Niederschrift

über die 6. Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch


am 05.03.2013
im Sitzungssaal, Bezirksverwaltungsstelle Hombruch,
Domänenstr. 1, 44225 Dortmund



(öffentlich)

Sitzungsdauer: 14:30 - 18:25 Uhr


Anwesend:

a) Stimmberechtigte Mitglieder:

CDU


Antje Griesbach
Hans-Jürgen Grotjahn
Guido Preuss ab 14:35 Uhr, zu TOP 1.4
Hans Semmler, Bezirksbürgermeister
Ursula Steden
Rose-Marie Wille

SPD


Inge Albrecht-Winterhoff
Markus Demtröder
Michael Meurer
Detlef Schroeder
Volker Schultebraucks
Ulrich Steinmann, stellv. Bezirksbürgermeister
Michael Twardon

Bündnis90/DIE GRÜNEN


Barbara Brunsing
Oliver Körting
Susanne Lohse
Wilfried Rupflin

FDP


Dietmar Behm

An der Sitzung nahmen nicht teil:
Christian John Peter Podszuk, CDU

b) Mitglieder ohne Stimmrecht:

Mitglieder des Rates

Detlef Münch, FBI



c) Verwaltung

Annette Kulozik, Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund –
Geschäftsbereich Parkanlagen zu TOP 3.1
Kurt Pommerenke, Konsultationskreis Energieeffizienz und Klimaschutz zu TOP 3.2
Dr. Frank Brandstätter, Geschäftsbereichsleiter Zoo Dortmund zu TOP 4.1
Oliver Gernhardt, Jugendamt zu TOP 9.1

Silvia Hollmann-Schiek 33/Hom-BV
Christian Nähle 33/Hom-BV
Friedhelm Borgstädt 33/1 – Zentrale Dienste

d) Gäste

Vorsitzende des TierSchutzVereins Groß-Dortmund e.V. zu TOP 4.1




























Veröffentlichte Tagesordnung:

1. Regularien

1.1 Benennung eines BV-Mitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

1.2 Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW

1.3 Einführung und Verpflichtung eines Mitgliedes der Bezirksvertretung

1.4 Feststellung der Tagesordnung

1.5 Genehmigung der Niederschrift über die 5. Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch vom 29.01.2013

2. Einwohnerfragestunde (jeweils maximal 30 Minuten - gegen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr)

3. Berichterstattung

3.1 Sachstandsbericht Wegesanierung im Rombergpark
-Berichterstattung durch die Leiterin der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund - Geschäftsbereich Parkanlagen - und den Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark-
(siehe Beschluss zu TOP 13.2 der 4. Sitzung der BV-Hombruch vom 04.12.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08519-12-E1)

3.2 Örtliche Potenziale Ladeinfrastruktur E-Mobilität im Rahmen des Projektes metropol-E
-Berichterstattung durch eine Vertreterin des Lenkungskreises Elektromobilität-
(siehe Beschluss zu TOP 11.1 der 24. Sitzung der BV Hombruch vom 08.05.2012 zur Vorlage vom Lenkungskreis Elektromobilität vom 28.02.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 06625-12)

4. Anregungen und Beschwerden (Eingaben)

4.1 Bauvorhaben: Erweiterung des Erdmännchengeheges im Zoo Dortmund
-Vorstellung der Baumaßnahme durch die Vorsitzende des TierSchutzVereins Groß-Dortmund e.V. und den Direktor des Dortmunder Zoos-
Eingabe des TierSchutzVereins Groß-Dortmund e.V. vom 04.02.2013
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09170-13)

4.2 Perfektionierung der Bushaltestelle "Am Hedreisch" in Fahrtrichtung Eichlinghofen
-Zwischenmitteilung der Tiefbauverwaltung vom 25.01.2013 zur Eingabe des Ev. Altenzentrums Fritz-Heuner Heim (Diakonische Altenhilfe Dortmund und Lünen gemeinnützige GmbH) vom 31.10.2012-
(siehe Beschluss zu TOP 4.3 der 4. Sitzung der BV-Hombruch vom 04.12.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08524-12-E1)



4.3 Verkehrssituation der Straße Friedland 3
- Mitteilung Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zur Eingabe vom 17.06.2012-
(siehe Beschluss zu TOP 4.3 der 2. Sitzung der BV-Hombruch vom 02.10.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07748-12-E1)

4.4 Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für die Straßen "Schönaustraße" und "Am Talenberg"
- hier: Ergebnisse der Einwohnerinformationsveranstaltung zur Eingabe aus der Bürgerschaft vom 15.05.2012 -
(siehe Beschluss zu TOP 4.5 der 2. Sitzung der BV-Hombruch vom 02.10.2012)
Beschluss
(Drucksache Nr.: 07369-12)

5. Finanzen und Liegenschaften

5.1 Vergabe von Grundstücken für den Ausbau von Betreuungsplätzen
-Vorlage des Fachbereichs für Liegenschaften vom 12.02.2013-
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08799-13)

5.2 Nutzung des Grundstücks An der Witwe/An der Teithe für eine Tageseinrichtung für Kinder (TEK)
-Vorlage des Fachbereichs Liegenschaften und vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes vom 19.02.2013-
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08929-13)

5.3 Jahresabschlussbericht 2012 über den Umsetzungsstand der BV-Maßnahmen und die Verwendung der Finanzmittel
- Vorlage der Bürgerdienste vom 19.03.2013-
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09162-13)

5.4 Haushaltsmittel 2013 der Bezirksvertretung Hombruch
hier: Belegung der Haushaltsmittel mit Maßnahmen
Beschluss

6. Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung - unbesetzt

7. Schulen

7.1 Sachstandsbericht zum Anmeldeverfahren 2013/14 an den Grundschulen
-Vorlage des Schulverwaltungsamtes vom 29.01.2013-
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08815-13)

8. Kultur, Sport und Freizeit - unbesetzt





9. Kinder und Jugend

9.1 Konzeption für den Bereich Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes
-Vorlage des Jugendamtes vom 15.01.2013-
-Berichterstattung durch die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung des Stadtbezirkes Dortmund-Hombruch-
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08129-12)

Beschluss der Bezirksvertretung Hombruch zu TOP 9.2 der 2. Sitzung vom 02.10.2012 zur Konzeption für den Bereich Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08129-12-E4)

10. Soziales, Familie und Gesundheit - unbesetzt

11. Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien

11.1 Masterplan Wirtschaftsflächen - Zwischenbericht 2012
-Vorlage der Wirtschaftsförderung vom 15.01.2013-
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08173-12)

11.2 Kanalerneuerung Dahmsfeldstraße
-Vorlage des Tiefbauamtes vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 07656-12)

12. Personal und Organisation - unbesetzt

13. Mitteilungen

13.1 Baumfällanträge des Tiefbauamtes, Technische Dienste Grün / Straße von Januar 2013
- Acer pseudoplatanus (Bergahorn), Stockumerstraße, Verkehrsinsel Abschnitt 1 Nr. 13, Morschungen Kronengerüst (erhöhte Bruchgefahr)
- Acer pseudoplatanu (Bergahorn), Stockumerstraße, Verkehrsinsel Abschnitt 1 Nr. 31, Morschungen Kronengerüst (erhöhte Bruchgefahr) und Absterben der Krone
- Platanus acerifolia (Platane), Lehnertweg, Straßenbaum Abschnitt 1 Nr. 8, Morschungen Stamm (erhöhte Bruchgefahr) und Pilzbefall
- Acer platanoides (Ahorn), Rahmkesweg, Straßenbaum, Morschungen Stamm (erhöhte Bruchgefahr)
- Acer pseudoplataunus (Ahorn), Eichlinghofer Straße, Straßenbaum Abschnitt 1 Nr. 3, Morschungen Stamm (erhöhte Bruchgefahr)
- Trompetenbaum, Menglinghauser Straße 23, Halle, Baum abgestorben
- Betula (Birke), Menglinghauser Straße 23, Feld 1, Morschungen und Faulstellen
- Erle, Menglinghauser Straße 23, Feld 1, Morschungen, Faulstellen und Triebspitzendürre
- Birke, Menglinghauser Straße 23, Feld 5a, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten)
- Ahorn, Menglinghauser Straße 23, Feld 18, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten) und Triebspitzendürre
- Buche, Menglinghauser Straße 23, Parkplatz Kortenstr., Triebspitzendürre
- Eiche, Menglinghauser Straße 23, Feld 18
- Sorbus Acer, Acer sa., Acer cam, Grundschule Löttringhauser Straße, Nr. 7 und Nr. 48, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten), Morschungen und Faulstellen
- Acer pseudoplatanus, KGA/GRA Am Segen, Abs. 10 Nr. 15, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen

- Larix decidua, KGA/GRA Am Segen, Abs. 6, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig
- Betula pendula, KGA/GRA Am Segen, Abs. 6, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig
- Betula pendula, KGA/GRA Am Segen, Abs. 8, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig
- Malus, KGA/GRA Am Segen, Abs. 8, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig

Die Unterlagen befinden sich zur Einsicht in der Geschäftsstelle der Bezirksvertretung Hombruch.
Kenntnisnahme

13.2 Widmung von Straßen in Dortmund-Brünninghausen
hier: Generationenweg nebst Verbindungsweg
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09175-13)

14. Anträge und Anfragen

14.1 Verkehrssituation an der Kreuzung Hagener Str./Ardeystr./Am Rombergpark/Stockumer Str.
-Antrag der CDU-Fraktion vom 13.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09155-13)

14.2 Errichtung einer Reithalle mit abgeschlepptem Stalltrakt auf dem Ponyhof
-Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09273-13)

14.3 Überwachung des ruhenden Verkehrs im Bereich des Rombergparks
-Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09205-13)

15. Abschlussberichte/Sachstandsberichte zu Anträge und Anfragen

15.1 Zusätzliche Parkflächen im Bereich Karlsbader Straße/Aussigring
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zum Antrag der CDU-Fraktion, der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN-
(siehe Beschluss zu TOP 13.15 der 24. Sitzung der BV-Hombruch vom 08.05.2012)
Beschluss
(Drucksache Nr.: 05075-11-E3)




15.2 Verlegung der Bushaltestelle Gablonzstraße / Harkortstraße
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09212-13)

