parkplätze vorhanden sind. Sowohl der Parkplatz an der Westendorfstraße als auch der Park-&Ride-Parkplatz an der Marsbruchstraße sind jetzt schon voll ausgenutzt.

Die Bezirksvertretung Aplerbeck empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund einstimmig
mit o. g. Ergänzung, den Bau der niveaufreien Ausfädelung der Stadtbahnstrecke 82 aus dem Mittelstreifen des Westfalendamm (B1) in die Marsbruchstraße als Kreuzungsmaßnahme im Zusammenhang mit dem 6-streifigen Ausbau der A40 sowie als ÖPNV Maßnahme, vorbehaltlich der Mitfinanzierung durch die Kreuzungsbeteiligten und den Zuwendungsgeber, zu beschließen.“

Folgender Zusatz-/Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache Nr. 01375-10-E1) liegt vor:

Die Ausschüsse für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien und Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfehlen dem Rat der Stadt Dortmund, die Maßnahme
„niveaufreie Ausfädelung der Marsbruchstraße“ nicht weiter zu verfolgen und entsprechende
Bauausführungsbeschlüsse bis auf weiteres zurückzustellen. Im Zusammenhang
mit der Notwendigkeit zur Reduzierung des Kreditrahmens für Investitionsmaßnahmen
und der Zahlungsverpflichtungen aus bereits vertraglich gebundenen Maßnahmen sind die
verbliebenen minimalen finanzielle Investitionsspielräume stattdessen auf die Bereiche
Jugend, Schule und Bildung zu konzentrieren.“

Herr Schließler informiert darüber, dass auf Seite 5 der Anlage 1 (zu Punkt 4., 3. Absatz) die Bezeichnung der Baukosten der Maßnahme in Höhe von 33,9 Mio. € brutto zu ersetzen ist durch netto. Die erforderliche Korrektur erschließt sich auch aus den im weiteren dargestellten Auswirkungen auf den Finanz- und Ergebnisplan des Stadtbahnbauamtes.

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien gibt die Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck als Prüfauftrag an die Verwaltung weiter.

Der Zusatz-/Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache Nr. 01375-10-E1) wird mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke bei Enthaltung des Ratsmitgliedes Uwe Tietz abgelehnt.

Der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie gegen die Stimmen der Fraktion Die Linke bei Enthaltung des Ratsmitgliedes Uwe Tietz den nachfolgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bau der niveaufreien Ausfädelung der
Stadtbahnstrecke 82 aus dem Mittelstreifen des Westfalendamm (B1) in die Marsbruchstraße
als Kreuzungsmaßnahme im Zusammenhang mit dem 6-streifigen Ausbau der A40 sowie als
ÖPNV Maßnahme, vorbehaltlich der Mitfinanzierung durch die Kreuzungsbeteiligten und den
Zuwendungsgeber

Frau Starke (SPD) bezieht sich auf die Vorlage und fragt nach, ob für die noch anzukaufenden Flächen die Höhe der Kosten konkreter benannt werden könnten.

Herr Staschik (Fachbereichsleitung Liegenschaftsamt) erklärt, er könne zwar keine genaue Summe nennen, man könne aber davon ausgehen, dass die Kosten beherrschbar seien.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) erläutert den Antrag seiner Fraktion und bittet den Ausschuss, diesen zu beschließen.

Herr Rettstadt (FDP/Bürgerliste) begrüßt die Verwaltungsvorlage und verweist auf die derzeit bestehenden Gefahren. Den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen werde seine Fraktion ablehnen.

Herr Pisula (CDU) erklärt, dass die geplante Maßnahme Teil eines Gesamtplanes sei, der der Erschließung der Flächen der Stadtkrone Ost diene. Seine Fraktion werde der Vorlage zustimmen und die Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck und den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ablehnen.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lehnt den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die Stimme der Fraktion Die Linke ab.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat der Stadt mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die Stimme der Fraktion Die Linke unter Einbeziehung der Empfehlung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien, folgenden Beschluss zu fassen:

Beschluss
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bau der niveaufreien Ausfädelung der Stadtbahnstrecke 82 aus dem Mittelstreifen des Westfalendamm (B1) in die Marsbruchstraße als Kreuzungsmaßnahme im Zusammenhang mit dem 6-streifigen Ausbau der A40 sowie als ÖPNV Maßnahme, vorbehaltlich der Mitfinanzierung durch die Kreuzungsbeteiligten und den Zuwendungsgeber.