15.3 Pflege des Großholthauser Friedhofes
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 17.01.2013-
(siehe Beschluss zu TOP 13.2 der 4. Sitzung der BV-Hombruch zum Antrag der CDU-Fraktion vom 10.12.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08513-12-E1)

15.4 Gehweginstandsetzung Kreuzung Hagener Straße - Bozener Straße
(siehe Beschluss zu TOP 13.2 der 3. Sitzung der BV-Hombruch vom 06.11.2012 zum Antrag der SPD-Fraktion vom 16.10.2012;
hier: Abschlussbericht des Tiefbauamtes vom 24.01.2013)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08230-12-E1)

15.5 Beseitigung der alten Trauerhalle auf dem Großholthauser Friedhof
(siehe Beschluss zu TOP 13.3 der 4. Sitzung der BV-Hombruch zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 10.11.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08512-12-E1)

15.6 Fahrbahnmarkierungen zur Erleichterung des Linksabbiegens von der Zillerstraße in die Hagener Straße
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 04.01.2013-
(siehe Beschluss zu TOP 14.12 der 5. Sitzung der BV-Hombruch vom 29.01.2013)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08827-13-E1)

15.7 Führung der Radwege im Gesamtbereich Kreuzung Pieper
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 12.11.2011-
(siehe Beschluss zu TOP 13.3 der 21. Sitzung der BV-Hombruch vom 29.11.2011)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 05876-11-E3)

15.8 Verunreinigung des Rüpingbaches im Herbst 2012 unterhalb der Straße "An der Palmweide"
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 06.01.2013-
(siehe Beschluss zu TOP 14.13 der 5. Sitzung der BV-Hombruch vom 29.01.2013)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08865-13-E1)






Der Bezirksbürgermeister Herr Semmler eröffnet die Sitzung der Bezirksvertretung Dortmund-Hombruch.

1. Regularien

zu TOP 1.1
Benennung eines BV-Mitgliedes zur Mitunterzeichnung der Niederschrift

Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wird Herr Körting einstimmig benannt.

zu TOP 1.2
Hinweis auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW

Der Vorsitzende weist auf das Mitwirkungsverbot gem. §§ 31 und 43 Abs. 2 GO NRW hin und bittet, dieses zu beachten, sofern es im Einzelfall zutreffen sollte.

zu TOP 1.3
Einführung und Verpflichtung eines Mitgliedes der Bezirksvertretung

Herr Bezirksbürgermeister Semmler gibt bekannt, dass Frau Antje Greisbach als Nachfolgerin für Herrn Ralf Poggemeier für die CDU in die Bezirksvertretung Hombruch nachrückt.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler führt das neue Mitglied entsprechend der Regelung
des § 67 Abs. 3 der Gemeindeordnung NRW in sein Amt ein und verpflichtet sie in feierlicher Form per Handschlag zur gesetzmäßigen und gewissenhaften Wahrnehmung ihrer Aufgaben.

zu TOP 1.4
Feststellung der Tagesordnung

Herr Bezirksbürgermeister Semmler schlägt Folgendes vor:

1. Ergänzung der Tagesordnung
Unter TOP 4.4 wird das „Ergebnisprotokoll der Einwohnerinformationsveranstaltung in Schönau“ vom 21.02.2013 behandelt.

2. Vorziehen von Tagesordnungspunkten
Der Tagesordnungspunkt 9.1 „Konzeption für den Bereich Kinder- und Jugendförderung“ wird vorgezogen sobald die Sachverständigen eintreffen.

3. Berichterstattungen
· Zum Tagesordnungspunkt 3.1 wird Frau Kulozik erwartet.
· Zum Tagesordnungspunkt 3.2 wird Herr Kurt Pommerenke erwartet.
· Zum Tagesordnungspunkt 4.1 werden Frau Scheffer und Herr Dr. Brandstätter erwartet.
· Zum Tagesordnungspunkt 9.1 wird Herr Oliver Gernhardt erwartet.

Die Tagesordnung wird unter Einbeziehung der oben aufgeführten Punkte einstimmig gebilligt.
zu TOP 1.5
Genehmigung der Niederschrift über die 5. Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch vom 29.01.2013

Die Niederschrift über die 5. Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch vom 29.01.2013 wird einstimmig genehmigt.

2. Einwohnerfragestunde (jeweils maximal 30 Minuten - gegen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr)

zu TOP 2.1
Einwohnerfragestunde: Verkehrsregelung für die Straßen "Schönaustraße" und "Am Talenberg" in DO-Schönau (s. TOP 4.4 der Sitzung)
(Drucksache Nr.: 09391-13-E1)

Ein Einwohner bezieht sich auf TOP 4.4 „Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für die Schönaustraße und die Straße Am Talenberg“.

Aus seiner Sicht müsse Folgendes berücksichtigt werden:
- Die Sicherheit der Kinder muss gewährleistet sein.
- Das erhöhte Aufkommen von Kraftfahrzeugen. In heutiger Zeit verfügen die Haushalte im Durchschnitt über 1,5 Kraftfahrzeuge. Dies sei früher nicht so gewesen.

Aus seiner Sicht könne eine verkehrsberuhigte Zone allen gerecht werden.

Antwort:
Herr Bezirksbürgermeister Semmler verweist auf die Behandlung der Thematik unter TOP 4.4 der Sitzung.

zu TOP 2.2
Einwohnerfragestunde: Botanischer Garten Rombergpark
(Drucksache Nr.: 09391-13-E2)

Ein Einwohner stellt die Vorzüge des „Schmuckstückes“ Botanischen Gartens Rombergpark ausführlich dar. Er bittet die BV-Hombruch, sich bei der Verwaltung und dem Rat der Stadt Dortmund dafür einzusetzen, dass die Stelle des aus Altersgründen im nächsten Jahr ausscheidenden Leiters wieder besetzt wird. Die wissenschaftliche Arbeit der Leitung sollte nicht unterbrochen werden.

Antwort
Herr Bezirksbürgermeister Semmler erklärt, dass die Wiederbesetzung dieser Position nicht im Zuständigkeitsbereich der BV-Hombruch liegen würde. Eine Ausschreibung der Stelle mehr als ein Jahr vorher sei seines Wissens nicht möglich. Er könne sich nicht vorstellen, dass die Stelle nicht wiederbesetzt wird. Soweit dies rechtlich möglich sei, werde er ihn über die Entwicklung informieren.

zu TOP 2.3
Einwohnerfragestunde: Perfektionierung der Bushaltestelle "Am Hedreisch" in Fahrtrichtung Eichlinghofen (s. TOP 4.2 der Sitzung)
(Drucksache Nr.: 09391-13-E3)

Eine Einwohnerin bezieht sich auf TOP 4.2 „ Perfektionierung der Haltestelle Am Hedreisch“ in Fahrtrichtung Eichlinghofen“. Sie bittet die BV-Hombruch, sich dafür einzusetzen, dass die Haltestelle möglichst schnell an die Bedürfnisse von bewegungseingeschränkten Menschen gemäß Antrag des Ev. Altenzentrums Fritz – Heuner - Heims angepasst wird.

Antwort:
Die BV Hombruch werde sich für eine schnelle Umsetzung der Maßnahmen durch die Verwaltung/DSW21 einsetzen. Herr Bezirksbürgermeister Semmler verweist auf die Behandlung unter TOP 4.2 der Sitzung.

zu TOP 2.4
Einwohnerfragestunde: Informationen, Anregungen und Hinweise für die Bezirksvertretung Hombruch
(Drucksache Nr.: 09391-13-E4)

Ein Einwohner weist darauf hin, dass sich auch der Seniorenbeirat für den barrierefreien Umbau/Neubau der Toilettenanlage im Botanischen Garten eingesetzt habe. Dies sei in den Diskussionen der Bezirksvertretung Hombruch nicht deutlich geworden.

Er berichtet, dass die Mitglieder des Seniorenbeirates die Zugänglichkeit der Bushaltestellen für ältere und gehbehinderte Menschen prüfen werden.

Seiner Meinung nach würde der Demografiewandel seitens der Verwaltung zu wenig angegangen. Er stellt die Frage, warum die Ressource „alter Mensch“ nicht genutzt werde.

Bei der Verwaltungsvorlage unter TOP 9.1 „Konzeption für den Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes“ hätte seiner Meinung nach der Senioren- und Integrationsbeirat gehört werden müssen.

Antwort:
Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.










3. Berichterstattung

zu TOP 3.1
Sachstandsbericht Wegesanierung im Rombergpark
-Berichterstattung durch die Leiterin der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund - Geschäftsbereich Parkanlagen - und den Leiter des Botanischen Gartens Rombergpark-
(siehe Beschluss zu TOP 13.2 der 4. Sitzung der BV-Hombruch vom 04.12.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08519-12-E1)

Herr Bezirksbürgermeister Semmler leitet ins Thema ein und bittet Frau Kulozik, die Leiterin der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund- Geschäftsbereich Parkanlagen, den Wegebau des Botanischen Gartens Rombergpark vorzustellen.

Frau Kulozik bedankt sich für das Interesse der BV-Hombruch am Botanischen Garten Rombergpark.

Der Park verfüge über 75.000 qm Wegefläche, von der zurzeit rund 700 qm aus Sicherheitsgründen gesperrt seien. Dies sei prozentual gesehen nur ein geringer Teil. Für die Reparatur der Wege stünden im Jahr 2013 nur 30.000 Euro zur Verfügung. Da die Wege keinen Schotterunterbau, sondern eine Unterbau aus Kriegsschutt hätten, seien Reparaturen aufwendig und kostenintensiv. Hinzu käme, dass der Park ein Naturdenkmal sei: Die Randeinfassungen müssen deshalb wieder durch kostenintensiven Ruhrsandstein in einer speziellen Größe ersetzt werden. Auch die Wegebreiten können nicht so ohne Weiteres verringert werden. Sie hoffe aber, dass sie mit Hilfe des Ausbildungsbereiches des städtischen Tiefbauamtes die Wegesanierung im Rombergpark trotz knapper Haushaltsmittel noch in diesem Jahr in Angriff nehmen könne. Es würden dann nämlich nur Materialkosten anfallen. Dem Wunsch der BV nach einer kompletten Entsiegelung der Wege könne nicht in jedem Fall entsprochen werden. Bei starkem Gefälle sei nur eine Asphaltdecke machbar, da der Dolomosand bei Regen weggespült würde. Dies sei z. B. beim Weg entlang der Spielplatztoilette der Fall.

In der anschließenden Diskussion werden die Fragen der Mitglieder der Bezirksvertretung beantwortet. Sie weisen darauf hin, dass der Rombergpark sehr beliebt sei und stark frequentiert werde. Sie hoffen, dass der Zustand der Wege verkehrssicher gehalten werden kann. Die BV bittet darum, die Hauptwege vom Streugut des letzten Winters zu befreien.
Die Bezirksvertretung bedankt sich für die jährliche großzügige finanzielle Unterstützung des Freundeskreises Rombergpark.

Frau Kulozik bedankt sich bei der Bezirksvertretung für 60.000 €, die diese für eine barrierefreie Außentoilette an den Gewächshäusern des Botanischen Gartens aus ihren Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt habe. Sie informiert das Gremium darüber, dass geprüft werde, ob nicht durch einen Toilettenanbau an die Gastronomie auch die Gäste des Cafés diese Toilette nutzen können. Sie begründet es damit, dass der Umbau der im Keller liegenden Toilette sich aufgrund von Denkmalschutzauflagen als schwierig herausstelle. Die steile Treppe und die niedrige Raumdecke können nicht beseitigt werden. Die Fertigstellung der Toilettenanlage könne sich durch die Machbarkeitsprüfung verlängern.
Die Bezirksvertretung zeigt sich erfreut, dass die gemeinsame Nutzung der Toilettenanlage durch Park- und Cafégäste geprüft werde.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler bedankt sich bei Frau Kulozik für die ausführliche Berichterstattung.

zu TOP 3.2
Örtliche Potenziale Ladeinfrastruktur E-Mobilität im Rahmen des Projektes metropol-E
-Berichterstattung durch eine Vertreterin des Lenkungskreises Elektromobilität-
(siehe Beschluss zu TOP 11.1 der 24. Sitzung der BV Hombruch vom 08.05.2012 zur Vorlage vom Lenkungskreis Elektromobilität vom 28.02.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 06625-12)

Herr Bezirksbürgermeister Semmler leitet ins Thema ein und erteilt Herrn Pommerenke das Wort.

Herr Pommerenke verteilt ein Infoblatt, aus dem die Fakten des Forschungsprojektes
Metropol-E hervorgehen. Anschließend stellt er das Projekt ausführlich vor. Dabei geht er auf die Projektpartner/-innen, die Projektbeschreibung, das Budget, die Fördersumme, die Fahrzeuge, die Infrastruktur und die Laufzeit ein. Die Laufzeit wird voraussichtlich bis zum Jahr 2014 verlängert. Inzwischen würde es 120 Ladestationen im öffentlichen Raum geben. Ziel sei es jetzt, Standorte auf privaten Flächen zu akquirieren. Das Infoblatt wird als Anlage zur Niederschrift genommen.

In der ausführlichen Diskussion werden die Fragen der Mitglieder der Bezirksvertretung beantwortet.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler bedankt sich bei Herrn Pommerenke für die Berichterstattung.

4. Anregungen und Beschwerden (Eingaben)

zu TOP 4.1
Bauvorhaben: Erweiterung des Erdmännchengeheges im Zoo Dortmund
-Vorstellung der Baumaßnahme durch die Vorsitzende des TierSchutzVereins Groß-Dortmund e.V. und den Direktor des Dortmunder Zoos-
Eingabe des TierSchutzVereins Groß-Dortmund e.V. vom 04.02.2013
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09170-13)

Auf die Ausführungen zu TOP 1.4 „Feststellung der Tagesordnung“ wird hingewiesen.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler begrüßt Frau Scheffer, die Vorsitzende des TierSchutzVereins Groß-Dortmund und den Direktor des Dortmunder Zoos, Herrn Dr. Brandstätter und leitet ins Thema ein. Er bittet sie, die Maßnahme vorzustellen.
Herr Dr. Brandstätter und Frau Scheffer stellen die Maßnahme ausführlich vor. Die Baugenehmigung für das Bauvorhaben sei beantragt worden. Das Antragsgrundstück liege im Außenbereich. Die planungsrechtliche Beurteilung erfolge nach § 35 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB). Voraussetzung für die Zulassung dieses Bauvorhabens sei die Zustimmung der Bezirksvertretung Hombruch.
Beide bitten die BV Hombruch als zuständiges Gremium, dieser Maßnahme zuzustimmen, damit das Bauvorhaben baurechtlich genehmigt und begonnen werden könne, sobald das baurechtliche Prüfverfahren abgeschlossen sei.
Der An- und Neubau soll zum 60-jährigen Jubiläum des Zoos am 25./26. Mai 2013 fertig sein. Zur Eröffnung lädt Herr Dr. Brandstätter das Gremium herzlich ein.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler erklärt, dass diese Vorgehensweise mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt abgestimmt sei. Auf eine Verwaltungsvorlage könne verzichtet werden, wenn die BV- Hombruch ein positives Votum gebe.

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt einstimmig, das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt zu bitten, die Maßnahme zu genehmigen, sobald das baurechtliche Prüfverfahren abgeschlossen ist. Auf eine Verwaltungsvorlage wird verzichtet.

zu TOP 4.2
Perfektionierung der Bushaltestelle "Am Hedreisch" in Fahrtrichtung Eichlinghofen
-Zwischenmitteilung der Tiefbauverwaltung vom 25.01.2013 zur Eingabe des Ev. Altenzentrums Fritz-Heuner Heim (Diakonische Altenhilfe Dortmund und Lünen gemeinnützige GmbH) vom 31.10.2012-
(siehe Beschluss zu TOP 4.3 der 4. Sitzung der BV-Hombruch vom 04.12.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08524-12-E1)

Auf die Ausführungen zu TOP 2.3 „Einwohnerfragestunde“ der Sitzung wird hingewiesen.

In der Diskussion wird deutlich, dass es Wunsch der BV ist, das die Maßnahme möglichst schnell von der Verwaltung/DSW21 umsetzen zu lassen. Diese Haltestelle werde überwiegend durch ältere Menschen genutzt. Davon seien viele auf einen Rollator angewiesen.

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Ausführung des Tiefbauamtes zur Kenntnis. Sie bittet die Verwaltung/DSW21 einstimmig, die Perfektionierung der Bushaltestelle „Am Hedreisch“ in Fahrtrichtung Eichlinghofen auf der Prioritätenliste weit oben anzusiedeln. Die kurzfristige Umsetzung wird aufgrund der Nutzerinnen und Nutzer der Haltestelle für dringlich gehalten.





zu TOP 4.3
Verkehrssituation der Straße Friedland 3
- Mitteilung Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zur Eingabe vom 17.06.2012-
(siehe Beschluss zu TOP 4.3 der 2. Sitzung der BV-Hombruch vom 02.10.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 07748-12-E1)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Lürwer zur Kenntnis.



zu TOP 4.4
Aufhebung der Einbahnstraßenregelung für die Straßen "Schönaustraße" und "Am Talenberg"
- hier: Ergebnisse der Einwohnerinformationsveranstaltung zur Eingabe aus der Bürgerschaft vom 15.05.2012 -
(siehe Beschluss zu TOP 4.5 der 2. Sitzung der BV-Hombruch vom 02.10.2012)
Beschluss
(Drucksache Nr.: 07369-12)

Auf die Ausführungen zu TOP 1.4 „Feststellung der Tagesordnung“ und TOP 2.1 „Einwohnerfragestunde“ wird hingewiesen.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler leitet ins Thema ein. Der Punkt IV „Verkehrsführung“ des Protokolls wird anschließend ausführlich diskutiert. Der Alternativvorschlag der Tiefbauverwaltung stößt auf große Zustimmung bei der Bezirksvertretung.

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt einstimmig folgenden modifizierten Beschlussvorschlag des unten aufgeführten Ergebnisprotokolls.

1. Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Ausführungen des unten aufgeführten Ergebnisprotokolls vom 25.02.2013 zur Kenntnis.

2. Im Rondell soll kurzfristig der Einbahnstraßenverkehrs aufgehoben und der Zweirichtungsverkehr eingerichtet werden. Die inzwischen zum Teil entfernten Parkstandsmarkierungen sollen wieder angebracht werden.

3. Die Verwaltung wird bis zum Beginn der Kanal- und Straßenerneuerung im Rondell in Schönau gebeten, zu prüfen, ob eine verkehrsberuhigte Zone im Rondell eingerichtet werden kann. Die Planungen sollen in einer Sitzung der BV-Hombruch vorgestellt werden. Ferner sollen die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden.