zu TOP 4.8
Beendigung des Bebauungsplanverfahrens Ap 211 - Sölder Waldstraße
Empfehlung: Bezirksvertretung Aplerbeck aus der öffentlichen Sitzung vom 05.05.2010
(Drucksache Nr.: 00974-10)

Dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften lag zu diesem Tagesordnungspunkt folgende Empfehlung der Bezirksvertretung Aplerbeck vor:

Die Bezirksvertretung Aplerbeck fordert die Verwaltung mit 13 Ja-Stimmen bei 6 Enthaltungen auf, das momentan ruhende Bebauungsplanverfahren Ap 211 – Sölder Waldstraße zu beenden und von Planungen zur Bebauung der Fläche Abstand zu nehmen.
Auf Grund der demografischen Entwicklung besteht kein Bedarf an weiteren Bauflächen im Dortmunder Süden. In den Ortsteilen Sölde, Sölderholz und Lichtendorf verkauften sich Baugrundstücke in der letzten Zeit eher schleppend. Im Bestand ist ein steigender Leerstand festzustellen.
Die Tatsache, dass Alternativen wie z. B. Phoenixsee, Hohenbuschei vorhanden sind, die eine große Anzahl von Baugrundstücken ausweisen, rechtfertigt es nicht mehr ökologisch wertvollen, zusammenhängenden Freiraum zugunsten von Wohnbebauung umzuwandeln.

Weiter lag dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften zu diesem Tagesordnungspunkt und zum Tagesordnungspunkt 4.9 folgende Stellungnahme der Verwaltung vor

An die Mitglieder
- der Bezirksvertretung Aplerbeck,
- des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung,
Wohnen und Immobilien sowie
- des Ausschusses für Finanzen,
Beteiligungen und Liegenschaften
17. Juni 2010
Bebauungsplan-Verfahren Ap 162n -Tulpenstraße- und Ap 211 - Sölder Waldstraße -
hier: Stellungnahme der Verwaltung zu den Beschlüssen der Bezirksvertretung
Aplerbeck vom 05.05.2010 (Drucksache Nr. 00973-10 und 00974-10)