Ergebnisprotokoll 25.02.2013

Einwohnerinformationsveranstaltung vom 21.02.2013

Baumaßnahmen und Verkehrsführung im Stadtteil Schönau
(s. Beschluss zu TOP 4.6 der 2. Sitzung der BV-Hombruch vom 02.10.2012)
- Eingabe aus der Bürgerschaft vom 15.05.2012 -
(Drucksache Nr.: 07369-12)

Ort: Ostenberg Grundschule, An der Margarethenkapelle 5, 44227 Dortmund.
Dauer: 19:00 - 21:20 Uhr

Teilnehmer/-innen:
Hans Semmler Bezirksbürgermeister
Ulrich Steinmann stellvertretender Bezirksbürgermeister
Hans-Jürgen Grotjahn Sprecher der CDU-Fraktion bis 19:55 Uhr
Barbara Brunsing Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN

Thorsten Hoffmann Ratsvertreter (CDU)

Dr. Christian Falk stellv. Amtsleiter des Tiefbauamtes und
Abteilungsleiter Bereich Stadtentwässerung
Dirk Heymann Gruppenleiter Stadtentwässerung des Tiefbauamtes
Ulrich Finger Bereichsleiter Regiebetrieb
Technische Dienste – Grün-Straße des Tiefbauamtes
Volker Brockmeier Tiefbauamt, Straßen- und Verkehrsrecht,
Verkehrsführung
Michael Gebert Leiter Straßen.NRW - Regionalniederlassung Ruhr
Guido Meinzer Projektleiter Straßen.NRW - Regionalniederlassung Ruhr Peter Reese Emschergenossenschaft
Silvia Hollmann-Schiek Geschäftsführerin der Bezirksvertretung Hombruch

90 Bürgerinnen und Bürger

Herr Bezirksbürgermeister Semmler begrüßt die Anwesenden und leitet ins Thema ein. Danach stellt er die Podiumsteilnehmer/-in vor und informiert über den Ablauf der Veranstaltung:

Tagesordnung:
I. Kanalbaumaßnahmen und Straßen-
und Gehwegerneuerung Herr Dr. Falk, Herr Finger, Herr Heymann
II. Sachstand Schnettkerbrücke Herr Gebert und Herr Meinzer
III. Sachstand
Umgestaltung der Emscher/Rüpingsbach Herr Reese
IV. Verkehrsführung Herr Brockmeier

· Zu TOP I: Kanalbaumaßnahmen, Straßen- und Gehwegerneuerung
Herr Finger schildert den Werdegang der Straßenerneuerung im Wohngebiet Schönau der letzten Jahre. Er verweist auf die getroffenen Vereinbarungen bei den Ortsbegehungen vom 30.08.2006 (s. Beschluss zu TOP 4.5 der 19. Sitzung der BV-Hombruch vom 19.09.2006, Drucksache-Nr. 04776-06-E2) und vom 07.12.2009 (s. Beschluss zu TOP 4.3 der 3. Sitzung der BV-Hombruch vom 26.01.2010, Drucksache-Nr. 16311-09-E1).

Die Erneuerung des Straßenbelages im sogenannten „Rondell“ (südliche Gabelung der Schönaustraße/Straße „Am Talenberg“ bis hinunter zur nördlichen Gabelung der beiden Straßen kurz vor der Schnettkerbrücke und zurück) koste nach Aussage von Herrn Finger rund 150.000 Euro (Schätzung im Jahre 2006 rund 50.000 Euro). Trotz der erheblichen Kostensteigerung seien die Emschergenossenschaft, Straßen.NRW - Regionalniederlassung Ruhr und die städtische Tiefbauverwaltung bereit, die Kosten für die Fahrbahnsanierung nach der Kanalsanierung durch das Tiefbauamt jeweils zu einem Drittel zu übernehmen.

Es sei beabsichtigt, während der gesamten Baumaßnahme eine/-n Ansprechpartner/-in vor Ort zu haben. Sprechstunden der Bauleitung würden regelmäßig angeboten.

Herr Dr. Falk und Herr Heymann erklären, dass vor der Sanierung des Straßenbelages im Rondell der Kanal in der Straße in Längsrichtung komplett mit Überflutungsschutz und Hydraulik erneuert werden müsse, um eine zeitgemäße Infrastruktur zu bekommen. Da die Straße sehr schmal sei, werde die gesamte Fahrbahndecke in Mitleidenschaft gezogen. Es werde in 50- 100-Meter-Bauabschnitten gearbeitet. Dadurch sei gewährleistet, dass die Anwohner/-innen, die Müllabfuhr, Gäste, Handwerker und andere bis kurz vor die Grundsstücke fahren können. Auf diesen Teilstücken würde nach der Kanalerneuerung anschließend sofort die Fahrbahndecke aufgebracht.
Aufgrund der geringen Straßenbreite greife eine Sonderregelung: Die Kosten für den Kanalbau trage die Stadt Dortmund. Die sehr kurzen Kanal-Querverbindungen vom Hauptkanal bis zur Grundstücksgrenze der Eigentümer/-innen werden ebenfalls erneuert, ohne die Eigentümer/-innen finanziell zu belasten.

Eine Erneuerung des Kanalanschlusses von der Grundstücksgrenze bis zum jeweiligen Wohneigentum liege im Zuständigkeitsbereich der Wohneigentümer/-innen. Diese sollten deshalb sinnvollerweise vor Beginn der Straßenerneuerung prüfen lassen, ob das alte Kanalanschlussstück erneuerungsbedürftig sei. Die Prüfung erfolge durch Fachfirmen. In der Abteilung Grundstücksentwässerung des Tiefbauamtes lägen Listen mit Firmen aus, die diese Arbeiten ausführen können. Sollte es seitens der Hauseigentümer/-innen gewünscht werden, könne mit der Firma, die den Kanal im öffentlichen Raum erneuere, eine Regelung bzgl. der Erneuerung des Kanals von der Grundstücksgrenze bis zum Wohneigentum getroffen werden. Die Kosten für dieses Kanalstück sowie die Prüfungen müssen der/die Hauseigentümer/-in tragen.

Herr Heymann erläutert anhand eines Planes ausführlich die Kanalbaumaßnahme im Rondell. Die Fließrichtung des Kanals erfolge von der südlichen Gabelung Schönaustr./ Am Talenberg in Richtung Schnettkerbrücke. Eine Überlastung der Kanäle im Teilbereich Schönaustraße von der südlichen Gabelung der beiden Straßen bis zu Straße „An der Palmweide“ sei deshalb auszuschließen.

Die Erneuerung des Kanals im unteren Teilstück der Straße „Am Talenberg“ von der nördlichen Gabelung Schönaustr. /Am Talenberg in Richtung Schnettkerbrücke sei nicht vorgesehen. Die Erneuerung des Straßenbelages nach Aussage von Herrn Finger ebenfalls nicht. Der Belag sei verkehrssicher.
Baubeginn:
Im Herbst 2013 werde die Verwaltung den politischen Gremien eine Vorlage mit konkreten Daten zur Kanalbaumaßnahme in Schönau zum Beschluss vorlegen. Baubeginn sei voraussichtlich im Jahre 2014. Beide Maßnahmen, Kanalbau und Straßenerneuerung, würden in zwei Losen ausgeschrieben und gemeinsam, wie oben beschrieben, realisiert.

Eine Erneuerung der Kanäle in der Uferstraße, in den Straßen „Dickmüllerbaum“ und „Kucksberg“ sei nicht vorgesehen, da diese noch in einem technisch einwandfreien Zustand seien. Auch der Straßenbelag sei verkehrssicher und werde nicht erneuert, erklärt Herr Finger.

Fragen/Kritik/Anregungen aus der Bürgerschaft zu TOP I:

1. Einige Keller von Wohnhäusern in der „unteren“ Schönaustraße (südlich Gabelung des Rondells bis zur Straße „An der Palmweide“) und Uferstraße würden bei starkem Regen überflutet. Früher sei dies nicht so gewesen. Es wird befürchtet, dass sich das aufgrund der voraussichtlich größeren Querschnitte der neuen Rohre noch verstärken werde.

Antwort:
Herr Dr. Falk informiert, dass die Fließrichtung des Kanals im Rondell in Richtung Schnettkerbrücke verlaufe. Kellerüberflutungen seien deshalb nicht auf die Kanalsanierung im Rondell zurückzuführen.
Sollten Rückstauklappen fehlen, sei es bei Starkregen und aufgrund der Versiegelung von Bodenflächen nicht verwunderlich, dass es zu Überschwemmungen komme. Um Kellerüberflutungen zu vermeiden, sei es für die Eigentümer/-innen zwingend erforderlich, Rückstauklappen anzubringen.

2. Wie groß ist der Durchmesser der neuen Rohre? Besteht die Gefahr, dass die neuen großen Rohre in kleinere münden und es dann zu Rückstaus kommt?

Antwort:
Die Kanaldimensionierung der neuen Rohre würde errechnet. Die genauen Werte lägen noch nicht vor. Sie würden in der Vorlage für die Gremien benannt. Es sei gewährleistet, dass die verschiedenen Rohranschlüsse von den Dimensionen her abgestimmt seien. Ein Rückstau sei nicht zu erwarten. Eine Beeinträchtigung durch den öffentlichen Kanal könne, Ausnahme sei ein Jahrhundert- Hochwasser, ausgeschlossen werden. Die Rohre seien zu 100 % dicht. Herr Dr. Falk erklärt, dass der Einbau von Rückstauklappen zwingend erforderlich sei, um überflutete Keller zu vermeiden.

3. An wen können sich die Anwohner/-innen wenden, wenn sie die Kanalanschlüsse von der Grundstücksgrenze bis zum Haus erneuern lassen möchten?

Antwort:
Ansprechpartnerin sind die Baufirmen, die die Maßnahme durchführen. Das Tiefbauamt ist bei der Kontaktaufnahme behilflich.

4. Wird auch in der Straße „Dickmüllerbaum“ der Kanal erneuert?

Antwort:
Herr Dr. Falk erklärt, dass der Kanal durchleuchtet worden sei. Er sei nicht sanierungsbedürftig. Der Straßenbelag würde ebenfalls nicht erneuert, da er verkehrssicher sei.

5. Durch den starken LKW-Verkehr seien auch die Gehwege in Mitleidenschaft gezogen worden. Die großen schweren Kraftfahrzeuge seien aufgrund der geringen Straßenbreite zum Teil über die Gehwege gefahren. Die Kosten für deren Erneuerung dürfen deshalb nicht zu Lasten der Eigentümer/-innen gehen.

Antwort:
Herr Finger erklärt, dass die Gehwege im Rondell und in den Gabelungsbereichen der Schönaustraße/Straße „Am Talenberg“ nicht erneuert, aber saniert würden. Die Kosten für die Sanierung würden nicht auf die Eigentümer/-innen umgelegt.

6. Der Straßenbelag in der Straße „Dickmüllerbaum“ sei angegriffen.

Antwort:
Herr Finger erklärt, dass viele Straßen in Dortmund angegriffen seien. Die Straßen in Schönau seien rund 70 -80 Jahre alt. Die Lebensdauer dieser Straßen liege in der Regel bei 90 Jahren. Eine Erneuerung des Straßenbelages in diesem Bereich sei nach dem Kommunalabgabengesetz NRW (KAG) kostenpflichtig für die Eigentümer/-innen.

· Zu TOP II Sachstand Schnettkerbrücke
Herr Gebert und Herr Meinzer erklären, dass die Baumaßnahme so gut wie abgeschlossen sei. Sie bitten die Anwesenden Fragen zu stellen:

Fragen/Kritik/Anregungen aus der Bürgerschaft zu TOP II:

1. Ein Anwohner bemängelt die fehlende Beleuchtung des Fuß-/Radweges hoch zur Schnettkerbrücke.

Antwort:
Herr Semmler berichtet, dass dieser Teil der Schnettkerbrücke im Zuständigkeitsbereich der Bezirksvertretung Innenstadt-West liegen würde. Inwieweit diese die finanziellen Mittel aus ihren Haushaltsansätzen zur Verfügung stelle, liege nicht im Entscheidungsbereich der Bezirksvertretung Hombruch. Die Kosten belaufen sich auf rund 25.000 Euro. Herr Semmler wird mit der Tiefbauverwaltung Kontakt aufnehmen.

Herr Gebert und Herr Meinzer erklären, dass sie mit der Stadt Dortmund eine Lösung bzgl. der Beleuchtung anstreben wollen.

2. Unterhalb der Brücke sei ein Zaun errichtet worden, so dass der dortige Wiesengrund nicht mehr betreten werden könne.

Antwort:
Der Zaun hätte aus Sicherheitsgründen gemäß Auflage der Deutschen Bahn errichtet werden müssen. Der Bundesbahngleisbereich dürfe nicht zugänglich sein.

3. Die Schieberillen für die Fahrräder hoch zur Schnettkerbrücke auf dem Fuß- und Radweg seien glatt und zu nah am Geländer angebracht. Dadurch müsse das Rad schräg gehalten werden.

Antwort:
Herr Meinzer erklärt, dass der Ausbau dem Stand der Technik entspreche. Herr Semmler wird den Fahrradbeauftragten der Stadt beim Tiefbauamt bitten, die Angelegenheit zu prüfen.

4. Die Lärmbelästigung sei nach dem Bau der Schnettkerbrücke nicht geringer geworden.
Besonders nach dem dreispurigen Ausbau und nach Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf 100 km/h auf der A 40 ab Südwestfriedhof sei die Lärmbelastung gestiegen. Die neue Lärmschutzwand wirke aufgrund der Bauweise wie ein Trog. Dadurch würde der Lärm peitschenartig auf das Wohngebiet Schönau gelenkt. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 km/h könne die Belastung senken. Außerdem wird die Frage gestellt, ob Lärmmessungen durchgeführt wurden?

Antwort:
Herr Gebert erklärt, dass die Geräuschkulisse der Schnettkerbrücke sich um 5 – 6 Dezibel verringert habe. Die Brücke sei für eine Geschwindigkeit von 100 km/h gebaut worden. Jedem müsse klar sein, dass Lärm im Umkreis von 200 Metern zu einer Autobahnbrücke nur in geringem Maße verringert werden könne. Da während der Baumaßnahme viele Autofahrer/-innen diesen Engpass umfahren hätten und die Geschwindigkeit geringer war, könne dieser Eindruck durchaus zutreffen.
Ob die Geschwindigkeit auf 50 km/H verringert werden könne, läge nicht im Zuständigkeitsbereich von Straßen.NRW - Regionalniederlassung Ruhr, sondern bei der Bezirksregierung Arnsberg.

Lärmmessungen würden grundsätzlich nicht durchgeführt. Die Lärmbelastung würde nach einem normierten Verfahren berechnet. Die Erfahrung zeige, dass Lärmmessungen grundsätzlich angezweifelt würden. Jeder könne einen Gutachter beauftragen, um die Lärmberechnungen überprüfen zu lassen. Es würde bundesweit nach den gleichen Maßstäben gebaut. Gerichtliche Überprüfungen aufgrund von Klagen hätten nicht zum Ergebnis gehabt, dass die Bauweise geändert werden musste. Er bedauere, dass die Erwartungshaltung der Anwohner/-innen durch den Neubau der Brücke nicht erfüllt worden sei.

Die Bürgerinitiative „Lärmschutz“ Schnettkerbrücke, die im nördlichen Bereich der Schnettkerbrücke im Bereich des Stadtbezirkes Innenstadt-West aktiv ist, erklärt, dass sie sich schon an die Bezirksvertretung Innenstadt-West, an den Rat der Stadt Dortmund und Bezirksregierung Arnsberg bzgl. einer Temporeduzierung auf 50 km/h auf der A 40 in Höhe der Schnettkerbrücke gewandt habe.
· Zu TOP III Sachstand zur Umgestaltung der Emscher/bzw. des Rüpingsbaches

Herr Reese informiert, dass die Renaturierung der Emscher in diesem Bereich gut vorankomme. In der nächsten Woche würden die Arbeiten wieder aufgenommen. Die Oberfläche des 1. Bauabschnittes in Schönau würde wieder hergestellt und die Behelfsbrücke repariert. Die Natur würde sich den Bereich inzwischen zurückerobern. In drei Jahren sei er nicht wiederzuerkennen.

Als weitere Maßnahme stünde der Abschnitt bis zur Schnettkerbrücke an. Der „Schwarze Weg“ würde weiter für den Baustellenverkehr genutzt. Bevor 2014 mit dem nächsten Teilstück begonnen werden könne, müssen noch einige Grundstücke erworben werden. Im Jahre 2015 könne die Maßnahme abgeschlossen sein.

Herr Semmler erklärt, dass eine Fortsetzung des „Runden Tisches“ zur Renaturierung der Emscher, des Rüpingsbaches, u. a. im ersten Halbjahr des Jahres 2013 geplant sei. Organisieren werde ihn Herr Dr. Falk. Eingeladen würden wieder die Sprecher/-innen der Interessengruppen, politische Vertreter/-innen und Vertreter aus der Verwaltung und von der Emschergenossenshaft.

Fragen/Kritik/Anregungen aus der Bürgerschaft zu TOP III:

1. Aus dem Regenrückhaltebecken (RÜB 6.14) würde es eine starke Geruchsbildung geben. Kann dies abgestellt werden?

Antwort:
Der Geruchsbildung sei der Emschergenossenschaft bekannt. Sie würde dies systematisch untersuchen. Es müsse geklärt werden, warum dies passiere. Vor allen Dingen müssen Schwefelwasserstoffe ausgeschlossen werden können. Diese greifen bestimmte Materialien der Rohre, etc., an.

Leider könne eine geringe gelegentliche Geruchsbildung grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Abwasserrohre müssen mit Entlüftungsöffnungen versehen werden. Man sei bestrebt, die Belästigungen so gering wie möglich für die Anwohner/-innen zu halten.




2. Auf dem Wasser des renaturierten Gewässers seien „Ölschlieren“ zu sehen.

Antwort:
Die Schlierenbildung ist Herrn Reese bekannt. Es handele sich aber nicht um Öl. Der Boden sei von bester Qualität. Die Ausflockungen erfolgten aufgrund des eisenhaltigen Grundwassers in Verbindung mit Sauerstoff. Sie sähen nur wie Ölschlieren aus. Sind aber unbedenklich.
3. Es wird nach der Wegegestaltung an der Straße „Am Kucksberg“ gefragt.

Antwort:
Sie sei ausführlich vor einiger Zeit der Bürgerinitiative vorgestellt worden. Es soll eine Promenade entstehen mit Betonquadern zur Straße und Bäumen im Böschungsbereich. Ein Parkplatz ist nicht geplant. An der Schönaustraße 10 stünde eine Animationstafel.
· Zu TOP IV Verkehrsführung

Herr Brockmeier erläutert die Verkehrsführung. Vor einigen Jahren sei die Einbahnstraßenregelung im sogenannten „Rondell“ in Schönau aufgrund der Baumaßnahmen eingeführt worden. Die Regelung sollte bis zum Ende der Baumaßnahme bestehen bleiben und dann wieder aufgehoben werden. Notwendig war die Maßnahme deshalb, um den LKW-Verkehr zu den Baustellen sicherzustellen.

Die Einbahnstraßenregelung wurde nach Beendigung der Baumaßnahme nicht sofort wieder aufgehoben, weil mittlerweile deutlich wurde, dass sich auch zahlreiche Anwohner/-innen für den Erhalt dieser Regelung aussprachen. Dies wurde in einer durch die Bürgerinitiative Schönau veranlassten Abstimmung deutlich.

Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei habe es weder bei dem bis 2005 geltenden Zweirichtungsverkehr noch bei der Einbahnstraßenführung Verkehrsprobleme gegeben.


Nach der StVO sind verkehrsregelnde Maßnahmen nur dann anzuordnen, wenn dies aufgrund besonderer Umstände tatsächlich erforderlich ist. Zudem ist nach dem Grundsatz zu verfahren, dass nur so wenig Verkehrszeichen aufzustellen sind, wie unbedingt nötig. Die Tatsache, dass die Verkehrssituation in vielen Jahren bis zur baustellenbedingten Einrichtung der Einbahnstraße unauffällig war, spricht eher dafür, die Einbahnstraßenregelung wieder aufzuheben. Die Straßenverkehrsbehörde würde sich aber einem gegenteiligen Beschluss der Bezirksvertretung Hombruch nicht verschließen, da die Bezirksvertretungen laut Hauptsatzung der Stadt Dortmund das Beschlussrecht bei verkehrslenkenden Maßnahmen in dem hier vorliegenden Sinne haben.
Herr Brockmeier schlägt eine Alternative zur Einbahnstraßenregelung vor: Es könne seitens der Tiefbauverwaltung geprüft werden, ob ein verkehrsberuhigter Bereich - Zeichen 325 StVO - (sogenannte Spielstraße mit 5 – 7 km/h) eingerichtet werden könne. Voraussetzung hierfür wäre unter anderem die – möglichst bauliche - Aufhebung der Gehwege sowie die Markierung von Parkständen und evtl. weitere verkehrsberuhigende Elemente.

Herr Semmler verweist auf die Umfrage in Schönau zur Verkehrsführung. Dabei waren 34 für und 34 Anwohner/-innen gegen die Einbahnstraßenregelung. Aus Sicht von
Herrn Prof. Holz - Rau von der TU - Dortmund, Fakultät Raumplanung, Verkehrswesen und Verkehrsplanung, mit dem er diesen Bereich begangen habe, sei der Zweirichtungsverkehr die dem Einbahnstraßenverkehr vorzuziehende Lösung.