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bezirksvertretung Aplerbeck hat in ihrer Sitzung am 05.05.2010 zwei Beschlüsse zu o.g. Bebauungsplan-Verfahren gefasst und damit die Verwaltung aufgefordert,
 das momentan in der Offenlegung (Anmerkung: frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung) befindliche Bebauungsplan-Verfahren Ap 162n -Tulpenstraße- zu beenden und von Planungen zur Bebauung der Fläche Abstand zu nehmen,
 das momentan ruhende Bebauungsplan-Verfahren Ap 211 - Sölder Waldstraße – zu beenden und von den Planungen zur Bebauung der Fläche Abstand zu nehmen.
Als Begründung wird angeführt, dass aufgrund der demografischen Entwicklung kein Bedarf mehr an weiteren Bauflächen im Dortmunder Süden bestünde. In den Ortsteilen Sölde, Sölderholz und Lichtendorf verkauften sich die Baugrundstücke in der letzten Zeit eher schleppend. Im Bestand sei steigender Leerstand festzustellen. Die Tatsache, dass Alternativen wie z.B. PHOENIX See oder Hohenbuschei mit einer hohen Anzahl von Wohneinheiten vorhanden seien, rechtfertige es nicht mehr, ökologisch wertvollen, zusammenhängenden Freiraum zugunsten von Wohnbebauung umzuwandeln.
Diese Beschlüsse haben zu einer Befassung durch das Liegenschaftsamt sowie das
Stadtplanungs- und Bauordnungsamt geführt. Es ist Folgendes auszuführen:
Der Bebauungsplan Ap 162 -Tulpenstraße- wurde am 08.06.2006 vom Rat der Stadt
Dortmund als Satzung beschlossen. Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) hat diesen Bebauungsplan im Rahmen einer Normenkontrollklage am 11.12.2008 für unwirksam erklärt. Insgesamt hat das OVG die städtebauliche Planung und den konstruktiven Umgang mit den Anregungen und Bedenken im Hinblick auf den städtebaulichen Entwurf sehr positiv gewertet. Es hat den Bebauungsplan jedoch letztlich verworfen, weil nach Auffassung des Gerichtes die Immissionsbelastung -hervorgerufen durch die Verkehre auf der Tulpenstraße selbst- nicht ausreichend betrachtet worden sind. Dieser Aspekt wird im derzeit laufenden Verfahren nachgebessert.
Für den Bebauungsplan Ap 162 wurde bereits mit dem Offenlegungsbeschluss im ersten Verfahren ein Umlegungsverfahren eingeleitet, da der ungünstige Zuschnitt der einzelnen Grundstücke sowie die Eigentumsverhältnisse eine den Festsetzungen entsprechende Umsetzung der Planung nicht zuließen. Durch die Nichtigkeit des Bebauungsplanes sind dem Umlegungsverfahren die Verfahrensvoraussetzungen entzogen worden. Erst wenn die Planungsinhalte des Bebauungsplanes Ap 162n feststehen, kann über das weitere Vorgehen im Umlegungsverfahren entschieden werden. Im Rahmen der Umlegung wurden im Bereich des Bebauungsplanes Ap 162 –Tulpenstraße durch das Sondervermögen Grundstücke von Privaten in einer Größenordnung von ca. 615.000,-- € angekauft. Dies geschah unter anderem auch im Vertrauen auf die bisherigen Empfehlungen und positiven politischen Beschlüsse. Sollte das Verfahren nicht weitergeführt werden, muss der Haushalt dem Sondervermögen diese Grundstückskosten und die bisher geleisteten Entwicklungskosten ausgleichen. Gleiches gilt für die Flächen des Sondervermögens im Bereich des Ap 211 – Sölder Waldstraße -, die aufgrund der langen Entwicklungszeit bereits einmal erheblich abgewertet wurden. Die Auffassung der Bezirksvertretung Aplerbeck zur Vermarktbarkeit von Baugrundstücken in den Ortsteilen Sölde, Sölderholz und Lichtendorf wird seitens der Liegenschaftsverwaltung nicht geteilt. Die in diesen Bereichen liegenden ehemaligen städtischen Grundstücke am Schwarzerlenweg und an der Bodieckstraße beispielsweise wurden sehr zügig veräußert. Von den derzeit beim Amt für Liegenschaften Immobilienentwicklung 573 registrierten bauwilligen Interessenten fragen ca. ein Drittel den Bereich Dortmund Süd-Ost nach. Weiterhin liegen hier konkrete Nachfragen zum Bereich Tulpenstraße vor, die immer wieder
vertröstet werden müssen. Des Weiteren muss die deutlich ausgeprägte Ortsteilbindung von Kaufinteressenten realistisch betrachtet werden. Grundstücke in Brackel oder Hörde können die Nachfragesituation von Bauwilligen im südöstlichen Stadtgebiet nur sehr eingeschränkt befriedigen. Die Verwaltung empfiehlt deshalb, das Bebauungsplan-Verfahren Ap 162n –Tulpenstraßefortzuführen und zur Rechtskraft zu bringen. In Abhängigkeit von der Bedarfs- und Vermarktungssituation soll dann entschieden werden, inwieweit im Anschluss das Verfahren Ap 211 - Sölder Waldstraße - fortgesetzt wird. Bis zu dieser Entscheidung hat der Aufstellungsbeschluss Bestand.

Mit freundlichen Grüßen
Ullrich Sierau

Herr Reppin (CDU) äußert seine Vermutung, dass bei Aufhebung von Bebauungsplänen ein großer Abschreibungsverlust für das in diesem Fall betroffene Sondervermögen zu erwarten sei. Er bittet die Verwaltung um Aufklärung, in welcher Höhe dies zu erwarten sei.

Herr Schneider (Bereichsleitung Liegenschaftsamt) beziffert den Bilanzverlust ohne die mittlerweile aufgelaufenen Kosten für die Bebauungspläne Ap 162n und Ap 211 auf ca. 9,5 Mio. €. Die wäre ein Fiasko für das Sondervermögen.

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) merkt an, dass der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien die Angelegenheit auf seine Sitzung nach der Sommerpause vertagt habe. Herr Krüger schlägt vor, diesem Beispiel zu folgen.

Herr Harnisch (SPD) erklärt, dass der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien die Angelegenheit unter planerischen Aspekten behandle. Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften habe konzentriere sich dagegen schwerpunktmäßig auf die finanziellen Aspekte und könne unter diesen Aspekten durchaus bereits jetzt eine Empfehlung abgeben.

Herr Rettstadt (FDP) äußert seine Meinung, dass man die Angelegenheit bei einem solchen Betrag nicht länger hinausschieben solle.

Herr Reppin (CDU) schließt sich der Meinung von Herrn Rettstadt an. Man habe bei der Haushaltsplanaufstellung große Probleme und es könne nicht sein, dass quasi mit einem Federstrich durch die Aufhebung von Bebauungsplänen, die im übrigen mehrheitlich beschlossen wurden, ein Bilanzverlust von annähernd 10 Mio. € entstehe.