Herr Semmler bittet die Anwesenden nun, sich zu den oben aufgeführten Vorschlägen zu äußern. Die Argumente der Anwesenden sollen eine Entscheidungshilfe zur zukünftigen Verkehrsregelung im Rondell für die Sitzung der Bezirksvertretung Hombruch am 5. März 2013 sein.

Fragen/Kritik/Anregungen aus der Bürgerschaft zu TOP IV:

Zweirichtungsverkehr
· Aus Sicht eines Anwohners gebe es nur zwei Punkte zu berücksichtigen:

- die Sicherheit rund um den Spielplatz im nördlichen Gablungsbereich des Rondells
- eine verbesserte Parkplatzsituation im Rondell. Aufgrund der schmalen Straße und der schmalen Gehwege mit zahlreichen Einfahrten gebe es zu wenig Parkraum.
Der Zweirichtungsverkehr sei vorzuziehen, da der Spielplatz verkehrlich dadurch entlastet würde.
· Durch den Zweirichtungsverkehr würde der Verkehr rund um den
Spielplatzbereich verringert und die Verkehrsicherheit für die Kinder dort erhöht.
· Der Zweirichtungsverkehr sollte wieder angeordnet werden, da bei einer Einbahnstraßenregelung schneller gefahren würde. Kinder sollten an den Gegenverkehr gewöhnt werden.
Einbahnstraßenregelung
· Die Verkehrssicherheit sei bei Zweirichtungsverkehr geringer. Die Straße sei zu eng für Gegenverkehr. Die Außenspiegel der Fahrzeuge würden immer wieder abgefahren.
Verkehrsberuhigter Bereich
· Wenn verkehrsberuhigter Bereich, dann aber nicht als Einbahnstraße.
Allgemeine Anregungen
· Wenn eine Einbahnstraßenregelung auf Dauer eingerichtet würde, sollte der Radverkehr aber nicht darunter fallen.
· Bevor ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet würde, sollten das Für und Wider und die Kosten geklärt werden.

Nach der ausführlichen Diskussion bedankt sich Herr Bezirksbürgermeister Semmler bei den Sachverständigen für die Berichterstattung und den Anwohnerinnen und Anwohnern Schönaus für die rege Beteiligung.
Beschlussvorschlag:
1. Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Ausführungen des Ergebnisprotokolls vom 25.02.2013 zur Kenntnis.

2. Folgende Verkehrsführung soll im Rondell umgesetzt werden:
a) Einbahnstraßenregelung oder
b) Zweirichtungsverkehr

3. Die Verwaltung wird bis zum Beginn der Kanal- und Straßenerneuerung im Rondell in Schönau gebeten, zu prüfen, ob es sinnvoll ist, eine verkehrsberuhigte Zone im Rondell im Zweirichtungsverkehr einzurichten. Ferner sollen die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden.



5. Finanzen und Liegenschaften

zu TOP 5.1
Vergabe von Grundstücken für den Ausbau von Betreuungsplätzen
-Vorlage des Fachbereichs für Liegenschaften vom 12.02.2013-
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08799-13)

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister, Herr Steinmann, übernimmt um 17:05 Uhr die Sitzungsleitung.

Nach ausführlicher Diskussion nimmt die Bezirksvertretung Hombruch die Vorlage zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund mit 17 Ja-Stimmen und einer Enthaltung (SPD) bis auf Punkt 4 c „ TEK An der Witwe in Hombruch“ (Seite 6 der Vorlage), wie von der Verwaltung vorgeschlagen, zu beschließen.

Punkt 4 c wird aus folgenden Gründen abgelehnt (s. auch Ausführungen zu TOP 5.2 der Sitzung „Nutzung des Grundstücks „An der Witwe/An der Teithe für eine Tageseinrichtung für Kinder, TEK, Drucksache-Nr. 08929-13).

· Die verkehrliche Situation ist für eine TEK ungeeignet. Das Grundstück liege im Ausfahrtsbereich der Durchgangsstraße „Krückenweg“.
· Es wird eine Kontaminierung des Bodens aufgrund der früheren gewerblichen Nutzung des Grundstückes vermutet.
· Das Grundstück liege in Nachbarschaft zu einer KFZ – Werkstatt und sei deshalb kein idealer Standort für eine Einrichtung für Kinder.






zu TOP 5.2
Nutzung des Grundstücks An der Witwe/An der Teithe für eine Tageseinrichtung für Kinder (TEK)
-Vorlage des Fachbereichs Liegenschaften und vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes vom 19.02.2013-
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08929-13)

Nach ausführlicher Diskussion empfiehlt die Bezirksvertretung Hombruch dem Rat der Stadt Dortmund einstimmig, die Vorlage der Verwaltung abzulehnen.

Begründung
· Die verkehrliche Situation ist für eine TEK ungeeignet. Das Grundstück liege im „Ausfahrtsbereich der Durchgangsstraße „Krückenweg“.
· Es wird eine Kontaminierung des Bodens aufgrund der früheren gewerblichen Nutzung des Grundstückes vermutet.
· Das Grundstück liege in Nachbarschaft zu einer KFZ – Werkstatt und sei deshalb kein idealer Standort für eine Einrichtung für Kinder.

Die Bezirksvertretung Hombruch ist sich einig, den Rat der Stadt Dortmund zu bitten, die Verwaltung aufzufordern, in diesem Gebiet einen Alternativstandort vorzuschlagen.

zu TOP 5.3
Jahresabschlussbericht 2012 über den Umsetzungsstand der BV-Maßnahmen und die Verwendung der Finanzmittel
- Vorlage der Bürgerdienste vom 19.03.2013-
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09162-13)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt den Jahresabschlussbericht 2012 zur Kenntnis.

zu TOP 5.4
Haushaltsmittel 2013 der Bezirksvertretung Hombruch
hier: Belegung der Haushaltsmittel mit Maßnahmen

Herr Bezirksbürgermeister Semmler schlägt vor, 7.000,00 Euro aus dem Haushaltsansatz „Vereins- und Kulturförderung“ des Jahres 2013 der BV-Hombruch dem Verein StadtbezirksmarketingDortmund e.V. zweckgebunden für Maßnahmen/Veranstaltungen im Stadtbezirk DO- Hombruch zur Verfügung zu stellen.

Dieser Antrag wird einstimmig beschlossen.


6. Bürgerdienste und Öffentliche Ordnung - unbesetzt


7. Schulen

zu TOP 7.1
Sachstandsbericht zum Anmeldeverfahren 2013/14 an den Grundschulen
-Vorlage des Schulverwaltungsamtes vom 29.01.2013-
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08815-13)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt den Bericht zum Anmeldeverfahren 2013/14 an den Grundschulen der Stadt Dortmund mit folgender Anmerkung zur Kenntnis:

Anmerkung:
Die Bezirksvertretung Hombruch bittet die Verwaltung bzgl. der Harkort-Grundschule, die beiden Teilbereiche „Langeloh“ und „Harkort“ in zukünftigen Berichten getrennt aufzuführen.

8. Kultur, Sport und Freizeit - unbesetzt

9. Kinder und Jugend

zu TOP 9.1
Konzeption für den Bereich Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes
-Vorlage des Jugendamtes vom 15.01.2013-
-Berichterstattung durch die Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung des Stadtbezirkes Dortmund-Hombruch-
Empfehlung
(Drucksache Nr.: 08129-12)

Auf die Ausführungen zu TOP 1.3 „Feststellung der Tageordnung“ wird hingewiesen.

Herr Bezirksbürgermeister Semmler begrüßt Herrn Oliver Gernhardt vom Jugendamt und bittet ihn, die Konzeption für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes vorzustellen.

Herr Gernhardt informiert mit Unterstützung einer Power - Point - Präsentation das Gremium. Er informiert ausführlich über die Ausgangssituation, die Organisationsstruktur, die Eckdaten, die aktuellen Angebote, die Veränderungsaspekte und die strukturellen Rahmenbedingungen, die der Konzeption zugrunde liegen. Die Präsentation wird der Niederschrift als Anlage beigefügt.

In der Diskussion beantwortet Herr Gernhardt die Fragen der Mitglieder der Bezirksvertretung.

Herr Semmler bedankt sich bei Herrn Gernhardt für die informative Berichterstattung.

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Vorlage zur Kenntnis. Sie empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund einstimmig, wie von der Verwaltung vorgeschlagen zu beschließen.
10. Soziales, Familie und Gesundheit - unbesetzt

11. Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen und Immobilien

zu TOP 11.1
Masterplan Wirtschaftsflächen - Zwischenbericht 2012
-Vorlage der Wirtschaftsförderung vom 15.01.2013-
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08173-12)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt den Zwischenbericht 2012 zum Masterplan Wirtschaftsflächen zur Kenntnis.

Beschluss:
In der Diskussion wird folgender Antrag der Fraktion Bündnis90/Die GRÜNEN einstimmig beschlossen:

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN
Die Verwaltung wird gebeten, die Planungen für die Wirtschaftsflächen „Harkortshof“ und „Luisenglück“ im Stadtbezirk Dortmund-Hombruch in einer der nächsten BV-Sitzungen vorzustellen.


zu TOP 11.2
Kanalerneuerung Dahmsfeldstraße
-Vorlage des Tiefbauamtes vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 07656-12)

Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt einstimmig die Kanalerneuerung Dahmsfeldstraße mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 500.000,00 Euro.

Die Finanzierung erfolgt aus dem Budget des StA 66 / PB 011 aus der Investitionsfinanzstelle 66O01104014245 – Kanalerneuerung Dahmsfeldstraße – mit folgenden Auszahlungen:

Bis zum Haushalt 2012: 31.102,49 Euro
Haushaltsjahr 2013: 310.000,00 Euro
Haushaltsjahr 2014: 158.897,51 Euro

Die Investition bedingt einen jährlichen Folgeaufwand in Höhe von 7.500,00 Euro, der bei der Gebührenkalkulation berücksichtigt wird, so dass die Erträge aus Gebühren den Aufwand decken.


12. Personal und Organisation - unbesetzt
13. Mitteilungen

zu TOP 13.1
Baumfällanträge des Tiefbauamtes, Technische Dienste Grün / Straße von Januar 2013
- Acer pseudoplatanus (Bergahorn), Stockumerstraße, Verkehrsinsel Abschnitt 1 Nr. 13, Morschungen Kronengerüst (erhöhte Bruchgefahr)
- Acer pseudoplatanu (Bergahorn), Stockumerstraße, Verkehrsinsel Abschnitt 1 Nr. 31, Morschungen Kronengerüst (erhöhte Bruchgefahr) und Absterben der Krone
- Platanus acerifolia (Platane), Lehnertweg, Straßenbaum Abschnitt 1 Nr. 8, Morschungen Stamm (erhöhte Bruchgefahr) und Pilzbefall
- Acer platanoides (Ahorn), Rahmkesweg, Straßenbaum, Morschungen Stamm (erhöhte Bruchgefahr)
- Acer pseudoplataunus (Ahorn), Eichlinghofer Straße, Straßenbaum Abschnitt 1 Nr. 3, Morschungen Stamm (erhöhte Bruchgefahr)
- Trompetenbaum, Menglinghauser Straße 23, Halle, Baum abgestorben
- Betula (Birke), Menglinghauser Straße 23, Feld 1, Morschungen und Faulstellen
- Erle, Menglinghauser Straße 23, Feld 1, Morschungen, Faulstellen und Triebspitzendürre
- Birke, Menglinghauser Straße 23, Feld 5a, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten)
- Ahorn, Menglinghauser Straße 23, Feld 18, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten) und Triebspitzendürre
- Buche, Menglinghauser Straße 23, Parkplatz Kortenstr., Triebspitzendürre
- Eiche, Menglinghauser Straße 23, Feld 18
- Sorbus Acer, Acer sa., Acer cam, Grundschule Löttringhauser Straße, Nr. 7 und Nr. 48, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten), Morschungen und Faulstellen
- Acer pseudoplatanus, KGA/GRA Am Segen, Abs. 10 Nr. 15, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen

- Larix decidua, KGA/GRA Am Segen, Abs. 6, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig
- Betula pendula, KGA/GRA Am Segen, Abs. 6, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig
- Betula pendula, KGA/GRA Am Segen, Abs. 8, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig
- Malus, KGA/GRA Am Segen, Abs. 8, Pflanzl. Krankheiten (Pilz, Parasiten, etc.), Morschungen und Faulstellen, abgängig

Die Unterlagen befinden sich zur Einsicht in der Geschäftsstelle der Bezirksvertretung Hombruch.

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung des Tiefbauamtes, Technische Dienste Grün/Straße von Januar/Februar 2013 zur Kenntnis.





zu TOP 13.2
Widmung von Straßen in Dortmund-Brünninghausen
hier: Generationenweg nebst Verbindungsweg
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 09175-13)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung des Tiefbauamtes vom 30.01.2013 zur Kenntnis.



14. Anträge und Anfragen

zu TOP 14.1
Verkehrssituation an der Kreuzung Hagener Str./Ardeystr./Am Rombergpark/Stockumer Str.
-Antrag der CDU-Fraktion vom 13.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09155-13)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt den folgenden Antrag der CDU-Fraktion vom 13.02.2013 zur Kenntnis. Er wird einstimmig beschlossen.

Antrag der CDU-Fraktion:

Verkehrssituation an der Kreuzung Hagener Str. /Ardeystr. / Am Rombergpark / Stockumer Str.

Nach der Neuplanung der Phasenabläufe der Lichtzeichenanlage an der oben ge-nannten Kreuzung kommt es insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten zu nicht un-erheblichen Rückstaus. Am Morgen in Richtung Innenstadt auf der Hagener Straße und am Abend in Richtung Süd auf der Ardeystraße.

Die Verwaltung wird gebeten, durch eine geänderte Phasenschaltung bessere Verkehrsabläufe in den genannten Bereichen zu erreichen.












zu TOP 14.2
Errichtung einer Reithalle mit abgeschlepptem Stalltrakt auf dem Ponyhof Menglinghausen
-Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09273-13)

Der Fraktionssprecher der SPD-Fraktion erläutert ausführlich den gemeinsamen Antrag der SPD- und CDU-Fraktion.

Rm Münch (FBI) äußert sich dahingehend, dass es für ihn eine befremdliche Vorgehensweise für ein politisches Gremium sei, auf eine auf Gesetzen basierende Verwaltungsentscheidung politisch Einfluss nehmen zu wollen.

Die Ansicht vom Rm Münch wird seitens der Fraktion Bündnis90/Die GRÜNEN geteilt. Es gebe eine Gesetzgebung nach der die Verwaltung entschieden habe. Jetzt soll die Verwaltung gebeten werden, aufgrund unveränderter Gesetzeslage eine gegensätzliche Entscheidung zu treffen. Das sei aus ihrer Sicht abzulehnen.

Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt den folgenden Antrag der SPD- und CDU-Fraktion vom 18.02.13 mit 12 Ja-Stimmen (6 x CDU, 6 x SPD), 5 Nein-Stimmen (4 x Bündnis90/Die GRÜNEN, 1 x FDP) und einer Enthaltung (SPD).

Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion:

Errichtung einer Reithalle mit abgeschlepptem Stalltrakt auf dem Ponyhof Menglinghausen

1. Die Bezirksvertretung Hombruch bittet die Verwaltung nochmals um Prüfung, ob nicht bereits schon jetzt die planungsrechtlichen Voraussetzungen, insbesondere für die eingereichte Bauvoranfrage bestehen.

2. Für den Fall, dass die Verwaltung bei ihrer ablehnenden Einschätzung bleibt , bittet die Bezirksvertretung Hombruch den Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Wohnen bereits schon jetzt die Verwaltung zu beauftragen, alle planungsrechtlichen Maßnahmen, insbesondere etwaige Gremienbeschlüsse vorzubereiten bzw. einzuleiten, damit möglichst bis zum 01.08.2013 im Wege der Zulassung von Vorhaben während einer Planaufstellung das Bauvorhaben verwirklicht werden kann.

Begründung:
Der Reit- u. Fahrverein Dortmund - Menglinghausen betreibt auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Kaiser - Friedrich in Dortmund - Menglinghausen einen Reit- und Fahrverein mit einem Schwerpunkt im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Die derzeitige Anlage ist bis an die Kapazitätsgrenzen ausgelastet. Die in den Nachmittag ausgedehnten Schulzeiten machen eine Anpassung der Angebotszeiten bis in den Abend nötig.

Weiterhin ist die Nachfrage nach Angeboten „Reiten und Voltigieren als Schulsport mit therapeutischem Schwerpunkt“ aufgrund des Inklusionsauftrags der „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ an die Bildungsträger, Schulen und Frühförderstellen deutlich gestiegen. Hier sind ein zusätzlicher Raum und der damit verbundene Pferdebedarf zurzeit nicht abzudecken. Von der Landesregierung NRW sind entsprechende Beschlüsse für den schulischen Bereich auf den Weg gebracht worden. Zudem sind dringend ein barrierefreier Sozialraum bzw. Toilettenanlagen erforderlich, um die Inklusion voranzubringen.

Im Gegensatz zu anderen „klassischen“ Reitverein ermöglicht es der Antragsteller durch seine „sozialen“ Mitgliedsbeiträge, dass gerade auch sozial schwächere Kinder und Jugendliche den Reit- und Voltigiersport ausüben können.

Mit der Erweiterung der Infrastruktur kann zudem die bisherige Zusammenarbeit mit dem städtischen Kindergarten „Am Rüggen“ u. a. Kindertageseinrichtungen gefestigt und ausgebaut werden.

Die Angebote des Vereins umfassen:
- an externe Nachfrager:
- Reiten als Schulsport für Grundschulen
- Spielerisches Kennenlernen von Tieren und Natur mit Kindern aus
Kindertagesstätten
- Therapeutisches Reiten mit Förderschulen aller Schwerpunkte
- Christopherus - Schule mit „Mehrfachschwerstbehinderten“
- Präventivangebote in Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle der Stadt
Dortmund
- Therapeutisches Reiten mit Kleinstgruppen und Einzelfallförderung
- Reit- und Fortbildungsangebote in Zusammenarbeit mit der Universität
Dortmund
- Ausbildungs- und Fortbildungslehrgänge in Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten ( DKThR)
Weiterbildung für Pädagogen Abschluss: Reit- und Voltigier Pädagoge
DKThR
- Aufbaubildungsgang in Zusammenarbeit mit dem Gisbert-von-Romberg-
Berufskolleg und dem DKThR Abschluss: staatlich geprüfte Fachkraft für
heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

- an die z. Zt. ca. 340 Mitglieder des Vereins:
- Schulbetrieb: Reiten auf vereinseigenen Pferden bis zum Reitabzeichen Klasse IV für
überwiegend Kinder und Jugendliche.
Voltigieren: 8 Mannschaften, davon starten 2 Mannschaften in der Klasse M*. In 2011
Gewinner des C Cup Teampokals in Westfalen – Bundesweit 4. Platz.
- Durchführung diverser Reit- und Longier Lehrgänge mit entsprechenden
Abschlüssen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN)

- zu diesen Aufgaben zählt auch die Aufzucht und Ausbildung von Fohlen und jungen Pferden aller Größen, da für die o.g. Aufgaben entsprechend ausgebildete und den Menschen mit Ihren Besonderheiten und Beeinträchtigungen zugewandte Pferde benötigt werden. Der Zukauf von älteren Pferden war oft nicht von Erfolg gekrönt.
Die bisherige Infrastruktur wurde zum großen Teil mit ehrenamtlicher Tätigkeit und mit Hilfe von Sponsoren verwirklicht. Auch die neue Reithalle kann im Wesentlichen nur verwirklicht werden, wenn kurzfristig die dem Verein zur Verfügung gestellten Fördermittel bzw. Sponsoren eingesetzt werden können. Anderenfalls droht die Nichtgewährung bzw. die Rückzahlung. Aufgrund dessen wird die Planungsverwaltung gebeten, kurzfristig die Voraussetzungen für das Planungsrecht zu schaffen.

Für den Fall, dass Planungsrecht vorliegt, würde kurzfristig ein entsprechender Bauantrag eingereicht werden können. Da es sich um eine Systemhalle handelt, sind bauordnungsrechtliche Hinderungsgründe nicht ersichtlich. Allein aus planungsrechtlichen Gründen wurde bisher das Vorhaben von der Verwaltung abgelehnt.