Nach weiterer Diskussion verschiebt der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften die weitere Behandlung dieses Tagesordnungspunktes und des Tagesordnungspunkte 4.9 in die nächste Sitzung.

zu TOP 4.9
Beendigung des Bebauungsplanverfahrens Ap 162n - Tulpenstraße
Empfehlung: Bezirksvertretung Aplerbeck aus der öffentlichen Sitzung vom 05.05.2010

(Drucksache Nr.: 00973-10)

- Auf TOP 4.8 wird verwiesen -

zu TOP 4.10
Fahrbahnerneuerung OWIIIa - Mallinckrodtstraße (stadteinwärts)
Beschluss
(Drucksache Nr.: 01447-10)

- Keine Wortmeldung -

Beschluss
Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften beschließt einstimmig die Maßnahme Fahrbahnerneuerung OWIIIa – Mallinckrodtstraße (stadteinwärts) mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 390.000 Euro.

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt aus der bestehenden Investitionsfinanzstelle 66_01202014004 – Abrechnungsfähige Maßnahmen. Für die verwaltungsmäßige Abwicklung wurde die Investitionsfinanzstelle 66U01202014353 – Fahrbahnerneuerung OWIIIa – Mallinckrodtstraße (stadteinwärts) – eingerichtet.

Folgende Auszahlung ist vorgesehen:

Haushaltsjahr 2010: 390.000 Euro

Die Investition bedingt eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung in Höhe von 11.835 Euro.

zu TOP 4.11
Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund-Eving
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01534-10)

Herr Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) bittet, die Behandlung des Punktes in die nächste Sitzung zu verschieben.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften verschiebt die Behandlung dieses Tagesordnungspunktes in die nächste Sitzung.

Beschluss
Der Rat der Stadt beschließt eine Budgetbereitstellung in Höhe von 835.000 € gem. § 83 GO NRW für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund- Eving.


zu TOP 4.12
PHOENIX See
- Übertragung des Eigentums am künftigen PHOENIX See an die Stadt Dortmund
- Übernahme des Betriebs und der Unterhaltung des PHOENIX Sees durch die Stadt Dortmund, Investitions- und Bewirtschaftungskosten

Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01647-10)
- Keine Wortmeldung -

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften verschiebt die Behandlung dieses Tagesordnungspunktes in die nächste Sitzung.

5. Sondervermögen

zu TOP 5.1
Bericht für das Jahr 2009 und erster Quartalsbericht für das Jahr 2010 des Deponiesondervermögen der Stadt Dortmund
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 00893-10)

- Keine Wortmeldung –

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften nimmt den Jahresbericht 2009 und den 1. Quartalsbericht des Deponiesondervermögen der Stadt Dortmund zur Kenntnis.

zu TOP 5.2
Sondervermögen "Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund" -
Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2009
Beschluss/Empfehlung
(Drucksache Nr.: 01361-10)

- Keine Wortmeldung –

Beschluss
Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften fasst gemäß § 7 Abs. 3 Buchstabe h der Betriebssatzung des Sondervermögens „Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund“ einstimmig folgenden Beschluss:

Die Betriebsleitung des Sondervermögens „Grundstücks- und Vermögens-
Verwaltungsfonds Dortmund“ wird entlastet.

Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften empfiehlt dem Rat einstimmig, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Dortmund fasst gemäß § 6 Abs. 1 Buchstaben d und e der Betriebssatzung des Sondervermögens „Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund“ folgende Beschlüsse:
1. Der Jahresabschluss des Sondervermögens „ Grundstücks- und
Vermögensverwaltungsfonds Dortmund“ zum 31.12.2009 abschließend
mit einer Bilanzsumme von 287.047.615,65 EUR und einem Jahresfehl-
betrag in Höhe von 2.402.196,68 EUR sowie der Lagebericht 2009 werden
festgestellt.
2. Der Jahresfehlbetrag 2009 wird auf neue Rechnung vorgetragen und erhöht den vorhandenen Verlustvortrag aus den Vorjahren auf 8.003.077,96 EUR.

3. Der Betriebsausschuss wird entlastet.

6. Sonstiges

zu TOP 6.1
IT-Ausstattung in den kommenden Haushaltsjahren
Stellungnahme der Verwaltung
(Drucksache Nr.: 01110-10-E2)

Die schriftliche Stellungnahme der Verwaltung hat vorgelegen. Die Sache ist damit erledigt.






Monegel
Harnisch
Bredensteffen
Vorsitzender
Ratsmitglied
Schriftführer

Anlage:
(Siehe angehängte Datei: Managementbericht 2 2010, AFBL 25.06.2010.pdf)