Mit den einzelnen Anträgen unterstützt die Bezirksvertretung die Verwirklichung des Vorhabens und bejaht ein unter Umständen erforderliches Planungserfordernis.

Eine Verwaltung kann grundsätzlich jederzeit einen Antrag erneut prüfen und ggfs. einen Zweitbescheid erlassen. Im vorliegenden Fall sollte die Verwaltung dabei erneut prüfen, ob im Rahmen der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans die im vorherigen Flächennutzungsplan ausgewiesene Einrichtung für den Gemeinbedarf „Bildungseinrichtung“ bzw. „Sportliche Einrichtung“ gem. § 5 Abs. 2 Nr. 2 BauGB aufgrund des Bestandsschutzes weiterhin gilt, so dass die Reithalle errichtet werden kann. Insoweit wird auf die anliegenden Auszüge des alten Flächennutzungsplans verwiesen. Bei der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans wurde allein aus generalisierender Betrachtung der Maßstab erhöht, so dass kleinere Gemeinbedarfsflächen nicht mehr gekennzeichnet wurden. Eine inhaltliche Planungsänderung und damit ein zu entschädigender Planungseingriff in Bestandseinrichtungen wie den bereits damals schon existierenden Verein sollten eben gerade nicht erfolgen.
Aufgrund dessen sieht die Bezirksvertretung bereits schon jetzt keine Planungshindernisse, so dass eine erneute Prüfung durch die Verwaltung angeraten ist.

Für den Fall, dass die Verwaltung bei ihrer Einschätzung bleibt, sollte zur Vermeidung des Verfalls der Fördermittel / Sponsorengelder die Verwaltung kurzfristig bis zum 01.08.13 alle notwendigen Planungserfordernisse einleiten und ggfls. entsprechende Änderungsbeschlüsse für die Gremien vorbereiten













zu TOP 14.3
Überwachung des ruhenden Verkehrs im Bereich des Rombergparks
-Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09205-13)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt den folgenden Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 18.02.2013 zur Kenntnis. Er wird einstimmig beschlossen.

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN:

Überwachung des ruhenden Verkehrs im Bereich des Rombergparks

Die Bezirksvertretung fordert die Verwaltung auf, den ruhenden Verkehr entlang der Straße „Am Rombergpark“ sowie der angrenzenden Nebenwege und Einfahrten regelmäßig, auch an Sonn- und Feiertagen, zu kontrollieren.

Begründung:
In den von der Straße „Am Rombergpark“ abgehenden Wegen wie auf den neben Parkplätzen befindlichen Flächen wird häufig verkehrswidrig geparkt. So wird z.B. auf der Zufahrt zum Schulbiologischen Zentrum, welche eindeutig als Feuerwehrzufahrt gekennzeichnet ist, rechtsseitig widerrechtlich geparkt. Dieser Weg zum Schulbiologischen Zentrum wäre im Notfall für die Feuerwehr nicht passierbar.
Auch auf dem Verbindungsweg von der Straße „Am Rombergpark“ zur Straße „Am Segen“ sind vor allem am Wochenende regelmäßig Pkw auf Freiflächen abgestellt.





















15. Abschlussberichte/Sachstandsberichte zu Anträge und Anfragen

zu TOP 15.1
Zusätzliche Parkflächen im Bereich Karlsbader Straße/Aussigring
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zum Antrag der CDU-Fraktion, der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN-
(siehe Beschluss zu TOP 13.15 der 24. Sitzung der BV-Hombruch vom 08.05.2012)
Beschluss
(Drucksache Nr.: 05075-11-E3)

Nach der ausführlichen Diskussion ist sich die Bezirksvertretung Hombruch mehrheitlich einig, den Tagesordnungspunkt zu schieben. Es soll eine Gesprächsrunde zu der Thematik mit der Verwaltung und externen Sachverständigen am 13.03.2013 zur Parkplatzsituation „Am Aussigring“ abgewartet werden.

Der folgende Antrag des Bezirksvertreters Dietmar Behm (FDP) wird mit 17 Nein-Stimmen und 1 Ja-Stimme (FDP) abgelehnt:

Antrag FDP:

Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt:

1. Ein Parkraumkonzept für das Zentrum Hombruch erstellen zu lassen. Die Kosten für das Gutachten soll die Stadt Dortmund tragen.
2. Den Bau einer Parkpalette auf dem Parkplatz Aussigring.


Die Bezirksvertretung Hombruch beschließt mit 17 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme (FDP) den Antrag auf die nächste Sitzung der BV-Hombruch am 23.04.2013 zu schieben.



zu TOP 15.2
Verlegung der Bushaltestelle Gablonzstraße / Harkortstraße
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013-
Beschluss
(Drucksache Nr.: 09212-13)

Der Sprecher der CDU-Fraktion ist der Ansicht, dass die Engpasssituation durch Planungsfehler verursacht wurde. Die Außengastronomie hätte nicht so nah am Gehweg eingerichtet und die Haltestelle nicht vor einigen Jahren verlegt werden dürfen. Eine Übernahme der Kosten für die Verlegung der Haltestelle aus Haushaltsmitteln der BV-Hombruch würde die CDU-Fraktion ablehnen.

Aus Sicht der SPD-Fraktion ist die Enge nicht so gravierend. Durch die Entfernung des Pollers/Pfostens am östlichen Ende des Sitzplateaus der Außengastronomie könne Platz gewonnen werden.

Die Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN sieht ebenfalls keine Kostenübernahme durch die Bezirksvertretung Hombruch für die Verlegung der Bushaltestelle. Einer Verlegung auf Kosten der Verwaltung würde sie zustimmen.



Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Kenntnis. Sie hat grundsätzlich gegen die Verlegung der Bushaltestelle keine Einwände. Dies dürfe aber finanziell nicht zu Lasten der Bezirksvertretung Hombruch gehen. Die Entfernung des Pollers/Pfostens sollte seitens der Verwaltung geprüft werden.

zu TOP 15.3
Pflege des Großholthauser Friedhofes
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 17.01.2013-
(siehe Beschluss zu TOP 13.2 der 4. Sitzung der BV-Hombruch zum Antrag der CDU-Fraktion vom 10.12.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08513-12-E1)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Kenntnis.

zu TOP 15.4
Gehweginstandsetzung Kreuzung Hagener Straße - Bozener Straße
(siehe Beschluss zu TOP 13.2 der 3. Sitzung der BV-Hombruch vom 06.11.2012 zum Antrag der SPD-Fraktion vom 16.10.2012;
hier: Abschlussbericht des Tiefbauamtes vom 24.01.2013)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08230-12-E1)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt den Abschlussbericht des Tiefbauamtes zur Kenntnis.

zu TOP 15.5
Beseitigung der alten Trauerhalle auf dem Großholthauser Friedhof
(siehe Beschluss zu TOP 13.3 der 4. Sitzung der BV-Hombruch zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 10.11.2012)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08512-12-E1)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer mit folgender Anmerkung zur Kenntnis:

Anmerkung:
Der optische Eindruck des Gebäudes sei ein „Trauerspiel“ und einem Friedhof nicht angemessen. Die Halle werde nach Kenntnis der CDU-Fraktion von Jugendlichen verbotenerweise genutzt, um dort zu feiern. Ein kurzfristiger Abriss sollte angestrebt werden.





zu TOP 15.6
Fahrbahnmarkierungen zur Erleichterung des Linksabbiegens von der Zillerstraße in die Hagener Straße
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 04.01.2013-
(siehe Beschluss zu TOP 14.12 der 5. Sitzung der BV-Hombruch vom 29.01.2013)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08827-13-E1)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Kenntnis.

zu TOP 15.7
Führung der Radwege im Gesamtbereich Kreuzung Pieper
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer vom 18.02.2013 zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 12.11.2011-
(siehe Beschluss zu TOP 13.3 der 21. Sitzung der BV-Hombruch vom 29.11.2011)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 05876-11-E3)

In der Diskussion erklärt die SPD-Fraktion, dass sich etwas für die Radfahrer/-innen getan habe. Sie habe noch folgende Nachfrage an Herrn Stadtrat Lürwer bzgl. seiner Mitteilung vom 18.02.2013. Diese möchte sie im Namen der Bezirksvertretung Hombruch an Herrn Stadtrat Lürwer richten. Die Fraktion liest die Nachfrage vor und händigt sie an die Geschäftsführung der Bezirksvertretung Hombruch aus. Sie soll in die Niederschrift aufgenommen werden.

Nachfrage:

Sehr geehrter Herr Stadtrat Lürwer,

die BV-Hombruch bedankt sich für Ihre Ausführungen im Schreiben vom 18.02.2013. Allerdings fehlt eine Stellungnahme zu der von uns auch geforderten Einfädelmöglichkeit für südlich fahrende Radfahrer zum Beginn der Hagener Straße unmittelbar ab dem Kreuzungsbereich.

Zudem bitten wir den Engpass am Wartehäuschen zügig zu beseitigen. Dies hatten wir schon vor rund anderthalb Jahren gefordert.

Mit freundlichen Grüßen
Bezirksvertretung Hombruch

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Kenntnis. Sie beschließt einstimmig, die oben aufgeführte Nachfrage der Bezirksvertretung Hombruch an Herrn Stadtrat Lürwer zu richten.



zu TOP 15.8
Verunreinigung des Rüpingbaches im Herbst 2012 unterhalb der Straße "An der Palmweide"
-Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 06.01.2013-
(siehe Beschluss zu TOP 14.13 der 5. Sitzung der BV-Hombruch vom 29.01.2013)
Kenntnisnahme
(Drucksache Nr.: 08865-13-E1)

Die Bezirksvertretung Hombruch nimmt die Mitteilung von Herrn Stadtrat Martin Lürwer zur Kenntnis.





Hans Semmler Oliver Körting Silvia Hollmann-Schiek
Bezirksbürgermeister BV-Mitglied Schriftführerin

Anlagen:

(Siehe angehängte Datei: TOP 3.2 - Übersichtsfakten des Lenkungskreises Elektromobilität - metropol-E.pdf)
(Siehe angehängte Datei: TOP 9.1 - Präsentation des Jugendamts - Neue Konzeption für die städtische Kinder- und Jugendförderung.pdf)